Auflage ging vor Aufarbeitung
Henri Nannens NS-Vergangenheit sorgt erneut für Aufsehen: Ein NDR-Beitrag beleuchtet, wie der Stern-Gründer an antisemitischer SS-Propaganda beteiligt war. Taugt Nannen noch als Vorbild? Ein Gastbeitrag.
Henri Nannens NS-Vergangenheit sorgt erneut für Aufsehen: Ein NDR-Beitrag beleuchtet, wie der Stern-Gründer an antisemitischer SS-Propaganda beteiligt war. Taugt Nannen noch als Vorbild? Ein Gastbeitrag.
Gegen einen Vortrag des israelischen Wissenschaftlers Moshe Zuckermann gab es im Vorfeld viel Kritik. Bei der Diskussion zeichnet der Soziologe ein düsteres Bild des Staates Israel.
Nie hätte die Frankfurterin Sarah Levy sich vorstellen können, nach Tel Aviv auszuwandern. Doch sie tat es – und fand etwas, was ihr gefehlt hatte. Jetzt hat sie ein Buch darüber geschrieben.
Demokratiefeinde im Judenhass vereint: Antisemitische Verschwörungsmythen haben in Deutschland wieder Konjunktur. Aber welche Milieus schüren mit welchen Verschwörungstheorien in Deutschland den Hass?
Eine Designerin aus Jerusalem entwirft edle Abendkleider für orthodoxe Kundinnen. Den Regeln entsprechen sie trotzdem.
Bei einem Besuch der Holocaust-Gedenkstätte Yad Vashem hat sich Robert Habeck mit einem Gedicht von Paul Celan ins Gästebuch eingetragen. Es bringe „das Schwierige gerade der Deutschen“ auf den Punkt.
Gegen Alice Schwarzer, „Emma“ und das Menschenbild sogenannter prominenter deutscher Intellektueller, die sich im Ukrainekrieg für unverzichtbar halten. Ein Gastbeitrag.
Vor 80 Jahren wurden die ersten jüdischen Bürger Hanaus von den Nationalsozialisten verschleppt und ermordet. Bei einer Gedenkstunde wurde an sie erinnert – am Bahnhof sind Fotos der Verfolgten zu sehen.
Marko Perković, Künstlername Thompson, ist der umstrittenste Künstler des Balkans. Nun kommt der rechtsradikale Sänger nach Deutschland.
Die Goethe-Universität Frankfurt und die Universität Tel Aviv arbeiten künftig enger zusammen. Die Wissenschaftler wollen das Verhältnis von Judentum, Islam und Christentum beleuchten – und Konflikten um Religion entgegenwirken.
Der Schreinerlehrling Marvin E. soll geplant haben, eine nationalsozialistische, terroristische Vereinigung zu gründen. 2021 kandidierte er noch auf einer Liste der CDU bei der Kommunalwahl. Von August an muss er sich vor dem Oberlandesgericht Frankfurt verantworten.
Wie kein Zweiter hat der Historiker Julius H. Schoeps die deutsch-jüdischen Beziehungen erforscht. An diesem Mittwoch wird der engagierte Anwalt des deutschen Judentums achtzig Jahre alt.
Ausstellung im Wetterau-Museum in Friedberg gibt Einblicke in jüdisches Leben heute
Die besetzten Gebiete hat Israel sowieso unter Kontrolle. Siedler konzentrieren sich vermehrt auf ein anderes Ziel: gemischte Städte.
Er hat den Eurovision Songcontest als Vorbild, doch es geht um viel mehr als Gesang. Bei der Jewrovision, dem jüdischen ESC, ist ein Team aus Frankfurt erfolgreich.
Wegen Putins Krieg in der Ukraine stehen Tolstoi, Dostojewski, aber sogar Regimegegner unter einem Generalverdacht. Aufzeichnungen von der Front der Kulturen. Ein Gastbeitrag.
Tausende ultranationalistische Israelis beteiligen sich an Marsch durch die Altstadt. Es gibt Provokationen, Steinwürfe und Gewalt – auch außerhalb von Jerusalem. Der Tempelberg bleibt ein besonderer Brennpunkt.
Auf dem Tempelberg ist es vor dem jährlichen „Flaggenmarsch“ zu Auseinandersetzungen zwischen Palästinensern und jüdischen Besuchern gekommen. Gegen die Vorschriften hatten Juden versucht, dort zu beten.
Ein Vernichtungskrieg wie der russische Überfall auf die Ukraine ist aus einem Wahn gewachsen. Und ob ich es will oder nicht – ich steckte mittendrin. Ein Gastbeitrag.
Am Sonntag halten nationalistische Juden den jährlichen Flaggenmarsch in der Jerusalemer Altstadt ab. Palästinensische Gruppen sehen darin eine Provokation.
Flamenco ist ohne Olé nicht denkbar. Doch außerhalb Spaniens weiß kaum einer, wann der Ruf in der Musik passt. Der Gitarrist Rafael Cortés aus Essen ist eine Ausnahme. Ein Interview mit alten Video-Aufnahmen.
Frankfurt hat im Süden der Stadt einen der größten städtischen Forsten. Schon vor 650 Jahren wurde der Wald städtisch.
Die Erinnerung an den Holocaust wird sich verändern, wenn Überlebende fehlen, die von ihrem Leid berichten können. An der Frankfurter Schillerschule wird nun früheren Schülerinnen gedacht, die in der NS-Zeit verfolgt wurden – mit Comics und einer Performance.
Die Frankfurter Universität und die im Bau befindliche Jüdische Akademie wollen eng zusammenarbeiten. Sowohl in Forschung als auch Lehre soll es einen Austausch geben.
Im Interreligiösen Chor Frankfurt singen Christen, Juden, Muslime und konfessionslose Menschen gemeinsam Psalm-Vertonungen. In diesem Jahr feiert das Ensemble sein zehnjähriges Bestehen.
Die Dunera-Affäre wird in Australien als bedeutendes Ereignis in der Geschichte der jüdischen Einwanderung angesehen. Siegfried Cohn aus Bad Ems ist einer dieser Dunera Boys. Schüler seiner Heimatstadt haben das Schicksal des Arztes recherchiert.
Im italienischen Fernsehen tauchen „Putinversteher“ auf. Die nennen das Massaker von Butscha „Fake News“ und wollen, dass die Ukraine kapituliert. Im Parlament kommt die Frage auf, ob das noch Journalismus ist.
Er war neben Friedrich dem Großen der meistporträtierte Preuße seiner Zeit: Eine Ausstellung im Jüdischen Museum Berlin ehrt den Philosophen Moses Mendelssohn.
Nachdem eine große Gruppe erkennbar jüdischer Menschen aus New York am Frankfurter Flughafen nicht weiterreisen durfte, hat die Lufthansa sich bei ihren Fluggästen entschuldigt. Sie arbeitet den Vorfall weiter auf.
Das Wort „Holodomor“ hat seiner Wurzel nach nichts mit dem Holocaust zu tun, aber in der ukrainischen Geschichtspolitik werden die stalinistischen Massentötungen durch Aushungern mit der nationalsozialistischen Judenvernichtung in Verbindung gebracht. Aufmerksamkeit weckt das auch in Israel.
Überweisungszwang Rundfunkbeitrag +++ Genderfragen +++ Befreiung von Flossenbürg +++ Hitze in Pakistan und Indien +++ Plädoyer für den Bindestrich
Putin fordert. Putin klagt an. Manchmal begnadigt er auch. Putin verzeiht aber nicht und er bittet auch nicht um Entschuldigung. Was steckt also hinter seinem Telefonat mit Israels Ministerpräsident Bennett?
Nach Ärger während eines Flugs verwehrte die Lufthansa einer größeren Gruppe jüdischer Passagiere in Frankfurt den Anschlussflug. Die Passagiere beklagen eine Kollektivstrafe.
Die Documenta setzt ihre für das Wochenende geplante Gesprächsreihe „We need to talk“ zu Antisemitismus und Kunstfreiheit ab. Grund ist die Kritik des Zentralrats der Juden.
Die Ukraine und Israel zeigen sich schockiert über die Äußerungen des russischen Außenministers Lawrow über „jüdische Antisemiten“. Kiew vergleicht das russische Vorgehen mit dem Holocaust.
Der amerikanische Dirigent Lawrence Foster darf in Polen weder russische Musik aufführen noch russische Solisten einladen. Er ist zerrissen zwischen Mitgefühl mit der Ukraine und der Ablehnung einer nationalistischen Kunstzensur.