Was Flutopfer jetzt wissen müssen
Keller vollgelaufen, Einbauküche und Esszimmer zerstört: Wohl dem, der sich gegen Elememtarschäden versichert hat. Aber auch das hilft nicht in jedem Fall.
Keller vollgelaufen, Einbauküche und Esszimmer zerstört: Wohl dem, der sich gegen Elememtarschäden versichert hat. Aber auch das hilft nicht in jedem Fall.
Vom Hochwasser in Süddeutschland sind auch Buchhandlungen betroffen, die nicht beliefert werden können. Aber Unglück ist auch ohne Flutkatastrophe möglich.
Welche Folgen haben die Überschwemmungen in Süddeutschland für die Industrie – und welche Branchen sind betroffen?
In Passau erreicht die Donau am Dienstag einen Pegel von fast zehn Metern. Das ist weniger als beim Jahrhunderthochwasser 2013 – aber mehr, als viele in den betroffenen Stadtteilen erwartet haben.
Die bayerische Staatsregierung will den Flutopfern mit einem Sofortprogramm von 100 Millionen plus X helfen. Auch sonst scheint sie mit sich im Reinen. Zu Recht?
Die EM-Gastgeberstadt Frankfurt wirft sich das Gewand für das Fußballturnier über. Bei den Vorbereitungen drohte wegen des Hochwassers ein Rückbau der Fanzone.
Hochwasser aus dem Nichts, und nichts mit Klimakrise? Über die Katastrophenrhetorik von Politikern, die schon knietief im Sumpf des Verdrängens stehen.
In vielen süddeutschen Hochwassergebieten können die Menschen wieder aufatmen – nicht jedoch in Passau: Die Behörden rufen in der Stadt den Ausnahmezustand aus. Es werden Pegelstände von rund zehn Metern erwartet.
Nach dem heftigen Dauerregen im Süden Deutschlands sind die Flusspegel in Hessen am Dienstag weiter gestiegen. Die Höchststände sollen in der Nacht zum Mittwoch erreicht werden.
In den Hochwassergebieten Süddeutschlands haben Kommunen ihre Trinkwasserbrunnen stillgelegt oder desinfizieren Leitungswasser. Ist bei Extremwetter die Wasserversorgung gefährdet?
An der Donau steigen die Pegelstände am Dienstag weiter. In Baden-Württemberg werden die Schäden des Hochwassers sichtbar. Der Deutsche Wetterdienst hebt Unwetterwarnungen für Deutschland auf.
Nach tagelangen Regenfällen in Süddeutschland sind zumindest vorerst keine weiteren Unwetter zu befürchten. Die Hochwasserlage bleibt jedoch angespannt.
In Bayern verlagert sich das Hochwasser weiter Richtung Osten. In Großbritannien treffen Sunak und Starmer einen Monat vor der Wahl im TV-Duell aufeinander. Und in Indien wird das Ergebnis der Parlamentswahl bekanntgegeben.
Die Kommunen stehen vor gewaltigen Aufgaben, um vor Extremwetter zu schützen. Da nützt es ihnen wenig, wenn wieder einmal alle Dämme der Klimawandelrhetorik brechen. Was sie brauchen, brauchen sie jetzt. Nicht am Sankt-Habecks-Tag.
Unternehmen stoppen die Produktion, die Schäden sind noch unübersehbar – doch für Milliardenpakete aus Berlin gibt es keinen Spielraum. Was nun?
Zumindest im Südwesten gehen die Pegelstände leicht zurück. In Bayern aber wird man vor allem an der Donau noch tagelang mit den Fluten zu kämpfen haben.
Stephan Brade ist als Pilot für die ADAC Luftrettung tätig. Derzeit ist er mit dem Hubschrauber in Bayern im Einsatz. Im Gespräch erzählt er von den Rettungsaktionen in den Flutgebieten.
Die Hochwasserkatastrophe in Süddeutschland ist schon die vierte in diesem Jahr. Doch mit dem nationalen Schutzprogramm hinkt Deutschland hinterher. Das liegt auch an Klagen von Anwohnern.
Das Hochwasser hat in Süddeutschland teils ganze Ortschaften überschwemmt – und dabei erhebliche Schäden verursacht. Bei Sicherheits- und Versicherungsfragen gibt es einige Punkte zu beachten.
In den betroffenen Regionen Bayerns und Baden-Württembergs drohen immer neue Überflutungen. An den Zuflüssen der Donau beruhigt sich die Lage, nun trifft das Hochwasser die Donau selbst. Der Bundeskanzler macht sich auf den Weg ins Flutgebiet.
Die Nationalmannschaft absolviert ihre erste EM-Generalprobe. Der Bundeskanzler reist ins Hochwassergebiet nach Bayern. Und: Israel debattiert über Bidens Entwurf zum Ende des Gazakriegs. Der F.A.Z. Newsletter.
Mehr Eigenverantwortung sei nötig, um Hochwasserfolgen zu mildern, sagt ein CSU-Politiker. Die Ministerpräsidenten Markus Söder und Boris Rhein fordern eine Pflicht zur Elementarschadensversicherung, um die Allgemeinheit zu entlasten.
In der Region Pfaffenhofen bricht ein Damm, bei einem Einsatz kommt ein Feuerwehrmann ums Leben.
Viele Orte in Süddeutschland stehen unter Wasser – allein in Bayern sind 40.000 Hilfskräfte im Einsatz. Im oberbayerischen Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm kommt es zu einem tödlichen Unglück beim Kampf gegen die Fluten.
Vizekanzler Robert Habeck und der bayerische Ministerpräsident Markus Söder haben den durch das Hochwasser stark betroffenen Ort Reichertshofen in Oberbayern besucht. Söder forderte finanzielle Unterstützung durch den Bund.
Der Bundeskanzler will sich am Montag ein Bild von der Lage in Süddeutschland machen. Bayerns Ministerpräsident Söder äußerte indes die Erwartung, dass der Bund den betroffenen Regionen hilft.
In Süddeutschland wird von einer Hochwasserkatastrophe gesprochen. Hessen ist bislang nur vereinzelt von Hochwasser betroffen – doch Entwarnung gibt es auch hier noch nicht.
Ein verunglückter Retter ist das erste Todesopfer der Hochwasser in Süddeutschland. In der Nacht mussten Hunderte Menschen in Sicherheit gebracht werden. Ein ICE entgleiste, Zugverbindungen sind unterbrochen.
Im Süden Deutschlands steigen die Pegelstände der Flüsse nach starkem Dauerregen in der Nacht an. Viele Gemeinden sprechen Warnungen aus. In den bayerischen Landkreisen Günzburg, Augsburg und Aichach-Friedberg wurde der Katastrophenfall ausgerufen.
Der Deutsche Wetterdienst ruft für Teile Baden-Württembergs die höchste Warnstufe aus. Ein Landkreis wappnet sich für den Katastrophenfall. Ein Mehrfamilienhaus in Lindau am Bodensee muss evakuiert werden.
Über Fronleichnam und die folgenden Tage werden in weiten Teilen des Landes starke Regenfälle erwartet. Besonders der Süden und Südosten könnten betroffen sein. Der Deutsche Wetterdienst spricht von einem „Paukenschlag“ am Wochenende.
Sabotage, Kabeldiebstahl, Hochwasser: Lebenswichtige Einrichtungen sind nicht ausreichend geschützt. Ein Gesetz soll das ändern. Warum hängt es fest?
In ihrer Regierungserklärung lobt Anke Rehlinger die saarländische Reaktion auf das Hochwasser. Außerdem kritisiert sie die Bundesregierung.
In den Hochwassergebieten im Saarland entspannt sich die Lage. Für weitere Regenfälle sei man gerüstet, sagt der Innenminister. Die Überschwemmungen haben derweil auch Weingutsbesitzer Günther Jauch getroffen.
Nach dem Tod von Raisi muss Iran innerhalb von 50 Tagen einen neuen Präsidenten wählen. Im Südwesten droht wieder Starkregen. Und in Frankfurt beginnt ein Mammutprozess. Der F.A.Z.-Newsletter.