Mittäter in den eigenen Reihen
Die Studie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche hat lediglich Licht in das in Akten dokumentierte Hellfeld gebracht. Das Dunkelfeld des Leids – und derjenigen, die es verschleierten – ist weiter groß.
Die Studie zu sexuellem Missbrauch in der katholischen Kirche hat lediglich Licht in das in Akten dokumentierte Hellfeld gebracht. Das Dunkelfeld des Leids – und derjenigen, die es verschleierten – ist weiter groß.
Bei der Aufklärung des Missbrauchsskandals darf sich die katholische Kirche nicht auf sich selbst verlassen: Der Theologe Gregor Maria Hoff plädiert für einen entschlossenen Perspektivwechsel. Ein Interview.
Gustavo Óscar Zanchetta soll sich an Untergebenen sexuell vergangen haben. Die argentinische Justiz ermittelt bereits. Was wusste sein Förderer Franziskus davon?
Der Erzbischof von Lyon und zwei Bischöfe sollen den Verdacht des Kindesmissbrauchs gegen einen Priester nicht gemeldet haben und stehen deshalb nun vor Gericht. Der Hauptverdächtige beteuert seine Unschuld.
Papst Franziskus erlebte eine ganz spezielle Silvesterüberraschung. Die Vatikan-Sprecher Greg Burke und Paloma García Ovejero haben gekündigt. Sie fühlten sich in Franziskus’ Truppe wohl fehl am Platz.
Für sexuellen Missbrauch gilt: Bischöfe befinden über Bischöfe. Das wollte die katholische Kirche in Amerika ändern. Doch sie scheiterte am Papst.
Im neuen Jahr soll die Zahl der Pfarreien in Hessen sinken. Doch auch viele weitere Veränderungen stehen in den Bistümern an. Auch der Missbrauchsskandal spielt dabei weiter eine Rolle.
Einer der mächtigsten Männer der Weltkirche, Kardinal George Pell, ist in Melbourne als Kinderschänder verurteilt worden. Der Richter hat eine Nachrichtensperre verhängt. Das ist weltfremd und herablassend.
Seine Veruteilung im Missbrauchsskandal der katholischen Kirche schlug Wellen: Der ehemalige Erzbischof von Adelaide soll Missbrauch in der australischen Kirche vertuscht haben. Jetzt wurde er freigesprochen.
Die Studie zu Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche ist nur der vorläufige Gipfel jahrzehntelanger Skandale und Enthüllungen. Mit diesen fünf Vorschlägen sollen Prävention und Aufarbeitung reformiert werden. Ein Gastbeitrag.
Der Mainzer Bischof Peter Kohlgraf engagiert sich für die Aufarbeitung sexuellen Missbrauchs in der Kirche. Dafür sucht er nun das Gespräch mit Opfern.
In der katholischen Kirche dürfen Priester in der Regel nicht heiraten. Der Vertreter des Vatikans in Deutschland spricht sich nun dafür aus, diese Praxis zur DIskussion zu stellen.
Die Immunisierung der Amtskirche beruht auf der Sicherheit ihrer Repräsentanten, die Finanzierung sei nachhaltig gesichert. Dreht man ihnen den Geldhahn zu, würde dies eine positive Erschütterung auslösen.
Sexueller Missbrauch durch katholische Priester war in Polen bislang nicht thematisiert. Ein Kinofilm bricht nun das Schweigen und empört viele Geistliche.
Künftig soll es unabhängige Anlaufstellen für Opfer von sexuellem Missbrauch geben, heißt es in einer Erklärung der deutschen Bischöfe. Kardinal Marx fordert derweil tabulose Aufklärung.
Auch nach Aussagen des Bistums Limburg zum Ausmaß des sexuellen Missbrauchs durch Geistliche bleiben viele Fragen: Das Bistum tut gut daran, diese Fragen rasch zu beantworten. Im Sinne der Opfer. Aber nicht nur deshalb. Ein Kommentar.
Sandra Maischberger unternahm den Versuch, über die kürzlich vorgestellte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zu reden. Die Erkenntnisse blieben bescheiden.
Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts über den Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche erschüttern selbst die erfahrensten Wissenschaftler. Die Reaktion der Kirche: Sie will sich bessern – wieder einmal.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche um Entschuldigung gebeten. Bei der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda wurde eine Studie zu den Missbrauchstaten vorgestellt.
Die Katholische Kirche tut zu wenig, um Fälle von sexuellem Missbrauch durch Geistliche aufzuklären. Das meint der Wissenschaftler Harald Dreßing, der im Auftrag der Kirche an einer Studie gearbeitet hat.
Reinhard Kardinal Marx hat am Dienstag eine Studie zum sexuellen Missbrauch von Kindern durch Vertreter der katholischen Kirche vorgestellt – und um Entschuldigung gebeten. Er sprach von einem „wichtigen Tag für die Geschichte der Kirche in Deutschland“.
Die Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche soll an staatliche Behörden übergeben werden, fordert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung. Das sei eine offene Wunde, sagt er.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche. Es ist ihre Unfähigkeit, die eigenen pathogenen Strukturen zu erkennen und zu erörtern.
Eine Studie soll zeigen, wie viele Personen seit 1946 Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Deutschland wurden. Mit Scham und Entschuldigung kommt die Kirche nicht weiter. Ein Kommentar.
Sollte die Katholische Kirche wirklich etwas tun wollen, um Missbrauch in ihren Reihen entgegen zu treten, müsste sie erst einmal die Strukturen ändern.
Amerika klärt Kindesmissbrauch durch katholische Priester mit juristischen Mitteln auf. In Deutschland machen das Wissenschaftler, die nur eingeschränkten Zugriff auf die Akten haben. Die Kirche verhindert die Strafverfolgung.
Lange Zeit war in Irland Nationalbewusstsein vom Katholizismus kaum zu trennen. Vielleicht war der Vertrauensverlust der Kirche dort deshalb besonders groß. Papst Franziskus muss sich bei seinem Besuch der Kritik stellen.
Der Papst bittet am zweiten Tag seiner Irland-Reise abermals um Vergebung für den Missbrauch von Kindern in kirchlichen Einrichtungen. Doch ein hoher Geistlicher erhebt im Fall des früheren Erzbischofs McCarrick schwere Vorwürfe gegen ihn.
Als erstes katholisches Kirchenoberhaupt seit fast 40 Jahren besucht Papst Franziskus Irland. Eine Reise die von einem erneuten Missbrauchsskandal in der Katholischen Kirche überschattet wird. Missbrauchsopfer fordern eine Reaktion des Kirchenoberhaupts.
Am Samstag sagte Franziskus bei seinem Besuch in Dublin, das Fehlverhalten der Kirche bleibe „eine Quelle des Schmerzes und der Scham für die katholische Gemeinschaft“.
Der irische Premierminister Varadkar will ein „neues Kapitel“ in der Beziehung zum Vatikan aufschlagen – und dessen Einfluss minimieren. Der Papst betet für die Missbrauchsopfer und verspricht Hilfe.
Auf seiner Irland-Reise trifft der Papst auch Missbrauchsopfer. Benno Hafeneger, der etliche Missbrauchsfälle aufgearbeitet hat, erklärt, welchen Fragen sich die katholische Kirche stellen muss.
In einem Brief an alle Christen hat Papst Franziskus Fehler im Umgang mit Missbrauchsfällen eingestanden und um Vergebung gebeten. Seiner Meinung nach gebe es für Missbrauch in der Kirche vor allem eine Ursache.
Zwei Tage nach dem erschütternden Bericht zu Missbrauchsfällen in der amerikanischen Kirche reagiert auch der Vatikan.
Laut amerikanischen Ermittlungsbehörden soll die Katholische Kirche Jahrzehntelang Missbrauchsfälle vertuscht haben. In einem Statement von Papst Franziskus heißt es, die Vorfälle seien „beschämend und traurig“.
Wieder wird die katholische Kirche in Amerika von ihrer Vergangenheit eingeholt. Diesmal stehen die Diözesen Pennsylvanias am Pranger. Und wieder wollen die Verantwortlichen von nichts gewusst haben.