Beim Gendern geht es auch um Selbstdarstellung
Wie geht es mit dem Gender-Stern weiter – und was richtet das Schreiben nach Gehör an? Peter Gallman vom Rechtschreib-Rat sorgt im Interview für Klärung.
Wie geht es mit dem Gender-Stern weiter – und was richtet das Schreiben nach Gehör an? Peter Gallman vom Rechtschreib-Rat sorgt im Interview für Klärung.
Das Bundesfrauenministerium hat Frankfurt für ihre Frauenpolitik ausgezeichnet. In Führungspositionen lege die Stadt großen Wert auf „Genderkompetenz“.
Männer kommen eher aus Versehen vorbei, weil sie sich verlaufen haben. Ein Besuch in der Frauen-Gender-Bibliothek von Saarbrücken.
Der Rechtschreibrat hat zum Umgang mit dem Gender-Stern noch keine Entscheidung getroffen. Bis November soll es Empfehlungen geben – aber nur dann, wenn sich die Schreibungen als verständlich und lesbar erweisen.
Der Rat für deutsche Rechtschreibung debattiert am Freitag darüber, ob die Aufnahme des Gender-Sterns in den Duden sinnvoll ist. Was mit ihm bezweckt wird, kann nicht gelingen. Ein Gastbeitrag.
Sprachgebote im Namen der Gleichberechtigung schaden dem, was sie befördern sollen. Wer den Sieg der politischen Korrektheit feiert, der tanzt auf dem Grabe der Sprachmelodie. Ein Gastbeitrag.
Wer meint, in generischen Maskulina seien „die Frauen nicht mitgemeint“, verkennt eine elementare Funktion von Sprache. Der Autor dieses Gastbeitrags fordert daher: Vorsicht beim Gendern!
Binnen-I oder Gender-Sternchen sind für die einen ein Horror, für die anderen eine Notwendigkeit. Johanna Usinger macht in einem Online-Wörterbuch Vorschläge für platzsparende und flüssig lesbare Alternativen.
Einst galten sexuell desinteressierte Frauen als tugendhaft, dann als frigide, jetzt als funktionsgestört: Sandra Konrads Geschichte der weiblichen Sexualität ist äußerst lehrreich, neigt aber zu steilen Behauptungen.
Warum macht eine Routineberufung im Rat der Fünf Weisen plötzlich Furore? Ein Beispiel, wie Gender-Korrektheit und Intrigen-Politik zusammenspielen.
Wie gibt man Gender-Unterricht für Traditionalisten? Ein Besuch an der russischen Universität von Tambow, wo ein Dozent unermüdlich für Toleranz kämpft.
Wann begreifen die Leute endlich, dass das grammatische Geschlecht mit dem biologischen Geschlecht nichts zu tun hat? Eine Verständnishilfe.
Pretty in Pink: Ein Gang über die Nürnberger Spielwarenmesse zeichnet eine glitzernde Welt voller Einhörner und rosa Tütüs. Verschärft die Industrie die Geschlechterunterschiede?
Kinderfasching ist ein Gender-Albtraum. Ihr Kind will trotzdem als lebendes Klischee gehen? Bleiben Sie gelassen und bloß nichts verbieten!
Neue Rechte und Alt-Right wollen, dass Männer endlich wieder männlich sein dürfen. Denn Schuld an allem Übel sei der Feminismus, weil er die Frauen wider ihre Natur vom Herd getrennt hat.
Wohlgeruch war nie billig, und früher nur den besten Kreisen vorbehalten. Wenn Antidiskriminierungstellen das jetzt zu teuer finden, stellt sich die Frage nach der falschen Anspruchshaltung der Konsumentinnen.
Der Ratgeber „Erfolgreich als Frau“ weist den Weg in die Selbstständigkeit mit allerlei stereotypen Tipps. Damit wirft die Autorin die Gender-Debatte um Jahre zurück.
Die Direktorin einer Londoner Mädchen-Schule hat ein Sexismus-Problem. Sie spricht jetzt nur noch von „Schülern“. Die Zukunft der „James Allen’s Girls’ School“ steht wohl in den Gender-Sternchen.
Von Ignoranz über Genderbashing bis hin zu „Ehe abschaffen“: So unterschiedliche Ziele wie in der Frauenpolitik verfolgen die Parteien bei keinem anderen Themenkomplex. Ein Überblick.
Der neue Duden hat einiges auf Lager: Geschlechtsumwandlung, die Wutbürgerin und „facebooken“. Auch der „Späti“ ist dabei. Doch warum hat es eine andere, uralte Berliner Wendung erst jetzt ins Wörterbuch geschafft?
Eigene Feinde anprangern als Mittel grüner Politik: Das feministische Gunda-Werner-Institut stellt seine Gegner im Netz bloß – aber dummerweise auch gleich die Identität ihrer eigenen Denunzianten.
Die Arbeitermetropole Manchester hat ein Auge auf die sexuelle Identität und ein Ohr für die Klassenfrage: Thomas Ostermeier und Nina Hoss adaptieren Didier Eribons Roman „Rückkehr nach Reims“.
Im Klagelied über Gender-Gaps und Verwirklichungschancen gehen ein paar banale Wahrheiten unter. Doch mancher Gleichstellungspolitiker findet die Welt erst gerecht, wenn wirklich jeder einzelne Müllbeutel gemeinsam zur Tonne getragen wird.
Neue Studien zeigen, dass Frauen in der Wissenschaft unterrepräsentiert sind. Aber brauchen wir deswegen eine Frauenquote für akademische Publikationen? Eine Glosse.
James Lindsay hat einen vermeintlichen Fachartikel zu Gender Studies verfasst. Er enthält viele Fremdwörter und noch mehr Unsinn – und wurde tatsächlich publiziert. Ein Interview.
Die AfD im Frankfurter Römer sieht hohes Einsparpotential. Die Haushaltsanträge der Partei zeigen, wo. Die Hundesteuer abzuschaffen ist nur eine der Ideen.
Die Inderin Aranya Johar hat mit ihrem Gedicht „A Brown Girl’s Guide to Gender“ im Internet für Aufsehen gesorgt.
Die Gender-Debatte hat den orangefarbenen Comic-Kater Garfield erreicht. Auf Wikipedia wurde er als geschlechtslos dargestellt, dann wieder als männlich. Das ging so lange hin und her, bis Garfields Erfinder ein Machtwort sprach.
Mädchen lieben Pink. Unsere Autorin fragt sich, ob das okay ist – oder ob man sich als Mutter deshalb schlecht fühlen muss.
Politisch korrekt oder unsäglich? Sogenanntes Gender-Deutsch treibt Befürworter und Gegner auf die Barrikaden. Der Ton an den Unis wird rauher.
Frankreichs Schulministerin bezeichnet den Gender-kritischen Papst Franziskus als Opfer von Desinformation. Dabei legt sie selbst die besten Beispiel vor, wie man Verwirrung stiftet.
Papst Franziskus kritisiert französische Schulbücher. Die darin gelehrte Gendertheorie empfindet das katholische Oberhaupt als hinterlistige Indoktrinierung. Doch Bildungsministerin Najat Vallaud-Belkacem wehrt sich gegen die ungewöhnlich harten Worte.
In der Medizin hat sich die Genderdebatte erledigt. Männlich tickt anders als weiblich. Für Diagnose und Therapie vieler Krankheiten hat das weitreichende Folgen.
Der Holocaust wird neuerdings als Projektionsfläche für die Gender Studies genutzt – mit fragwürdigen Befunden. Ein Einspruch.
Feministische Verschwörung? In Iran ist die kanadische Gender-Forscherin Homa Hoodfar ohne Begründung in Haft. Wissenschaftler fordern international mit einer Petition ihre Freilassung.
Aus harmlosen Wörtern werden Kampfbegriffe: zwölf prominente Beispiele aus dem aktuellen politischen Diskurs – von Genderwahn bis Widerstand, von Hypermoral bis Lügenpresse.