Die katholische Kirche gedenkt an Allerheiligen der Toten
Am 1. November gedenken Katholiken der Toten, doch nicht überall in Deutschland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Mexiko begeht den Tag auf ganz besondere Weise.
Am 1. November gedenken Katholiken der Toten, doch nicht überall in Deutschland ist Allerheiligen ein gesetzlicher Feiertag. Mexiko begeht den Tag auf ganz besondere Weise.
1945 bekannte die evangelische Kirche, in der NS-Zeit Schuld auf sich geladen zu haben. Vielen ging das zu weit. Später war es vielen zu wenig.
Papst Leo XIV. respektiert den Klerus, trägt die Mozzetta und sieht in konservativen Amerikanern keine Gegner. Was unterscheidet ihn noch von seinem Vorgänger?
Erstmals gibt das Oberhaupt der katholischen Kirche in Finanzfragen Anordnungen. Sie lassen mehr Fragen offen als sie Antworten liefern. Die internen Konflikte im Vatikan könnten sich fortsetzen.
Israel und die Hamas einigen sich auf einen ersten Schritt in Richtung Frieden, der Bundeskanzler lädt die Autobranche ins Kanzleramt ein, und der Papst veröffentlicht sein erstes Lehrschreiben. Der F.A.Z. Frühdenker.
Immer weniger Gläubige, immer weniger Geld. Die Kirchen in Deutschland müssen ihre Strukturen anpassen. Nicht überall ist die Reformbereitschaft gleich groß.
Dieser lehramtlichen Textsammlung kommt für kirchliche Reformpotentiale eine zentrale Rolle zu: Künftig gibt Michael Seewald, Münsteraner Dogmatik-Professor, den Denzinger heraus.
Papst Leo XIV. hat seine bisher wichtigste Personalentscheidung getroffen: Sein Nachfolger an der Spitze der Bischofsbehörde gilt als Seelenverwandter.
Johannes Paul II. hatte die Formel vom „nie gekündigten Bund“ Gottes mit dem Volk Israel geprägt. Heute fehlt eine zu Herzen gehende, Israel auch religiös in die Pflicht nehmende, aber eben dem Antisemitismus den Boden entziehende Botschaft.
Mehrere Länder wollen einen Palästinenserstaat anerkennen, Verkehrsminister Schnieder stellt seine Bahn-Strategie vor, und der Bundestag nimmt den nächsten Anlauf zur Richterwahl. Der F.A.Z. Frühdenker.
Die Zahl der Kirchenasyle steigt trotz sinkender Asylanträge. Ist diese Institution noch zeitgemäß?
Leo XIV. nennt die zwei neuen Heiligen „Sympathieträger“. Ihr Wirken könne alle Gläubigen inspirieren, ihr Leben „nicht zu vergeuden“.
Als erster Vertreter der Millennial-Generation ist der italienische Jugendliche Carlo Acutis (1991–2006) von Papst Leo XIV. heiliggesprochen worden. Bei einer Messe nahm das Oberhaupt der katholischen Kirche den im Alter von 15 Jahren an Leukämie verstorbenen Jugendlichen ins Verzeichnis der katholischen Heiligen auf.
Carlo Acutis starb 2006 im Alter von 15 Jahren an Krebs. Er ist der erste Millennial, der in den Heiligenstand erhoben wird. Die Kirche sieht ihn als Musterbeispiel eines jungen Christen.
„Koalition der Willigen“ einigt sich auf Sicherheitgarantien für die Ukraine. Die Bundestagsfraktionen äußern sich zum Haushalt. Ein KI-Superrechner wird eingeweiht. Und auf der IFA-Messe geht es nicht nur um Heißluftfritteusen. Der F.A.Z. Frühdenker.
Menschen, die Mobbing im Betrieb ausgesetzt sind, leiden häufig im Stillen. Arbeitgeber sollten das Thema ernst nehmen, denn es kann teure Folgen haben.
Die katholische Kirche beklagt immer brutalere und rücksichtslosere Angriffe auf Gotteshäuser. Der Sprecher der Deutschen Bischofskonferenz spricht von „gezielten Angriffen“.
Italien zelebriert heute Ferragosto, den Höhepunkt des Sommers. Normalerweise verbringt man den Feiertag am Meer, doch diesmal sind viele Italiener woanders hingefahren. Die beliebten Badeorte sind ihnen zu teuer.
Katholiken feiern am 15. August Mariä Himmelfahrt. Für einen Teil Deutschlands bedeutet das: Feiertag. Doch worum geht es bei dem Fest eigentlich genau?
„Bringen Sie Ihr Licht zu den Kindern“: Die Popikone hat das Oberhaupt der katholischen Kirche aufgefordert, Gaza zu besuchen. Politik könne keinen Wandel bewirken, schrieb sie.
Päpstlicher Kammerherr und Verbindungsmann des MI6: Eine Biographie beleuchtet das schillernde Leben Rudolf von Gerlachs.
Kardinal Woelki +++ Boomer-Soli +++ Schuldenberge +++ Deutsche Bahn
Gegen Woelki klagen Missbrauchsbetroffene jetzt vor dem Vatikan. Aber jeder Unmut, der dem Kardinal entgegenschlägt, bestärkt ihn nur darin, sich als unschuldig leidender Gottesknecht zu sehen.
Das Erzbistum Köln nennt die Berichte eines Journalisten des „Stadt-Anzeigers“ „menschenverachtend“ und will katastrophale repräsentative Umfragewerte für Kardinal Woelki nicht wahrhaben. Ein Offenbarungseid.
Der Wikipedia-Eintrag zu Frauke Brosius-Gersdorf ist fünf Tage vor der Nachricht über ihre Nominierung geändert worden – von einem Fachkollegen mit enger Bindung an die katholische Kirche.
Christian Berkel wurde katholisch erzogen und erfuhr nur durch einen Zufall, dass seine Mutter Jüdin war und vor den Nazis fliehen musste. Er wollte Franzose werden – kehrte aber nach Deutschland zurück. Ein Gespräch über seinen Roman „Sputnik“ und die eigene Identität.
Lange fanden sie nur inoffiziell statt, doch mittlerweile gibt es von der katholischen Kirche eine Handreichung für Segensfeiern etwa für homosexuelle Paare. Der Limburger Bischof setzt nun ein Zeichen.
Alina Potempa schildert den Protest gegen das Verbot künstlicher Empfängnisverhütung durch Paul VI. Die päpstliche Autorität in Alltagsfragen sei durch ein „freiheitsaffines Staatsbürgerdasein in der Bundesrepublik“ erodiert.
Im Kosovo konvertieren Muslime zum Katholizismus, und keiner stört sich daran. Wie passt das zum Narrativ eines Religionskriegs, mit dem Serbien 1999 seine Massaker dort rechtfertigen wollte?
Aus dem Lob des Schöpfers fließt Hoffnung auf die Rettung der Welt, aber auch Misstrauen gegenüber den Maßregeln, mit denen sich die Menschen in ihr einrichten. Die Enzyklika „Laudato si’“ hat kirchliche Fortschreibung und weltliche Replik verdient.
Beging ein Priester sexuellen Missbrauch als Privatperson? In einem konkreten Fall meint das Landgericht Köln: ja. Die Kirche muss damit nicht für seine Taten haften.
Die Missbrauchsstudie für das Bistum Fulda zeigt: Die Vertuschung dieser Fälle war schon lange vor dem Missbrauchskandal ein Thema für Justiz und Medien. Der Fall von Erzbischof Johannes Dyba.
Fronleichnam ist nur in wenigen Bundesländern ein gesetzlicher Feiertag. Was die katholische Kirche an dem Tag feiert – und wieso die evangelische Kirche den Tag nicht begeht.
Gefälschte Papstbotschaften überschwemmen das Netz. Die Plattformen kommen mit dem Löschen nicht mehr nach. Wer Papst Leo XIV. im Orginal sehen will, sollte auf der Seite des Vatikans vorbeischauen.
Johannes Paul II. kam von der Moraltheologie her, Benedikt XVI. von der Dogmatik, Papst Franziskus von der Spiritualität. Warum fiel die Wahl diesmal auf einen Kirchenrechtler?
Sexualisierte Gewalt ist nicht nur ein Problem der katholischen Kirche. Das ist nur eine beunruhigende Erkenntnis der nationalen Missbrauchsstudie.