Herrn Puigdemonts Reisen
Der spanisch-katalanische Konflikt ist uralt – und Deutschland wurde ungewollt in ihn hineingezogen. Welche Folgen hat das?
Der spanisch-katalanische Konflikt ist uralt – und Deutschland wurde ungewollt in ihn hineingezogen. Welche Folgen hat das?
Wladimir Putin wollte die Russen wieder zu Patrioten machen. Was daraus wurde, kann man heute sehen: ein Militarismus, der schon im Kindergarten beginnt.
Die Suche eines chinesischen Vaters nach seiner verschollenen Tochter schien aussichtslos. Nach mehr als 20 Jahren kann er sie nun wieder in die Arme schließen. Doch ein Rätsel bleibt.
Fachberatungsstellen seien schlecht finanziert, der Beginn einer Psychotherapie kompliziert: Fachleute bemängeln unzureichende Therapieangebote bei sexuellem Missbrauch von Kindern.
In Deutschland gehört die Analyse des Erbguts nicht zur medizinischen Routinediagnostik. Das Nachsehen haben die Patienten – viele seltene Krankheiten bleiben unerkannt.
Mit Romy Schneider ist Marie Bäumer oft verglichen worden. Nun spielt sie die Filmlegende in „3 Tage in Quiberon“, ein großes Wagnis für die Schauspielerin. Wie nähert man sich einer Kino-Ikone an?
Johannes Staemmler gehört zur „Dritten Generation Ost“. Er sagt: Eine Auseinandersetzung mit den Erfahrungen der Ostdeutschen fehlt noch immer. Und erkennt in der Debatte um Uwe Tellkamp alte Reflexe gegen „Ossis“.
Zum Pessach-Fest, das an diesem Freitag beginnt, fädelt Israel stets einen besonderen Deal ein: Der jüdische Staat verkauft alles gesäuerte Brot, aber auch Kuchen, Kekse oder Bier an einen Araber. Ein Interview mit Hussein Dschabar.
Tigran Hamasyan experimentiert mit Elementen aus Rock, Hiphop, volkstümlicher und sakraler Musik. Dass er mit dieser sonderbaren Jazz-Fusion weltweiten Erfolg hat, liegt auch an seiner Heimat Armenien.
Lummerland ist Märklinhausen: „Jim Knopf und Lukas der Lokomotivführer“ kommt ins Kino. Das Buch hat die Verfilmung nicht nur überlebt, es bleibt auch lebendiger als sie.
Bill Cunningham begründete die Street-Style-Fotografie. Nach seinem Tod fand die Familie die Aufzeichnungen des Modefotografen und stellte fest: zur Mode brachte ihn ein Trauma.
Im Videospiel „Fe“ überbrückt man als magischer Waldbewohner Sprachbarrieren und behilft sich mit Gesang. Wer gern säuberlich eine Herausforderung nach der nächsten abarbeitet, wird in den Wahnsinn getrieben.
Könnten graue Haare nicht nur ein Symptom des Alterns und so ein Vorbote des Todes sein? Gibt es einen Zusammenhang zwischen ihnen und der Begierde? Und wenn es so wäre, was bedeutet dies für das Schreiben?
Als die Mine den Herzschlag vorgab: Das Bilderbuch „Stadt am Meer“ von Joanne Schwartz und Sydney Smith fängt eine Welt ein, die noch nicht lange verschwunden ist, aber unwiederbringlich.
Onay Temel stutzt Bärte im eigenen Barber Shop in Berlin. Der Weg zur Selbstständigkeit war steinig. Auf die Unterstützung seiner Mutter konnte er aber immer zählen – und setzte ihr nach dem Tod ein Denkmal.
Die Büroflure sind leer: Erkältungs- und Grippewelle. Von der Sehnsucht, endlich wieder normal arbeiten zu gehen.
Wegen der Verfolgung von Muslimen steht Burma massiv in der Kritik. Jetzt tritt ein enger Vertrauter von Regierungschefin Aung San Suu Kyi. Sie selbst kann sein Amt nicht übernehmen.
Ein Comic wie ein Faustschlag, den sich die Autorin selbst verpasst: Magdalena Kaszuba erzählt in „Ein leeres Gefäß“ mit großer Intensität vom Identitätsbruch, den ihr der katholische Glaube der Kindheit abverlanget.
Chefgärtnerin Andrea Brunsendorf ist eine Koryphäe ihrer Zunft. Wir haben uns mit ihr über Gärtnern im großen Stil, deutsche Gartenkultur und einen der besten Schaugärten der Welt unterhalten.
Margot Robbies erster eigener Film erzählt von der „Eishexe“ Tonya Harding. Im Interview spricht sie über das echte Verbrechen, falsche Verurteilung und darüber, dass sie wahrscheinlich mit all dem kein Geld verdienen wird.
Wer fährt mit zur Weltmeisterschaft nach Russland? Der italienische Traditionsverlag Panini beantwortet diese Frage lange vor Bundestrainer Joachim Löw. Darunter sind einige Überraschungen.
Friesische Dialekte im Radio: Ein kleiner, feiner Sender informiert über Veranstaltungen, Wetter und Gezeiten. Allerdings verstehen dies nur 10 000 Menschen.
Das amerikanische Unternehmen Procter & Gamble wirbt im Fernsehen mit starken Frauen. Das ist wirkmächtiger als jede Quote, sagt der Konzern. Doch stimmt das überhaupt?
Die Autorin Brigitte Kronauer blickt zurück und spricht über das Plüschige bei Thomas Mann, die Herausforderung von Zeitgenossenschaft und das Älterwerden.
Jane Goodall ist dafür berühmt geworden, dass sie das Leben der Affen erforscht hat. Jetzt läuft ein Film, der zeigt, was sie persönlich und politisch bewegt.
Regisseur Sean Baker zeigt in „The Florida Project“ das Leben obdachloser Familien in Amerika. Im Interview spricht er über selbstvergessene Kinder, die in Motels aufwachsen und über berührende Begegnungen.
In Sean Bakers Film „The Florida Project“ finden die Verlierer des amerikanischen Traums ihr Paradies in billigen Hotels. Um die Ecke liegt Disneyland.
Wer aus dem eigenen Leben erzählt, sollte nicht allzu aufrichtig sein: Der erste Band seiner Memoiren zeigt den französischen Weltmann François-René de Chateaubriand als paradoxes Wesen.
Die SPD hat ihr Regierungspersonal nach zwei Kriterien gewählt. Erstens: Sigmar Gabriel muss weg. Zweitens: Niemand soll Andrea Nahles überstrahlen.
Der Maurersohn Ernst Prost hat es mit Motoröl zum Multimillionär gebracht. Steuern zahlen findet der Liqui-Moly-Chef sexy, nackte Frauen auf seinem Kalender auch. Und 14.518 Fehler hat er gemacht.
Mit der Abwanderung der Jungen drohte Valendas in Graubünden das Schicksal vieler Bergdörfer. Dann taten sich Einheimische und Auswärtige zusammen, um den architektonischen Schatz des Ortes zu retten. Seitdem geht es aufwärts.
Der afroamerikanische Autor James Baldwin hat mein Denken und Schreiben geprägt. Jetzt erscheint sein autobiographischer Debütroman „Von dieser Welt“ in neuer Übersetzung.
Vor Gericht erklärt Erfinder Peter Madsen den Tod von Kim Wall. Die Staatsanwaltschaft glaubt ihm nicht – und präsentiert zu Beginn des Mordprozesses viele Indizien.
Unter den prachtvollen Eichen im Grand Palais offenbart sich etwas Wunderbares: Das Prêt-à-porter zeigt sich von seiner besten Seite – und an den schönsten Orten von Paris.
Aus einer Zwei-Zimmer-Wohnung in Indien an die Spitze eines Tech-Riesen: Der Aufstieg des Sundar Pichai ist atemberaubend. Sein Glaube an den Segen der Technologie auch.
Die ARD hat einen Film über das Versagen der Polizei und die schwärzeste Stunde des deutschen Nachkriegs-Journalismus gedreht: „Gladbeck“ bezeugt ein Verbrechen, das vor aller Augen stattfand.