Wozu halbnackte Solistinnen?
Die Feministin Eva Rieger über junge Dirigentinnen, die Verdrängung des Körpers in der Genderforschung und den weiblichen Orgasmus bei Richard Wagner.
Die Feministin Eva Rieger über junge Dirigentinnen, die Verdrängung des Körpers in der Genderforschung und den weiblichen Orgasmus bei Richard Wagner.
Die Welt bildet sich in der Sprache ab, das wussten schon Hegel und Butler. Und wenn Sprache auf Einseitigkeiten beruht, gilt es diese aufzubrechen. Was die Frankfurter Stadtverwaltung aber derzeit praktiziert, gleicht einem Gender-Furor.
Carmen Leicht-Scholten hat eine Professur für „Gender und Diversity“ und lehrt an einer Technischen Hochschule. Dort versucht sie, angehenden Ingenieuren geschlechtergerechte Sprache anzugewöhnen – und noch viel mehr.
Die evangelischen Schulen in Berlin und Brandenburg haben eine Diversity-Kampagne begonnen: Acht Text-Bild-Plakate und Postkarten werben für Vielfalt und Gender-Identität.
Für Berliner Kitas wurde eine Handreichung zu Gender-Identität erstellt. Mit der berechtigten Forderung nach Aufklärung hat das aber kaum noch etwas zu tun, stattdessen werden Kinder irritiert, befremdet und überfordert. Ein Gastbeitrag.
Nach der Schule wissen viele junge Menschen nicht weiter. Damit sie herausfinden, welches Studium zu ihnen passt, bieten immer mehr Universitäten Orientierungssemester an. Das gibt Zeit zum Ausprobieren – hat aber auch seine Hürden.
Ein Strahlenkranz, der an die Stacheligkeit des Virus erinnert: Das Gendersternchen vertieft die Probleme, die es lösen soll. Wir sollten uns um Integrität statt um Identität kümmern. Ein Gastbeitrag.
Die Transphobie-Debatte zeigt den blinden Fleck des Gender-Ansatzes: Wie will man männliche und weibliche Rollenmuster untersuchen, wenn Geschlecht keinen realen Bezugspunkt hat?
Die Genderforschung bietet Mäklern seit jeher eine breite Angriffsfläche. Der Soziologe und Genderforscher Stefan Hirschauer antwortet seinen Kritikern. Dabei gerät wieder so einiges durcheinander.
Judith Butler hält an der TU Berlin einen Festvortrag über die Genderforschung. Sie demonstriert die Produktivität des Feldes, indem sie die Phantasiebilder seiner Gegner untersucht.
Mehr Toiletten für Menschen, die sich weder als Mann noch als Frau sehen, verlangt die Hochschulgruppe Rosa*Liste. Die Uni Frankfurt zeigt sich offen dafür.
Mit den allgegenwärtigen Gender-Debatten brach der Kulturkampf um die französische Sprache aufs Neue aus. Jetzt besiegte Académie Française einen mächtigeren Gegner als die eigene Regierung.
Frauen- und Männervereine sorgen sich um ihre Gemeinnützigkeit. Olaf Scholz will Gender zum Superkriterium machen. Jetzt bekommt er widerborstigen Kantönligeist zu spüren.
Kinder können bei der Serie „Creatable World“ des Spielzeugkonzerns Mattel Geschlecht und Hautfarbe der Puppen selbst bestimmen. Der Hersteller zeigt sich nicht zum ersten Mal gesellschaftspolitisch.
Das Verbot zweier Spots in Großbritannien wegen „Gender-Stereotypen“ hat eine Debatte ausgelöst.
Judith Butler wird an den Universitäten als Gendertheoretikerin verehrt. Dabei hat sie ihre Theorie längst einer politischen Ideologie geopfert, die Unterwerfung lehrt.
Ist es wirklich so schwer, zu schreiben, ohne Menschen auszuschließen? Nein, sagt das Projekt Genderleicht. Wer gendert, sorgt im besten Fall auch für Vielfalt und Genauigkeit.
Schreibweisen wie Gendersternchen und Binnen-I verhunzten die deutsche Sprache, meint die CSU-Politikerin. „Schluss mit dem Gender-Unfug“ fordern auch Prominente aus Medien, Kultur und Wissenschaften.
Das „Gendersternchen“ ist zum Anglizismus des Jahres 2018 avanciert. Laut der Jury ist es „eine klare Bereicherung des deutschen Wortschatzes“.
In den Vereinigten Arabischen Emiraten werden Frauen mehr gefördert als in anderen Golfstaaten. Doch bei der Preisverleihung des „Gender Balance Index 2018“ ist das zumindest nicht sichtbar. Hier räumen nur Männer die Preise ab.
Die Durchsetzung der politisch korrekten Sprache wird an den Hochschulen in den Dienst einer vermeintlich guten Sache gestellt. Im Kern ist sie aber ein bürokratisches Projekt.
Der Duden folgt oft nicht mehr offiziellen Regelungen – sondern weicht viel zu häufig davon ab und pflegt eine eigene Duden-Schreibung. Das engt seine Brauchbarkeit ein. Ein Gastbeitrag.
Binnen-I, Sternchen und Co sind an den Hochschulen oft besonders verbreitet. Wie es die Unis mit der Gender-Sprache halten – ein Überblick.
Brasilien hat einen neuen Präsidenten: Am Dienstag legte Jair Bolsonaro seinen Amtseid ab. Für seine Antrittsrede erntete er Beifall aus dem Weißen Haus.
Menschen, deren Körper weibliche wie männliche Merkmale aufweisen, können ihr Geschlecht künftig als „divers“ registrieren lassen. Dies gilt auch, wenn nach der Geburt zunächst ein falsches Geschlecht angegeben wurde.
Gender-Liebhaber versus Gender-Hasser – wo verorten Sie sich? Die Debatte um Geschlechterklischees ist wieder da. Uns hatte sie eigentlich nicht tangiert. Bis unser Sohn eine Puppe geschenkt bekommen sollte.
Es gibt Genderforscherinnen, die bringen Gewalt durch Genitalverstümmelung und Terrorismus mit Sprachregelungen zum Verschwinden. Die Entwicklung ist fatal.
Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat die Verwendung des Gender-Sterns vorerst noch nicht empfohlen. Sollte die Verwendung eines Tages doch verbindlich sein, wie spricht man das Zeichen dann aus?
Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat sich gegen ein einzelnes Zeichen für alle Geschlechter entschieden. Wie geht es jetzt weiter mit dem Gendern? Die Chefredakteurin des Dudens im Interview.
Der Rat für deutsche Rechtschreibung hat über geschlechtergerechtes Schreiben debattiert. Eine Empfehlung wollen die Experten nicht abgeben. Noch nicht.
Drei amerikanischen Forschern ist ein trauriger Beweis gelungen: Man kann selbst den größten Blödsinn publizieren – wenn er nur ins vorgefasste Weltbild passt.
Gendern oder nicht? mit Innen oder Sternchen? Eine Diskussion am Dudenstand bleibt in der Sache erfreulich konstruktiv.
Der Gesetzentwurf zum dritten Geschlecht hat in der schwarz-roten Bundesregierung für Kontroversen gesorgt. Jetzt hat das Kabinett ihn abgesegnet. Kritik kommt nicht nur von der Opposition.
Die Geschlechterforschung ist nach Ansicht der ungarischen Regierung offenbar unnötig. Ein Gesetzentwurf sieht ein Verbot vor. Dabei bietet im Land bereits fast keine Universität Gender-Studiengänge an.
Eine Dokumentation bei 3sat handelt vom dritten Geschlecht. Den Gender-Disput weist sie maßvoll in die Schranken. Sie handelt vom Wesentlichen: einem fundamentalen Akt der Selbstfindung.
Die moderne Frau verbringt nicht mehr so viel Zeit mit Putzen und Kochen. Was nicht bedeutet, dass der moderne Mann hier im gleichen Umfang mehr leistet. Wie verändert sich die „Gender Gap“ im Haushalt?