Zahl der Verletzten in Magdeburg steigt auf 299
Die Todesfahrt von Magdeburg sorgt auch zwei Wochen später für Entsetzen. Das Innenministerium korrigiert die Zahl der Verletzten nach oben.
Die Todesfahrt von Magdeburg sorgt auch zwei Wochen später für Entsetzen. Das Innenministerium korrigiert die Zahl der Verletzten nach oben.
Deutschland feiert in diesem Jahr das Jubiläum des Bauernkriegs von 1525. Aber die Landbevölkerung kämpfte damals auch gegen den Fortschritt, gegen das Aufkommen von Kapitalismus und moderner Staatlichkeit.
Strahlend: Nach zweijähriger Restaurierung offenbart der Chor von Saint-Sulpice als zweitgrößter Kirche von Paris nun wieder seine überragende künstlerische Qualität.
Die meisten der 40.000 Kirchen im Land stehen unter Denkmalschutz. Experten schlagen bereits jetzt Alarm, denn ihr Erhalt ist keineswegs gesichert.
Seine Werke über die Region sind ins Werk gesetzte Kulturpoetik: Ein Besuch auf den Spuren des Dichters Johannes Bobrowski im litauischen Memelland.
Die katholische Kirche beharrt weiter darauf, dass nur Männer die Priesterweihe erhalten. Für die Kirche könnte sich das als selbstzerstörerisch erweisen.
Die Urteile über Pius XII. gehen weit auseinander. Seit einigen Jahren sind die Archivakten seines Pontifikats zugänglich. Welches Bild ergibt sich aus ihnen?
Ein Weihnachtsmarkt mit Symbolen der palästinensischen Terrororganisation hatte Empörung ausgelöste. Ein „Friedensbündnis“ greift nun die Kritiker scharf an.
Die Dankeskirche in Bad Nauheim bekommt eine neue Orgel, bis Ostern soll sie fertig sein. Zuerst war nur ein kleines Instrument geplant. Doch dann zeigte sich, was Bürgersinn bewirken kann.
Schon seit byzantinischer Zeit wird der Berg Athos von Mönchen bewohnt – und lässt Besucher einen Moment die Moderne verlassen. Warum entscheiden sich Männer aus aller Welt, hier zu bleiben?
Orthodoxes Weihnachtsmärchen: In einem russischen Kloster in der Uckermark leben Ukrainer, Russen und Belorussen zusammen. Nur in Kunstdingen spricht die Kirchenhierarchie ihr Machtwort. Ein Besuch
Volker Jung hört nach 16 Jahren als Kirchenpräsident der Evangelischen Kirche in Hessen und Nassau auf. Er hatte in seiner Amtszeit mit der Finanzkrise, Fukushima, Corona und Mitgliederschwund zu kämpfen.
Es ist längst Tradition: Die königliche Familie zeigt sich Schaulustigen am Weihnachtstag auf dem Weg zum Gottesdienst. Nur einer fehlt.
Wir leben in unbarmherzigen Zeiten, in denen als stark gilt, wer hart ist. Ist da noch Platz für das Mitgefühl für andere Menschen?
Paris, Berlin, Magdeburg: Gott braucht weder Kathedralen noch Kapellen. Aber wir Menschen brauchen Orte, an denen wir in bösen Tagen gemeinsam trauern oder eine Kerze anzünden können.
Die Menschen werden immer gottloser, und der weltliche Humanismus schwächelt auch. Vielleicht stehen wir gerade vor einem Epochenbruch.
Weihnachten ist für viele Menschen der einzige Anlass im Jahr, einen Gottesdienst zu besuchen. Dabei gibt es ein paar Verhaltensregeln zu beachten. Ein kurzer Kirchen-Knigge.
Mister Scrooge, Christian Lindner und meine Jugend zu Wendezeiten: Die bürgerlichen Weihnachtsbräuche als Kapitalismusgeschichte.
Mit mehr als 400 Baustellen und vier Milliarden Euro Investitionen hat sich Rom auf das heilige Jahr 2025 vorbereitet. Rechtzeitig fertig geworden ist das wenigste.
Mit einer geschlossenen Bewegung wollte Paul Tillich aus dem Exil den Nationalsozialismus bekämpfen und das Christentum in die nachprotestantische Zeit retten. Fünf Monate lang reiste der Theologe 1936 durch Europa, um für seine „Ordens-Idee“ zu werben. Sein Reisetagebuch hält aber auch fest, welche unbeschreiblichen Weine er sich auftischen ließ.
Trauen sich die Menschen noch auf Weihnachtsmärkte? Volker Jung blickt auf 16 Jahren als Kirchenpräsident zurück. Und in Frankfurt werden weibliche Ikonen aus Osteuropa ausgestellt. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Unter Assad konnten Christen ihren Glauben relativ frei leben. Die neuen Machthaber in Syrien versichern, dass das so bleibt. Aber viele Christen sind besorgt.
Seit dem vierten Jahrhundert wird Weihnachten gefeiert; doch bis heute weiß fast niemand, warum wir das ausgerechnet am 25. Dezember tun – nicht einmal der Papst. Eine Exkursion in die Festkalenderforschung.
Was bedeutet es für den Alltag eines Pfarrers, wenn die Kirche im Umbruch ist? Tobias Blechschmidt hat darauf eine Antwort: Er bringt den Menschen den Glauben nahe – und ist dafür viel unterwegs.
Schluss mit der Romantik, jetzt kommt die Theologie: Im Horrorfilm „Heretic“ spielt Hugh Grant einen finsteren Machtmenschen. Die Rolle ist ein Geschenk. Nicht nur für ihn. Eine Begegnung.
Im Trauergottesdienst nach dem Anschlag wird den Rettungskräften für ihren Einsatz gedankt. Währenddessen marschieren in Magdeburg Neonazis auf.
Anselm Grün ist Mönch und hat mehr als 20 Millionen Bücher verkauft. Im Interview spricht er darüber, was ihm durch spirituelle Krisen geholfen hat und was ein Mensch braucht, um sich wirklich zu verändern.
Der Korridor erlitt im Laufe der Jahrhunderte viele Schäden, etwa durch einen Bombenanschlag der Mafia 1993. Nun ist der Vasari-Korridor endlich wieder zugänglich. Ein Spaziergang durch die Passage zwischen Palazzo Pitti und Palazzo Vecchio in Florenz.
Zum 24. Dezember strebt die christliche Welt in den Heimathafen. Das innere Navi folgt dem Duft von Gänsebraten und der Schnappatmung Beschenkter. Das Ziel ist eine kaum erreichbare Weihnachtsidylle. Eine Gebrauchsanweisung für ein zufriedenes Fest.
Der Wiener Erzbischof und Kardinal Schönborn zeichnet zum Abschied aus dem Amt noch mal die großen Linien. Drei Päpste stützten sich auf sein Urteil, zwei von ihnen hat er selbst mit gewählt.
An der polnischen Grenze zum russischen Gebiet Kaliningrad erfüllen griechisch-katholische Gemeinden ehemals evangelische Kirchen mit neuem Leben.
Die Empörung über einen Markt in einer evangelischen Kirche in Darmstadt, auf dem Hamas-Propaganda verbreitet wurde, hält an. Auch die Stadt hat nun Strafanzeige gestellt, ermittelt wird wegen des Verdachts der Volksverhetzung.
Kirchenunwürdige Vorkommnisse: Ist das noch klerikale Willkür oder schon ein unfriedliches Weihnachtsmärchen? Die Erzdiözese Freiburg serviert ihren Domkapellmeister ab – ohne Gründe zu nennen.
Auf den Spuren der heiligen Hildegard geht es von Geisenheim nach Eibingen, wo an zwei Stätten ihr Erbe bewahrt wird. Ihre Klostergründungen führt der Konvent der 1904 errichteten Abtei fort, während ihre Gebeine in der Pfarrkirche ruhen.
Bei einem „antikolonialen Weihnachtsmarkt“ in einer evangelischen Kirche in Darmstadt wurden Produkte mit Hamas-Symbolen verkauft. Nun entschuldigt sich der Pfarrer und sagt, dass die Aktivisten ihn getäuscht hätten.
Im Film „Bach – Ein Weihnachtswunder“ spielt Devid Striesow einen Johann Sebastian Bach, der groß genug ist, sich vor seinem Sohn klein zu machen. Das ist aber auch die einzige Größe. Schämt man sich bei der ARD für Bach?