Aber die Dürre ist erstmal vorbei
Wäre die Sorge ums Hochwasser nicht, man könnte die guten Seiten des Dauerregens sehen: Die Böden sind gesättigt und die Grundwasserpegel beginnen endlich wieder zu steigen.
Wäre die Sorge ums Hochwasser nicht, man könnte die guten Seiten des Dauerregens sehen: Die Böden sind gesättigt und die Grundwasserpegel beginnen endlich wieder zu steigen.
Mitte der Woche hatte in vielen Orten noch die höchste Hochwasserwarnung vorgelegen. Nun entspannt sich die Lage langsam. Doch die Pegelstände sind weiter hoch und können an manchen Orten noch steigen.
Wie können Tiere und Pflanzen den Überschwemmungen trotzen? Für Hummeln und bestimmte Bäume sieht es gar nicht gut aus.
Beim Hochwasser im niedersächsischen Lilienthal wurden dringend benötigte Sandsäcke gestohlen. Wie kam es so weit? Und wie beschafft man überhaupt so viele Sandsäcke?
Wegen des Hochwassers sind in Sachsen-Anhalt seit diesem Freitag Bundeswehrsoldaten im Einsatz. Der durchweichte Boden an den Dämmen sorgt in vielen Kommunen in Deutschland für ein weiteres Problem.
Kein Pegel erreicht in Hessen noch die Meldestufe drei, die Wassermassen fließen ab, weshalb nun im Main und Rhein die Pegel leicht steigen. Das sollte aber kein Problem werden, meinen Verantwortliche in den Städten vor Ort.
Die Soldaten sollen dabei helfen, Deiche zu stabilisieren und Sandsäcke zu verteilen. Ursprünglich sollte der Einsatz erst kommende Woche beginnen – doch die Lage im Landkreis Mansfeld-Südharz bereitet zunehmend Sorgen.
Während es in Teilen Deutschlands fast unablässig regnet, droht den spanischen Mittelmeergebieten der Wassernotstand. Tankschiffe könnten bald Wasser aus Marseille oder von den Balearen nach Barcelona liefern.
Der Wetterdienst, die Autobahnbetreiber und die Bahn stehen wegen des Hochwassers in engem Austausch mit dem Bundesverkehrsminister. Wissing betonte die Bedeutung präziser Unwetterwarnungen.
Haushaltspolitiker der SPD haben die Möglichkeit ins Spiel gebracht, die Schuldenbremse wegen des Hochwassers auch in diesem Jahr auszusetzen. Der Bundesfinanzminister weist das nun zurück.
Ein Deich aus drei Materialien sollte Standard sein, um ausreichend Schutz zu gewähren. Doch Oldenburg etwa hat noch keinen Drei-Zonen-Deich – und muss beim aktuellen Hochwasser deswegen improvisieren.
Die SPD will wegen des Hochwassers die Schuldenbremse lockern. Bundeskanzler Scholz sieht sich in seiner Partei einer roten Wand gegenüber.
Die Stadt Offenbach rechnet damit, dass am Wochenende die nächsthöhere Hochwasserstufe erreicht wird. Fachleute stehen bereit, um die Deichtore zu schließen.
Das Hochwasser hat Hessen erreicht. An der Lahn in Marburg müssen Straßen gesperrt werden, die Feuerwehr ist im Einsatz. Doch schon bald wird sich das Problem verlagern.
Mit dem Hochwasser wächst der Druck zur Einführung einer bundesweiten Versicherungspflicht gegen Elementarschäden. SPD und Grüne kritisieren, dass Hauseigentümer im Stich gelassen würden. Minister Buschmann ist dagegen.
Beim Scholz-Besuch im Hochwassergebiet sagt Sachsen-Anhalts Ministerpräsident, er könne sich nicht an einen so „dauerhaften Regenguss über Wochen“ erinnern. An einem Fluss soll nun die Bundeswehr helfen.
Zum zweiten Mal binnen weniger Tage besucht Bundeskanzler Scholz ein Hochwassergebiet. Den Menschen in den betroffenen Regionen sagt er Unterstützungen zu. Nach dem Dauerregen der vergangenen Tage bleibt die Lage vielerorts angespannt.
Die Hochwassermeldestufe III wurde entgegen den Prognosen doch noch nirgends in Hessen erreicht. Es gibt aber noch keine Entwarnung: Gemeinden rüsten sich für weitere Wassermassen.
In vielen Regionen Deutschlands kämpfen die Menschen weiter mit den Wassermassen. Bundeskanzler Scholz reist zum zweiten Mal in ein Hochwassergebiet. Experten beklagen unterdessen Kommunikationsprobleme.
Nach dem Anschlag in Iran spitzt sich die Lage im Nahen Osten weiter zu. Gegen Deutschlands bekanntesten Schwerverbrecher könnte abermals ein Urteil fallen. Und: Sofia Coppola erzählt die Geschichte von Priscilla Presley. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Schadenereignisse der vergangenen Jahre haben viele Hausbesitzer von Elementarschadenpolicen überzeugt. Doch der Norden blieb verschont, weshalb weniger Flutopfer auf Ausgleich hoffen können.
Es regnet und regnet: Das Hochwasser hält viele Teile Deutschlands weiter in Atem. Wir sprechen mit einer Landwirtin aus Niedersachsen. Und wir fragen uns, ob wir uns an dieses Wetter gewöhnen müssen.
Das Hochwasser bietet gute Gründe zur Aussetzung der Schuldenbremse. Sie sollte aber nicht als Entschuldigung dafür dienen, zu einer vorausschauenden Politik nicht in der Lage zu sein. Das gilt für Extremwetter ebenso wie für den Ukrainekrieg.
In weiten Teilen Deutschlands drohen weiterhin Überschwemmungen. Niedersachsen hat seinen Vorrat von 1,9 Millionen Sandsäcken inzwischen aufgebraucht – Hilfe kommt nun aus Frankreich. Ministerpräsident Weil fordert derweil eine Pflichtversicherung für Elementarschäden.
Die Bundesregierung plant vorerst nicht, die Schuldenbremse für dieses Jahr wegen der Hochwasserkatastrophe auszusetzen, behält sich dies aber vor. SPD-Politiker hatten zuvor für ein Aussetzen plädiert.
Der anhaltende Regen sorgt weiter für Störungen: In den Staulagen von Westerwald, Rhön und Vogelsberg muss weiter mit Dauerregen gerechnet werden. Vor allem Fulda und Lahn schwellen an.
Im Nahost-Krieg droht der Konflikt zwischen Israel und der Hizbullah zu eskalieren, Andrea Nahles stellt die Arbeitsmarktstatistik vor und der Regen droht die Lage in den Hochwassergebieten zu verschärfen. Der F.A.Z. Newsletter
Weil ein Damm droht überströmt zu werden, muss in Rheinland-Pfalz ein Dorf evakuiert werden. In Sachsen-Anhalt wird in einigen Orten die Schulpflicht ausgesetzt. Die Lage bleibt in vielen Teilen Deutschlands angespannt.
Neuer Dauerregen könnte die Hochwasserlage im Norden Deutschlands verschärfen. Israel droht eine Verfassungskrise. Und: Die wichtigsten Wahlen, Termine und Änderungen für 2024. Der F.A.Z.-Newsletter.
Auch im neuen Jahr gibt es noch immer keine Entwarnung in den Hochwassergebieten. Immerhin sorgt der Besuch des Bundeskanzlers für Freude bei den Rettungskräften. Auf die kommenden Tage blicken sie mit Sorge.
Der Bundeskanzler ist an Silvester ins Überschwemmungsgebiet gereist. Dort deutet er Hilfe durch den Bund an.
Viele Regionen haben weiterhin mit den Wassermassen zu kämpfen. Niedersachsens Innenministerin warnt Schaulustige davor, die Einsatzkräfte zu behindern. Kanzler Scholz ist derweil im Hochwassergebiet eingetroffen.
Nach einem Rundflug über die betroffenen Gebiete will der Bundeskanzler den Austausch mit vom Hochwasser betroffenen Bürger suchen. Auch will er sich bei den Hilfskräften für ihren Einsatz bedanken.
Wegen der gefährlichen Hochwasserlage fällt in diesem Jahr das Abschwimmen der Mainzer Feuerwehr aus. Spenden für die Palliativmedizin werden trotzdem erbeten.
Tagelanger Regen über Weihnachten hat in Sachsen-Anhalt zu Hochwasser der Elbe geführt. Das Pretziener Wehr bei Magdeburg wurde zur Entlastung geöffnet. Laut der Oberbürgermeisterin der Stadt ist eine größere Gefahr nicht zu erwarten.