Ziel von Pilgergruppen
Am Donnerstag beginnen erste Veranstaltungen zur Wallfahrt in Dieburg. Seit dem 17. Jahrhundert findet diese am 8. September statt.
Am Donnerstag beginnen erste Veranstaltungen zur Wallfahrt in Dieburg. Seit dem 17. Jahrhundert findet diese am 8. September statt.
Papst Franziskus reist wieder einmal „an die Ränder“ der Weltkirche. Doch sein Besuch in der Mongolei könnte auch einen europäischen Konflikt berühren.
Nach neuen Aussagen über das „große Russland“ äußern katholische Bischöfe in der Ukraine ihren Unmut über den Papst. Sie verlangen vom Heiligen Stuhl eine Erklärung.
Der katholischen Kirche in Deutschland laufen die Mitglieder davon. In traditionell katholischen Ländern wie Italien, Spanien und Irland sieht es nicht viel besser aus. Die Gründe liegen nicht nur in Missbrauchsskandalen.
Für den Papst scheint das Qualifizierungsprofil für den Kardinalsstand so zu lauten: Marienverehrung und Portugiesisch als Muttersprache.
Der Papst verheißt eine offene Kirche, aber nicht alle darin haben Zugang zu den Sakramenten. Für den synodalen Weg der Deutschen Katholiken zeigt Franziskus kein Verständnis.
Beim „katholischen Woodstock“ in Lissabon wollte Papst Franziskus alle jungen Katholiken ansprechen. Manche Themen aber sparte er aus.
Der Kölner Kardinal Rainer Maria Woelki maßregelt einen Priester. Der hatte eine Segensfeier für homosexuelle Paare geleitet. Führende Geistliche protestieren gegen Woelkis Entscheidung. Die Kirche mache sich unglaubwürdig, sagen sie.
Die Missbrauchsbeauftragte der Bundesregierung, Kerstin Claus, sieht in der evangelischen Kirche erhebliche Defizite im Umgang mit Missbrauchsfällen. Es gebe Landeskirchen, die Missbrauchsopfern pauschal nur 5.000 Euro bezahlten.
Heute beginnt der katholische Weltjugendtag in Lissabon. Zu teuer, sagen die einen, zu papst-zentriert, die anderen. Aber diese Kritik greift zu kurz.
Heute beginnt der Weltjugendtag in Lissabon. Aber viele Portugiesen sind wenig begeistert über den Besuch von Papst Franziskus. Die staatlichen Zuschüsse hätten besser für soziale Projekte ausgegeben werden sollen, sagen sie.
Einen Kardinal, der im Vatikan ins Gefängnis muss – das gab es noch nie. Angelo Becciu könnte bald der erste sein. Der vatikanische Staatsanwalt wirft ihm Amtsmissbrauch und Veruntreuung vor.
Was heißt es für die organisierte Barmherzigkeit, wenn Kirchen Mitglieder abhanden kommen und deshalb Einnahmen verloren gehen? Es wird spürbar sein – aber der Sozialstaat geht nicht unter, wenn die Kirchen untergehen.
Mit bischöflicher Autorität im Rücken kämpft Caspar Söling im Bistum Limburg gegen den Missbrauch. Er legt dabei großen Wert auf die Kommunikation mit den Opfern.
Als der Hof den Takt vorgab: Ewald Frie erinnert sich daran, wie er und seine Familie den Zerfall des bäuerlichen Alltags erlebten. Und er erklärt, was sich von dieser Entwicklung über die Bundesrepublik lernen lässt.
Vertreter der katholischen Kirche, von Orden und Verbänden warnen vor Populismus in Debatten über das Klima. Sie sehen eine „Aufheizung des gesellschaftlichen Klimas“.
Aus dem Bistum Münster kommt Kritik an der intransparenten Vergabe von Zahlungen an Missbrauchsbetroffene. Der F.A.Z. liegt ein Schreiben des Interventionsbeauftragten vor.
Aus dem Bistum Münster kommt massive Kritik an der „Unabhängigen Kommission“ der Bischöfe, die Opfern sexueller Gewalt Anerkennungsleistungen zuspricht.
Gewaltspirale in Frankreich +++ Indoktrination von Schutzbefohlenen +++ Drei Lesermeinungen zur Austrittswelle in der katholischen Kirche
Wenn immer mehr Katholiken aus ihrer Kirche austreten, ist sie eher früher als später Geschichte. Viele vertrauen ihr nicht mehr. Dennoch gäbe es Gründe, sie zu vermissen.
Wie soll die katholische Kirche mit der Erinnerung an Bischöfe umgehen, die Missbrauch vertuscht haben? Und warum ist die Missbrauchskrise so einschneidend? Ein Gespräch mit dem Theologen Gregor Maria Hoff.
Ein Pfarrer setzt sich in einer Kirche in Mainz ein Denkmal – nun wird ihm Missbrauch vorgeworfen. Der Fall wirft ein Schlaglicht auf eine große Frage für die katholische Kirche: Wie soll sie mit den Spuren mutmaßlicher Täter umgehen?
Dem in ganz Deutschland zu beobachtenden Trend können sich die Bistümer Fulda, Limburg und Mainz nicht entziehen. Sie verlieren Zehntausende Mitglieder.
Ob Grützwurst, Biergärten oder das größte Oktoberfest der Neuen Welt: Die Nachfahren der Einwanderer entdecken ihr teutonisches Erbe. Dabei war es lange Zeit verpönt.
Auch in den hessischen Bistümern haben 2022 sehr viele Menschen die katholische Kirche verlassen. Bischof Bätzing spricht von schmerzhaften Zahlen. Die Oberhirten rufen die Katholiken dazu auf, sich nicht entmutigen zu lassen.
Mehr als eine halbe Million Menschen sind im vergangenen Jahr aus der katholischen Kirche ausgetreten. Im Jahr davor waren es knapp 400.000.
Mehr als eine halbe Millionen Austritte verzeichnet die katholische Kirche für das vergangene Jahr. Das ist mit einem allgemeinen Niedergang der Kirchen allein nicht mehr zu erklären.
Mehr als eine halbe Million Menschen sind im vergangenen Jahr aus der katholischen Kirche ausgetreten. Damit werden die Austrittszahlen aus dem Jahr 2021 noch übertroffen.
Lautern ist Landessieger beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“.
Die große Masse der Bischöfe tut sich bis heute schwer mit dem Reformprozess, die Fronten sind verhärtet. Kein Wunder, dass die Zahl der Austritte mit jedem Jahr größer wird.
Konservative Bischöfe blockieren die Finanzierung eines neuen Entscheidungsgremiums mit Beteiligung von Laien. Die Zukunft des „Synodalen Ausschusses“ ist damit unklar.
Das Landgericht Traunstein hält die gegenüber der Katholischen Kirche erhobene Forderung für begründet. Der spätere Papst Benedikt habe die Vorgeschichte des Täters gekannt, als er ihn einsetzte.
In einer Pfarrei in Frankfurt werden jetzt mit Rückendeckung vom Bistum schwule, lesbische und geschiedene Katholiken zur Hochzeit gesegnet. Welche Gefahr darin liegt, erklärt Vatikanberater Manfred Lütz.
Mit seiner Entscheidung zugunsten eines Betroffenen hat das Kölner Landgericht nicht nur in Sachen Schadenersatz neue Maßstäbe gesetzt. Die Bejahung der Amtshaftungspflicht weist weit über die katholische Kirche hinaus.
Papst Franziskus ist am Mittwoch drei Stunden lang operiert worden. Am Abend teilte der Vatikan mit, der Eingriff sei ohne Komplikationen abgelaufen. Er sei aus der Narkose aufgewacht und schon wieder zu Scherzen aufgelegt.
Künftig soll es in der katholischen Kirche Segensfeiern für gleichgeschlechtliche und wiederverheiratete Paare geben. Offizielle Vorschläge für deren praktische Umsetzung gibt es indes noch nicht.