Der Vatikan hat nichts gelernt
Mit dem Staat Israel tat sich der Vatikan schon immer schwer. Papst Franziskus macht es nicht besser. Im Gegenteil. Die Folgen sind fatal.
Mit dem Staat Israel tat sich der Vatikan schon immer schwer. Papst Franziskus macht es nicht besser. Im Gegenteil. Die Folgen sind fatal.
Mehr als ein Jahr mussten die Gläubigen in den katholischen Erzbistümern Paderborn und Bamberg auf ihre neuen Erzbischöfe warten. Papst Franziskus hat nun die wichtigen Kirchenposten neu besetzt.
Abschied von der Sonderrolle: Thomas Schüller diagnostiziert in seinem Buch ein „klerikales Komplettversagen“ bei der Aufarbeitung von Missbrauchsfällen. Und plädiert für die konsequente Trennung von Kirche und Staat.
Weil sie und ihr Mann Sex in einer Kirche gehabt haben sollen, soll es nun auch gegen die beteiligte Frau einen Prozess geben. Der Vorwurf: Störung der Religionsausübung.
Auf Bitte seiner Ärzte wird Papst Franziskus wegen einer Atemwegserkrankung nicht zur Weltklimakonferenz nach Dubai reisen. Sein Gesundheitszustand bessere sich aber zusehends, sagte ein Sprecher.
Bischöfe und Laien scheren sich nicht um das Verbot des Papstes, sein Lieblingswort „Synodalität“ auf Deutsch auszubuchstabieren.
Nein, es ist noch nicht Weihnachten. Aber auch das Thema Synodalität ruft Vergleiche mit Tieren der Krippe auf den Plan.
In Traunstein steht ein Mann vor Gericht, weil er Sex in einer Kirche gehabt haben soll. An einem „Ort, der dem Gottesdienst einer Religionsgesellschaft gewidmet“ sei, habe er „beschimpfenden Unfug“ verübt.
Verkehrsknoten, Bischofssitz, malerische Altstadt – Limburg vereint vieles auf sich. Und es hat Anekdoten zu bieten. Zum Beispiel die vom Fuchs und der Veganerin.
Alle zehn Jahre untersucht die evangelische Kirche, was ihre Mitglieder über Religion und Kirche denken. Erstmals wurden dabei auch Katholiken befragt. Der aktuelle Befund ist dramatisch – für beide Konfessionen.
Kolumbianische Rebellen der linken Guerillagruppe ELN haben Luis Manuel Diaz, den Vater des Fußballprofis Luiz Dias vom FC Liverpool, nach fast zwei Wochen freigelassen.
Nahost-Konflikt in akademischen Kreisen +++ Debatte über Migration +++ Katholische Kirche in Spanien +++ Westbalkan-Staaten
Fast zwölf Prozent aller Spanier wurden sexuell missbraucht, knapp eine halbe Million im religiösen Umfeld. Doch für die Kirche ist die staatliche Studie unglaubwürdig.
365 Synodenteilnehmer aus aller Welt haben im Vatikan über Reformen debattiert. Doch das Abschlussdokument bleibt vage – insbesondere zum Thema Frauen in der Kirche.
Auch nach vier Wochen Weltbischofssynode ist nicht klar, was der Papst unter einer „synodalen Kirche“ versteht. Nur eines ist gewiss: Am deutschen Wesen wird die Kirche nicht genesen.
Zum Abschluss der Weltsynode im Vatikan sorgte eine angebliche Rehabilitierung des missbrauchsverdächtigen Priesters Marko Rupnik für Entsetzen unter Katholiken. Nun gibt es eine Kehrtwende des Vatikans.
Seit drei Wochen beraten im Vatikan Bischöfe und Laien über Reformen in der Kirche. Aber der Vatikan tut alles, damit die Öffentlichkeit möglichst wenig davon erfährt.
War Pius XII. der „Schweigepapst“ im Angesicht des Holocausts, oder hat er Tausende Juden gerettet? Nach der Öffnung der Archive gibt es jetzt erste Forschungsergebnisse.
Was wäre, wenn die Synode im Vatikan über die Zulassung von Frauen zum Priesteramt abstimmen würde? Eltern können ihren Kindern kaum noch erklären, warum nur Männer Priester sein dürfen.
Nach dem Terror der Hamas empfindet Israel mangelnde Solidarität der Christen – vor allem des Vatikans. Papst Franziskus versucht wie im Ukraine-Krieg, Neutralität zu wahren.
Diese Woche beginnen im Vatikan Beratungen über die Zukunft der Kirche, wie es sie in dieser Breite noch nicht gegeben hat. Daran wird man sehen, welche Neuerungen mehrheitsfähig sind.
Die Taunusstadt Kronberg war und ist reich – an Obstbäumen. Schauanlagen bewahren die Sortenvielfalt, und Streuobstwiesen werden nun geschützt. Am besten sind sie vom neuen Turm auf dem Hardtberg zu überblicken.
Der Papst bekundet immer wieder seine Nähe zum „ukrainischen Märtyrervolk“. Doch die Bischöfe der griechisch-katholischen Kirche in der Ukraine erwarten mehr von ihm als Worte und Gebete.
Der Kanzler lädt zum Wohnungsbau-Krisengipfel. Die Luftfahrt streitet über klimaneutrales Fliegen. Und im F.A.Z.-Tower diskutieren Hessens Spitzenkandidaten. Der F.A.Z. Newsletter.
Herder gehört zu den traditionsreichsten Verlagen in Deutschland. Ein Gespräch mit Verleger Manuel Herder über den Buchhandel, die Thalia-Übernahme und den Moment, als einer seiner Autoren plötzlich Papst wurde.
Am Mittwochabend haben rund 500 Menschen und katholische Priester vor dem Kölner Dom einen Segnungsgottesdienst für queere Paare gefeiert. Die Aktion ist auch ein Protest gegen Kardinal Woelki.
Die Missbrauchskrise beschäftigt Deutschland seit Jahren. Über die Amtsverantwortung der Hierarchen.
Verstörende Fotoaufnahmen im Nachlass eines Priesters erregten vor einigen Monaten großes Aufsehen. Nun liegt ein erster Zwischenbericht zum Fall Edmund Dillinger vor.
Mit einem Mal ist an den Missbrauchsbeschuldigungen gegen einen 1991 verstorbenen Kardinal doch etwas dran. Bei einer konsequenteren Aufarbeitung wäre die Wahrheit früher ans Licht gekommen.
Der frühere Essener Bischof Franz Hengsbach steht unter Missbrauchsverdacht. Dem 1991 verstorbenen Geistlichen werden zwei sexuelle Übergriffe vorgeworfen.
Gegen den Gründerbischof des Bistums Essen, Franz Hengsbach, gibt es Vorwürfe des sexuellen Missbrauchs. Es ist der erste derartige Verdacht gegen einen deutschen Kardinal. Das Bistum machte die Vorwürfe publik.
Eine Missbrauchsstudie der Schweizer Bischofskonferenz hat 1000 Missbrauchsfälle seit 1950 identifiziert. Im Gegensatz zu anderen nationalen Studien wurden katholische Orden einbezogen.
Zum fünfzehnten Mal wird die Dieburger Orgelmeile veranstaltet. In vier aufeinanderfolgenden Konzerten an einem Tag werden ganz unterschiedliche Musikstile geboten.
Der damalige Missbrauchsbeauftragte der Deutschen Bischofskonferenz hat 2022 den vollen Namen eines Opfers sexueller Übergriffe genannt. Nun ist der Trierer Bischof zur Zahlung von 20.000 Euro verurteilt wurden.
Dass Franziskus in die antiwestliche Propaganda des Kremls einstimmt, ist kein Zufall. Sein Weltbild ist von einer kaum zu überbietenden Schlichtheit.
Franziskus erläutert seine Aussage über das „große Russland“. Er habe das nicht im geographischen, sondern im kulturellen Sinne gemeint.