Digitale Entgiftung
Alle 18 Minuten schaut ein Deutscher im Schnitt auf sein Handy. Spezielle Camps sollen jetzt bei der digitalen Entgiftung helfen.
Alle 18 Minuten schaut ein Deutscher im Schnitt auf sein Handy. Spezielle Camps sollen jetzt bei der digitalen Entgiftung helfen.
In Nordamerika gelten Weiße als rassistisch, die Dreadlocks tragen, Burritos verkaufen oder Romanfiguren mit schwarzer Haut erfinden. Ist es bei uns auch bald so weit?
Der Zwang zur Eventisierung gilt auch für die Kindheit. Das stresst die Eltern und nervt die Kinder – trotzdem können sie nicht anders. Was steckt dahinter: Liebe oder Geltungsdrang?
Florence Kasumba sehen wir bald als Ermittlerin im „Tatort“. Davor geht es für sie rund bei „Cobra 11“. Angefangen hat die Schauspielerin im Musical. Ein Gespräch über Tanz, Kung-Fu und #MeTwo.
Frankfurt an der Oder hat die Integration von Flüchtlingen bisher gut gemeistert. Aber der Stadt macht eine Gruppe krimineller Syrer zu schaffen. Der Bürgermeister will durchgreifen, seine Partei distanziert sich von ihm.
Der Journalist und Moderator Michel Abdollahi fordert die Bundeskanzlerin in einem offenen Brief dazu auf, mehr Engagement gegen Rechte zu zeigen. Er bekommt viel Zuspruch – aber auch Hass.
Weltgeist eingefangen, Zeitgeist entwischt: Die Shortlist zum Deutschen Buchpreis 2018 führt in dieTiefen der Geschichte, an politische Brennpunkte und vor familiäre Bruchlinien. Nur eines fehlt.
Monopoly ist eines der erfolgreichsten Brettspiele aller Zeiten. Es lehrt schon Kinder, lustvoll Geld zu scheffeln. So war das nicht gedacht.
Völlig zu Recht hat Alfonso Cuarón mit „Roma“ den Goldenen Löwen bei den Filmfestspielen von Venedig gewonnen. Es war ein ausgezeichneter Jahrgang.
Der Biologe Ulrich Eidam zählt und beringt Vögel am Berger Hang. Doch sein Fangnetz und die Erhebungen lassen keinen Zweifel: Vielen Arten ging es nie schlechter als heute.
Die Regisseurin Dorothea Kirschbaum interpretiert „Tri Sestry“ von Peter Eötvös auf unkonventionelle Weise. Bald ist Premiere des Stücks in der Oper Frankfurt.
Roma Agrawal ist Bauingenieurin und als solche die Ausnahme in einer Männerwelt. Nun gibt sie Einblick in Geschichte und Gegenwart ihres Berufes. Zug- und Druckspannung garantiert.
Gold steckt in unseren Handys, in Lebensmitteln und Banktresoren. In Uganda kann man sehen, wie die Förderung Äcker zerstört, Kinder vergiftet und Männer unter die Erde bringt. Vielleicht hilft der Honig.
Andauernd verlangt man von den Kindern, dass sie lesen. Die schwedische Kinderbuchautorin Frida Nilsson fragt: Warum eigentlich? In der Kindheit geht es doch um etwas ganz anderes.
„Du bist, was du isst“ oder „Kleider machen Leute“? Die Modejournalistin Alicia Drake zeigt in ihrem Buch, dass es in Paris vor allem darauf ankommt, wo man wohnt. Ein Roman über das Befremden von dieser Welt.
Da steht sie wieder, die in Zweiten Weltkrieg zerstörte Hanauer Altstadt. Allerdings nicht so begehbar wie die neue Altstadt in Frankfurt. Sondern im Maßstab 1:87. Der Erbauer verfolgt ein bestimmtes Ziel mit seinem Werk.
Wie der Kampf um Demokratie zum Gewaltrausch wurde: Walter Adler hat mit 150 Sprechern Hilary Mantels Roman über die Französische Revolution in ein dreizehnstündiges Stimmenkunstwerk übersetzt . Das ist eine Großtat.
Früher war der Garten der Großeltern für Nelly Y. Pinkrah das Größte. Er liegt in jener Stadt, in der jetzt Menschen durch die Straßen laufen und ihre Hände zum Hitlergruß erheben. Ein Gastbeitrag.
„Selbstbild mit russischem Klavier“, der neue Roman von Wolf Wondratschek, bietet viel mehr als nur eine Eigenbespiegelung des Autors.
Dem Heimatland kann man auch helfen, wenn man die Stille mit Tönen bricht: Ein Porträt der venezolanischen Pianistin Gabriela Montero.
Stephan Eicher schreibt Chansons, Martin Suter Bestseller. Jetzt gehen sie mit einem Gemeinschaftswerk auf Tour: dem „Song Book“.
Ja, es rappen weiter Männer mit taudicken Goldketten über „Schwuchteln“, „Bitches“ und so weiter – aber sie prägen und verändern den Hip-Hop heute kaum mehr. Eher sind sie es, die verändert werden.
Als die Serie „The Big Bang Theory“ über vier verschrobene Wissenschaftler begann, traf sie den Zeitgeist haargenau. Nun nähert sie sich dem Ende – das zynischen Fans gar nicht blutig genug sein kann.
Dass Netta Barzilai nach ihrem Sieg beim Eurovision Song Contest vorschnell Jerusalem als nächsten Austragungsort ins Spiel brachte, hat hohe Wellen geschlagen. Ein Interview über den ESC in Israel, die #MeToo-Bewegung und Prinz William.
Die Köchin und Autorin Samin Nosrat verrät, wie sich mit wenig Basiswissen die leckersten Gerichte zaubern lassen, wieso Rezepte von vornherein zum Scheitern verurteilt sind und warum Gemüse wertvoller ist als ein Steak.
Marode Charaktere vor malerischen Kulissen: Lucy Frickes Roman „Töchter“ kann nur eine gehörige Portion Bissigkeit davor retten, vom eigenen Gewicht erdrückt zu werden. Diese Rettung gelingt vorzüglich.
Das Wilhelm-Busch-Museum in Hannover feiert die Illustratorin Rotraut Susanne Berner zu deren siebzigstem Geburtstag mit einer prächtigen und höchst originellen Ausstellung.
„Crazy Rich“ ist der erste amerikanische Film seit 25 Jahren, dessen Besetzung durchweg asiatische Wurzeln hat. Michelle Yeoh spielt in der Komödie eine tragende Rolle und erzählt im Interview, was sie als asiatisch-stämmige Schauspielerin erlebt hat.
Mit dutzenden Theaterstücken und Filmskripten gehörte Neil Simon zu den erfolgreichsten Dramatikern der Welt. Kritiker belächelten seine leichten Komödien oft, aber Fans liebten sie. Jetzt ist der New Yorker im Alter von 91 Jahren gestorben.
Emma Thompson kommt zurück in die Kinos: als Richterin mit Überzeugungen in einem patriarchalischen System. Ein Gespräch über ihre Anfänge als Comedian, ihre Punk-Phase, ungerechte Löhne und Selbstbefriedigung.
Der Vater Syrer, die Mutter Schlesierin, der Sohn Bayer, der dichtet und Krimis schreibt. Das ist Friedrich Anis weiß-blaue Heimatgeschichte. Ein Gespräch.
Düfte können uns manipulieren – und glücklich machen. Unternehmen wollen gut riechen, weil Kunden sie dann attraktiver finden. Und Wissenschaftler hoffen, mit Düften schwere Krankheiten bekämpfen zu können. Aber was ist das Geheimnis des Duftes?
Abschied von Sheldon, Penny & Co.: Nach zwölf Jahren ist bald Schluss. Zum Finale kündigen die „Big Bang“-Macher etwas ganz besonderes an.
In Kongo soll bald ein neuer Präsident gewählt werden. Als Favorit gilt der frühere Warlord Jean-Pierre Bemba. Bis vor kurzem saß er in Den Haag im Gefängnis – und gilt vielen deshalb als Held.
Ein junger Mann reist von Bremen nach Syrien und schließt sich dem Islamischen Staat an. Nach einer Verletzung kehrt er zurück und muss nun für längere Zeit ins Gefängnis. Warum wollte er für die Terrormiliz kämpfen?
Son style, c’est l’homme même: Enki Bilal kehrt gleich doppelt zurück, mit dem ersten Band der Erzählung „Bug“ als Comiczeichner und zu Carlsen, seinem ehemaligen deutschen Verlag.