Verfassungsschutz warnt vor Anschlägen in Deutschland
Der Präsident des Verfassungsschutzes schlägt Alarm. „Die Gefahr ist real und so hoch wie seit Langem nicht mehr“, sagt Thomas Haldenwang.
Der Präsident des Verfassungsschutzes schlägt Alarm. „Die Gefahr ist real und so hoch wie seit Langem nicht mehr“, sagt Thomas Haldenwang.
Die deutschen Aktivisten gehen auf Distanz zu Greta Thunberg. Aber nicht alle Ortsgruppen finden das gut. Und dann steht auch noch die Weltklimakonferenz an, auf der deutsche Aktivisten in der Minderheit sein werden.
Keine Spur von Empathie und Takt: Die Galerie Bassenge bietet Fotos an, die Wehrmachtssoldaten von Juden aufgenommen haben. Und sie wirbt für die Bilder mit der kalten, formalisierten Sprache der Kataloge.
Seit dem Massaker der Hamas in Israel berichten Juden in Deutschland vermehrt über antisemitische Anfeindungen. Die Informationsstelle Rias verzeichnet eine Vervierfachung gegenüber 2022.
An der Universität der Künste in Berlin toben sich Israelhass und Antisemitismus offen aus. Jüdische Studenten trauen sich nicht mehr in die Lehrveranstaltungen.
Alternativen nicht ausgeschlossen: Der Historiker David Kuchenbuch heftet sich an die Spuren des Bewusstseins globaler Vernetzungen.
In Zeiten, in denen der Hass auf Juden wieder anschwillt, wäre eine unumstrittene Definition von Antisemitismus wichtig. Doch genau die fehlt.
Als Kind tötete ein Terrorist drei Geschwister und seine Mutter. Heute ist Asael Shabo Rollstuhlbasketballspieler bei einem deutschen Verein – herausragend gut und für immer das Kind, das überlebte.
Von frühester Kindheit im Libanon an wusste ich, wie man die verabscheut, die nicht zu meinem Clan gehörten. Aber ich habe gelernt, diese Abscheu einzuhegen. Ein Gastbeitrag
Politiker müssen über Antisemitismus so reden, dass die Bürger ihnen zuhören. Sonst erreichen sie nur Frust und nicht die Einsicht, dass Juden in Deutschland gefährdet sind.
Frankfurt will etwas gegen Antisemitismus tun. Dafür braucht es auch Aufklärung. In einer Fotoausstellung können Besucher darum nun viel über jüdischen Alltag in der Stadt erfahren.
Wenn es im Nahen Osten kracht, fordert das den interreligiösen Dialog in deutschen Kommunen heraus. Wie läuft es zum Beispiel in Frankfurt und Gießen?
Im Jahr 1957 erhält der französische Schriftsteller Albert Camus den Literaturnobelpreis. In seiner Preisrede spricht er über den Krieg in Algerien. Seine Reaktion auf den Terror ist aktuell. Ein Gastbeitrag.
In Kloster Eberbach im Rheingau kann man mit den Plastikfiguren von Playmobil durch alle Kontinente ziehen. Für die Ausstellung hat der Hersteller sogar extra die Figur eines Zisterzienser-Mönchs entworfen.
Zwischen sephardischer und aschkenasischer Kultur, Golems und Vampire inklusive: Das Jüdische Museum Paris zeigt das Werk des Comiczeichners Joann Sfar.
Der Bayerische und der Westdeutsche Rundfunk bearbeiten Internetbeiträge für Kinder, die den Nahost-Konflikt erklären sollen, nach. Kritiker stellten Fehler fest, die Vorurteile gegen Juden schüren.
Auch Künstler aus der Ukraine tragen antisemitische und antiisraelische Propaganda in die Welt. Sie fallen auf ein Narrativ herein, das in Stalins UdSSR zurückreicht.
Die Wissenschaft demonstriert im Kampf gegen den Antisemitismus ihre Uneinigkeit. Die Verurteilung des Hamas-Terrors fällt mancherorts zweideutig aus.
Wegen der Eskalation im Nahen Osten ist die Columbia-Universität in New York im Ausnahmezustand. Jüdische Studenten fürchten um ihre Sicherheit, propalästinensische Demonstranten beklagen einen Maulkorb. Ein Ortsbesuch.
Elisa Klapheck ist Gemeinderabbinerin des Egalitären Minjans – und braust in ihrer Freizeit in Lederkluft herum. Wie das zusammengeht und was sie antreibt.
Dass die jemenitischen Huthi eine Gefahr darstellen, war bereits vor ihrem jüngsten Überfall im Roten Meer bekannt. Die Verhandlungen mit den Rebellen könnten sich zu einem langwierigen Unterfangen entwickeln.
Auf der Islamkonferenz in Berlin betont Nancy Faeser die Verantwortung der Muslime. Auch der frühere Bundespräsident Wulff sagt, es müsse allen klar sein, dass man nicht im Medina des siebten Jahrhunderts lebe.
Frankfurts Stärke liegt in einer sich gegenseitig respektierenden und befruchtenden Vielfalt. Doch wir müssen uns in diesen Tagen mehr denn je auf unsere gemeinsamen demokratischen Werte besinnen. Ein Gastbeitrag.
Am Morgen hat die bayerische Polizei die Wohnungen von 17 Beschuldigten durchsucht. Sie sollen im Internet antisemtische Äußerungen getätigt haben.
Die Schuld der Hamas wird die Palästinenser verfolgen. Die Verantwortung für die Shoah prägt Deutschland bis heute. Doch steht Israel uns wirklich nahe? Ein Gastbeitrag.
Schon vor dem jüngsten Überfall im Roten Meer wurde vor den jemenitischen Huthi gewarnt. Die Verhandlungen mit den Rebellen könnten sich zu einem langwierigen Unterfangen entwickeln.
Al Jazeera ist der reichweitenstärkste Sender der arabischen Welt, doch an seiner Unabhängigkeit bestehen Zweifel. Nicht nur er hat seinen Sitz in Doha – auch die Exil-Führung der Hamas lebt dort. Welche Rolle spielt er im Krieg?
Im Frankfurter Mousonturm lesen neun Autoren aus Texten, die dem Antisemitismus auf den Grund gehen. Sie alle lohnen dieser Tage die Lektüre.
Gibt es einen Zusammenhang zwischen Religion und Terror? Führt der Absolutheitsanspruch vieler Religionen zur Barbarei?
Putin wurde zum Krieg verführt: Vika und Vadim Zyganow, ein erfolgreiches Paar aus dem patriotischem Showbusiness, erklären Russlands orthodoxe Staatsideologie. Sie überbietet Dostojewski. Ein Gastbeitrag.
Im irischen Wexford sind jeden Herbst Raritäten der Oper zu sehen. Dieses Mal darunter „La Ciociara“ von Marco Tutino und „Le juif polonais“ von Camille Erlanger.
„Der Stern der Erlösung“ von Franz Rosenzweig stellt Gott ins Zentrum der Philosophie. Und bricht mit allen subjektiven Formen von Religion.
Juden werden in diesen Wochen wieder angefeindet, beleidigt, angegriffen. Dagegen muss man sich stellen, in einer Demonstration, noch wichtiger aber im Alltag.
Eine Tagung des Documenta-Instituts in Kassel wollte „nach vorne schauen“, steckt aber in der Identitätskrise fest. Politisch motivierte zeitgenössische Kunst wird gerade von Politik gnadenlos überrollt.
Nach der Großdemonstration in Paris hoffen viele, dass ein Ruck durch die Gesellschaft geht. Aber wie wird Frankreich zu einem Land, in dem Juden ohne Angst leben können?
Die Bundeszentrale für politische Bildung hat die Tagung „We still need to talk“ zur Erinnerungskultur abgesagt. Wie genau kam es dazu? Eine Rekonstruktion der Ereignisse.