Freispruch für Alexa
Alexa wird zur Telefonistin. Sie braucht dafür nur ein schwarzes Kästchen namens Connect von Amazon. Die Sache hat nur einen Haken.
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Auf dem Höhepunkt der Flüchtlingswelle 2015 hatte die Frau weltweit für Empörung gesorgt, als sie nach rennenden Menschen trat. Juristisch war ihr aber nicht beizukommen.
Die Einsturzursache steht für das Gericht fest. Dennoch werden drei der vier Angeklagten freigesprochen. Das Gericht sei sich bewusst, dass das Urteil in der Öffentlichkeit auf „Unverständnis“ stoßen werde, sagt der Richter.
Beim Telefonieren mit dem Smartphone scheppert heute nichts mehr, denn die Mobilfunknetze bieten mit HD Voice Plus mittlerweile einen guten Klang. Dank ungewöhnlicher Boxen telefoniert man mit beeindruckender Akustik.
Wie angekündigt hat die Staatsanwaltschaft Revision gegen den Freispruch von Ralf S. eingelegt. Aus Sicht der Anklage hatten Zeugenaussagen und Indizien ihn als Verantwortlichen für den Bombenanschlag überführt.
Nach dem Freispruch im Wehrhahn-Prozess kann man durchaus bestürzt sein. Doch daraus eine Ermutigung für Rechtsextremisten herauszulesen, verkennt das Wesen des Rechtsstaats.
Für die einen war er ein Rechtsterrorist, für die anderen ein unschuldig Verfolgter. Nun wurde der Angeklagte im Prozess um den Anschlag am S-Bahnhof Wehrhahn freigesprochen. Die Staatsanwaltschaft kündigte Revision an.
Ein Kind wird zu Tode geschüttelt. Vor Gericht muss sich der Vater verantworten und wird freigesprochen. Das Gericht kann nicht ausschließen, dass auch ein anderes Familienmitglied für den Tod des Babys verantwortlich ist.
2013 erbeuteten Räuber am Brüsseler Flughafen Gold und Edelsteine im Wert von 37,9 Millionen Euro. Bis heute wurde nicht die gesamte Beute gefunden.
Carsten S. soll Uwe Mundlos und Uwe Bönhardt die Pistole gebracht haben, mit der sie später neun Menschen töteten. Die Anklage fordert dafür drei Jahre Haft. Doch die Verteidigung sieht in ihm nur einen „willfährigen Adlatus“.
Im Prozess gegen drei mutmaßliche Komplizen der Pariser Attentäter vom November 2015 ist der Hauptangeklagte Jawad Bendaoud freigesprochen worden. Bendaoud hatte den Islamisten eine Wohnung zur Verfügung gestellt – dass er von den Anschlagsplänen wusste, sah das Gericht nicht als erwiesen an.
Die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe will die Freisprüche für frühere Top-Manager der Deutschen Bank nicht auf sich beruhen lassen – und fordert nun eine Überprüfung der Urteile.
Sie wollten junge Muslime vom Besuch von Spielhallen und Bordellen abhalten: Im September 2014 sorgte ein Rundgang der selbsternannten „Scharia-Polizei“ bundesweit für Aufregung. Nun muss der Fall neu verhandelt werden.
Der frühere Verbandschef aus Brasilien und ein hoher Funktionär aus Paraguay wurden im New Yorker Prozess um Bestechung im Weltfußball schuldig gesprochen. Der dritte Angeklagte aus Peru muss dagegen nicht ins Gefängnis.
Der Streit zwischen der UCI und Peter Sagan ist vorbei. Doch der Vorfall in Vittel bleibt nicht ohne Konsequenzen. Damit hat Sagan dem Radsport sogar einen Dienst erwiesen. Ein Kommentar.
Es ist laut Gericht nicht auszuschließen, dass Herzrhythmusstörungen des Lasterfahrers zu einem Unfall im Juli 2016 führten, bei dem eine Familie starb. Deshalb wurde der Angeklagte nun freigesprochen.
In der Türkei hat der Prozess gegen die deutsche Journalistin Meşale Tolu begonnen. Die Journalistin sitzt seit fünf Monaten mit ihrem kleinen Sohn in Istanbul in Untersuchungshaft. Ihr drohen bis zu 20 Jahre Gefängnis.
Am dritten Abend in Folge ist es in er amerikanischen Stadt St. Louis zu gewalttätigen Protesten gekommen. Polizisten wurden angegriffen und Schaufenster zerstört.
Der Polizist hatte einen mutmaßlichen Drogenhändler erschossen, obwohl der Afroamerikaner nach Videoaufnahmen unbewaffnet war. Jetzt wurde er freigesprochen, bei Protesten danach wurden zehn Polizisten verletzt.
2013 war der damalige Vizepräsident des Europaparlaments, Alexander Alvaro, an einem schweren Unfall beteiligt. Jetzt muss er sich vor Gericht verantworten.
Mit Hilfe eines Schneeballsystems hatte die DM Beteiligungen AG 9000 Anleger hinters Licht geführt, danach waren sie um 90 Millionen Euro ärmer. Nun wurde der ehemalige Vorstand zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren verurteilt.
Wieder ist in Amerika ein Polizist nach tödlichen Schüssen auf einen Schwarzen freigesprochen worden. Die Familie des Opfers reagierte empört.
Die türkische Justiz ist nicht mehr unabhängig. Deswegen kann man fragen, ob der Freispruch im Istanbuler Prozess um den Mord an Hatun Sürücü in Berlin politisch motiviert ist.
Im Fall der 2005 ermordeten Deutsch-Türkin Hatun Sürücü aus Berlin sind in der Türkei überraschend zwei ihrer Brüder in allen Anklagepunkten freigesprochen worden. Die Staatsanwaltschaft hatte für beide lebenslange Haft gefordert.
„Wir haben alles versucht“, sagt der Staatsanwalt. Am Ende sei aber nicht zweifelsfrei sicher, dass der 21 Jahre alte Angeklagte Niklas wirklich angegriffen habe.
Im November verurteilt das Frankfurter Oberlandesgericht einen Dschihadisten zu achteinhalb Jahren Gefängnis. Seine Frau musste sich nun ebenfalls vor Gericht verantworten.
Ferdinand von Schirachs Gerichtsdrama „Terror“ feiert am Colony Theatre in Miami Beach seine amerikanische Erstaufführung. Dabei werden einige inhaltliche Anpassungen nötig.
Notwehr oder doch nicht? Das Landgericht Hanau muss den Fall um ein getötetes Ehepaar neu verhandeln. Der Bundesgerichtshof sieht Lücken und Ungenauigkeiten in dem Urteil, das zum Freispruch der Angeklagten führte.
Im Herbst 2014 kam ein Ehepaar auf einem Reiterhof in Maintal zu Tode. Zwei Männer, Vater und Sohn, standen im Verdacht, die Tat begangen zu haben. Sie wurden freigesprochen - nun schaut sich der BGH den Fall an.
Der Prozess gegen zwei Syrer, denen eine Mitschuld am Tod von Flüchtlingen im Mittelmeer vorgeworfen wurde, endet mit einem Freispruch. Für das Landgericht Köln ist nicht erwiesen, dass die Männer einer Schleuserbande angehörten.
Acht Jahre und sechs Monate muss eine junge Mutter aus Ichtershausen im Ilm-Kreis für den Tod von zwei Neugeborenen ins Gefängnis. Der Vater der Kinder, der von der Mutter belastet worden war, wurde freigesprochen.
Ein harmloses Happening ist der Aufzug von Salafisten nicht. Hier geht es um die Wehrhaftigkeit des Gemeinwesens. Der Staat muss dagegenhalten – und jeder Bürger auch.
Ein 28 Jahre alter Mann soll an Weihnachten 2015 in Herborn einen Polizisten erstochen haben - so sieht es die Anklage, die Lebenslänglich fordert. Die Verteidigung sieht das ganz anders.
Anfang Januar besetzt eine Gruppe Bewaffneter Gebäude in einem Naturpark im Westen von Amerika. Sie protestieren damit gegen die Bundesregierung. Ihr Sprecher wird erschossen. Nun endete der Prozess gegen sieben Beteiligte – mit einem Freispruch.
Kuh „Verona“ ist nicht nachweisbar für den Tod einer Spaziergängerin verantwortlich. Das hat das Amtsgericht Dillenburg entschieden. Der Halterin war fahrlässige Tötung vorgeworfen worden.
Im Sommer 2014 waren die Ex-Manager der HSH Nordbank noch freigesprochen worden. Jetzt wird der Fall um komplizierte Geschäfte mit einem Millionenschaden neu aufgerollt.