Der lange Weg zu Gott
Anja Siegel wuchs ohne Kontakt zu Kirche und Glaube auf. Erst als Erwachsene fand sie den Weg zum Christentum. Nach dem Besuch eines Taufkurses für Erwachsene ließ sie sich taufen.
Anja Siegel wuchs ohne Kontakt zu Kirche und Glaube auf. Erst als Erwachsene fand sie den Weg zum Christentum. Nach dem Besuch eines Taufkurses für Erwachsene ließ sie sich taufen.
Edir Macedo hat den Glauben zum Geschäft gemacht und ein Kirchenimperium geschaffen. Sein bester Kunde ist Brasiliens neuer Präsident – und die langjährigen Visionen des Millionärs scheinen plötzlich greifbar nahe.
Die Abschaffung des Pflichtzölibats und ein neuer Umgang mit Homosexualität: Frankfurts Stadtdekan Johannes zu Eltz fordert im Interview umfassende Reformen in der katholischen Kirche.
Die CSU verlor bei der Landtagswahl ausgerechnet Würzburg, wo sie sich doch von ihrer sanftesten Seite gezeigt hatte. Lernt die Partei aus ihren Fehlern?
Der gregorianische Choral fasziniert auch junge Sänger. Dafür sorgt ein fußballbegeisterter Kantor aus Warendorf.
Die Studie zu Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche ist nur der vorläufige Gipfel jahrzehntelanger Skandale und Enthüllungen. Mit diesen fünf Vorschlägen sollen Prävention und Aufarbeitung reformiert werden. Ein Gastbeitrag.
Der Vatikan hat eingelenkt. Jesuitenpater Ansgar Wucherpfennig darf nun doch Rektor der katholischen Hochschule St.Georgen bleiben. Denn am Ende hatten dessen Befürworter die lautere Stimme. Ein Kommentar
Historiker blicken auf das 19. Jahrhundert, um die heutige Situation der Muslime in Deutschland besser zu verstehen. Die Wissenschaftler sehen in der Zeit Parallelen zu Katholiken im Kaiserreich.
Nach der Lehre der katholischen Kirche wird Jesus Christus durch die substantielle Verwandlung von Brot und Wein im Gottesdienst gegenwärtig. Ein Biochemiker erklärt nun, wieso sich gerade der Wein fürs Heilige eignet.
Nicht allein der Mangel an Unrechtsbewusstsein ist das Problem der deutschen katholischen Kirche, sondern vor allem das Fehlen einer Rechtskultur. Wie es besser geht, zeigen die Würdenträger in Österreich.
Italien muss laut einem EuGH-Urteil Grundsteuern von der katholischen Kirche nachzahlen lassen. Doch die Regierung sieht in dem Thema ein heißes Eisen.
In der katholischen Kirche dürfen Priester in der Regel nicht heiraten. Der Vertreter des Vatikans in Deutschland spricht sich nun dafür aus, diese Praxis zur DIskussion zu stellen.
Die Immunisierung der Amtskirche beruht auf der Sicherheit ihrer Repräsentanten, die Finanzierung sei nachhaltig gesichert. Dreht man ihnen den Geldhahn zu, würde dies eine positive Erschütterung auslösen.
Tausende fliehen aus Honduras vor Gewalt und Armut. Ihr Weg in die Vereinigten Staaten führt über Mexiko. Präsident Trump droht deshalb nun, die Grenze zum Nachbarland schließen zu lassen – und spricht von „Ansturm“ und „Angriff“.
In offenen Gesellschaften hat sich die Einstellung zur Homosexualität grundlegend verändert – nur nicht im Vatikan.
Repräsentanten der katholischen Theologieprofessoren fordern eine vorbehaltlose Rehabilitierung des kritischen Frankfurter Jesuiten-Rektors Ansgar Wucherpfennig. Sie hoffen auf Dialog statt Disziplinarmaßnahmen seitens des Vatikans.
Während einer Generalaudienz sagte Papst Franziskus kürzlich, ein Schwangerschaftsabbruch sei mit einem Auftragsmord zu vergleichen. Kalkuliert der Amtsinhaber seine geistlichen Worte politisch?
Am Sonntag wird der Papst die Gründerin der Dernbacher Schwestern Katharina Kasper heiligsprechen. Was für viele Menschen Hokuspokus ist, ist für den Vatikan eine ernste Angelegenheit – Protokoll eines bürokratischen Verfahrens
Das Kind ist da, muss nun die Taufe her? Was früher selbstverständlich war, spielt für manche Eltern keine Rolle mehr – andere sind ratlos. Soll das Kind nicht eigentlich irgendwann selbst entscheiden?
Was tun eigentlich jene Starrköpfe in Rom den ganzen Tag, die Pater Wucherpfennig aus seinem Rektoramt an der Hochschule St.Georgen drängen? Die Kirche ist dabei, den katholischen Karren mit Karacho an die Friedhofswand zu fahren.
Künftig soll es unabhängige Anlaufstellen für Opfer von sexuellem Missbrauch geben, heißt es in einer Erklärung der deutschen Bischöfe. Kardinal Marx fordert derweil tabulose Aufklärung.
Auch nach Aussagen des Bistums Limburg zum Ausmaß des sexuellen Missbrauchs durch Geistliche bleiben viele Fragen: Das Bistum tut gut daran, diese Fragen rasch zu beantworten. Im Sinne der Opfer. Aber nicht nur deshalb. Ein Kommentar.
Sandra Maischberger unternahm den Versuch, über die kürzlich vorgestellte Studie zu Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche zu reden. Die Erkenntnisse blieben bescheiden.
Erst kürzlich wurde vor dem EuGH über die Entlassung eines Chefarztes wegen seiner zweiten Ehe gestritten. Jetzt macht die Sonderrolle der Kirche als Arbeitgeber schon wieder Furore – diesmal geht es um die Heiratspläne eines homosexuellen Lehrers.
Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts über den Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche erschüttern selbst die erfahrensten Wissenschaftler. Die Reaktion der Kirche: Sie will sich bessern – wieder einmal.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche um Entschuldigung gebeten. Bei der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda wurde eine Studie zu den Missbrauchstaten vorgestellt.
Die Katholische Kirche tut zu wenig, um Fälle von sexuellem Missbrauch durch Geistliche aufzuklären. Das meint der Wissenschaftler Harald Dreßing, der im Auftrag der Kirche an einer Studie gearbeitet hat.
Die Kirchen stehen finanziell blendend da. Zugleich treten viel mehr Menschen aus als ein – und die Gläubigen könnten bald schon die Minderheit sein.
Die Aufarbeitung der Fälle sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche soll an staatliche Behörden übergeben werden, fordert der Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung. Das sei eine offene Wunde, sagt er.
Am Dienstag stellen die deutschen Bischöfe eine Studie über Kindesmissbrauch vor. Nur ein Viertel der Fälle wird beleuchtet – doch schon das hat es in sich.
Nicht der Kindesmissbrauch als solcher ist das moralische Problem der Kirche. Es ist ihre Unfähigkeit, die eigenen pathogenen Strukturen zu erkennen und zu erörtern.
Mit Fakten irreführen: Statistiken über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche verschleiern die persönlichen Verantwortlichkeiten. Die Missbrauchsstudie der Bischofskonferenz hat einen Makel.
Eine Studie soll zeigen, wie viele Personen seit 1946 Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche in Deutschland wurden. Mit Scham und Entschuldigung kommt die Kirche nicht weiter. Ein Kommentar.
Der Frankfurter Stadtdekan stellt die Pflicht, unverheiratet zu bleiben, infrage. Auch gegenüber der Rolle von Frauen in der Kirche zeigt er sich offen.
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer kritisiert, dass die Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz bislang nur den Medien vorliegt. Der Bericht thematisiert auch, wie sich die Aufarbeitung verbessern ließe.
Sollte die Katholische Kirche wirklich etwas tun wollen, um Missbrauch in ihren Reihen entgegen zu treten, müsste sie erst einmal die Strukturen ändern.