Verteidigung fordert Freispruch für Jan M.
Am Montag fällt die Strafkammer ein Urteil zum Mord im Niddapark im Mai 2018. Dass dies nicht endgültig sein könnte, zeigen die gänzlich unterschiedlichen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Am Montag fällt die Strafkammer ein Urteil zum Mord im Niddapark im Mai 2018. Dass dies nicht endgültig sein könnte, zeigen die gänzlich unterschiedlichen Plädoyers von Staatsanwaltschaft und Verteidigung.
Kardinal Philippe Barbarin war im Januar vom Vorwurf freigesprochen worden, sexuellen Missbrauch vertuscht zu haben. Eine Rückkehr auf seinen Posten als Erzbischof von Lyon sah er selbst als nicht sinnvoll an.
Ein Istanbuler Gericht spricht die Angeklagten im Gezi-Prozess frei. Aber ein bitteres Ende folgt. Wie steht es um die Rechtsstaatlichkeit der Türkei?
Der amerikanische Präsident ist nicht bereit, die Grenzen zu beachten, die das System der Gewaltenteilung zieht. Rechtsstaatlichkeit? Unabhängige Justiz? Nur wenn es ihm passt.
Vor aller Augen mischt sich Präsident Trump in den Gerichtsprozess gegen seinen langjährigen Vertrauten Roger Stone ein. Die Staatsanwälte werfen hin, die Demokraten verlangen eine zügige Untersuchung.
Bruce Ackerman war Anwalt von Bill Clinton bei dessen Impeachment. Der Freispruch für Donald Trump sei gefährlich, warnt er im Interview: Er befeuere die Allmachtsphantasien des Präsidenten – mit unabsehbaren Folgen.
Nach seinem Freispruch im Impeachment-Verfahren hat Präsident Donald Trump zwei prominente Belastungszeugen gefeuert.
Oberstleutnant Alexander Vindman ist der führende Ukraine-Fachmann im Nationalen Sicherheitsrat des amerikanischen Präsidenten. Seine Rolle im Amtsenthebungsverfahren dürfte ihn nun seinen Job kosten.
Donald Trump absolviert mehrere Termine in Washington, um seinen Freispruch im Amtsenthebungsverfahren maximal auszukosten. Dabei erzählt er seine Version der Geschichte – als nie endende „Hexenjagd“.
Auch Rachegelüste trieben die Demokraten dazu, ein Amtsenthebungsverfahren gegen Präsident Trump einzuleiten. Ihre Niederlage war absehbar. Haben sie der Verfassung trotzdem einen Dienst erwiesen?
Die Sprecherin des Repräsentantenhauses, Nancy Pelosi, wirft den Republikanern vor, das Untergraben der verfassungsgemäßen Ordnung normalisiert zu haben. Das Weiße Haus sieht Trump vollständig entlastet.
Die Verfassung soll die Amerikaner davor bewahren, dass sich ein Präsident als König aufspielt. Wenn sich aber große Teile des Volks nach einem autoritären Anführer sehnen, greifen die Schutzmechanismen ins Leere.
Die Spottplastik der „Judensau“ darf an der Wittenberger Stadtkirche hängen bleiben. Weil es auf den Kontext solch infamer Darstellungen ankommt, muss das jüngste Urteil dazu in verschiedene Richtungen gelesen werden.
Im Impeachment-Prozess beginnt die entscheidende Phase. Um einen schnellen Freispruch für Trump zu erreichen, verfolgen das Weiße Haus und die Republikaner im Senat eine Doppelstrategie.
Im März wurde Kardinal Philippe Barbarin wegen Vertuschung von Kindesmissbrauch in erster Instanz zu sechs Monaten Haft auf Bewährung verurteilt. Ein Berufungsgericht schätzt die Beweislage nun anders ein.
Das Amtsgericht Leipzig sah es nicht als zweifelsfrei erwiesen an, dass die Bundestagsabgeordnete 2014 Fördermittel für ihre Firma unrechtmäßig verwendet hatte. Die Staatsanwaltschaft könnte noch Berufung einlegen.
Die Aufhebung des Urteils gegen Claus-Peter Reisch durch ein maltesisches Gericht kam unerwartet – und mitten in einer schweren politischen Krise des Landes, ausgelöst durch den jüngsten Durchbruch im Fall Daphne Galizia.
Auf der überfüllten Tribüne im Hillsborough-Stadion kommen 96 Fußball-Fans ums Leben. 30 Jahre später wird der Einsatzleiter für nicht schuldig befunden. Angehörige äußern sich enttäuscht.
Die Staatsanwaltschaft Istanbul führt als Grund einen Mangel an Beweisen an. Der deutsche Menschenrechtler zeigt sich „genervt und entsetzt“ über die Entwicklung des Prozesses. Das Plädoyer sei eine „Kopie der ursprünglichen Anklageschrift“.
Um Gefangene auf die Freiheit vorzubereiten, werden ihnen Ausgänge erlaubt. Was aber, wenn sie dann Straftaten begehen? Der BGH hat jetzt entschieden, ob sich Justizvollzugsbeamte wegen Fahrlässigkeit strafbar machen.
George Pell ist der ranghöchste katholische Würdenträger, der wegen Kindesmissbrauchs verurteilt wurde. Nun hat das oberste australische Gericht entschieden, den Einspruch des 78 Jahre alten Kardinals zuzulassen.
Im Missbrauchsfall von Lügde soll ein heute 17-Jähriger vom Opfer zum Täter geworden sein. Die Richter sprechen ihm aber die strafrechtliche Verantwortungsreife ab.
Ein 41 Jahre alter Mann soll eine Gruppe von jungen Syrern am S-Bahnhof Schwalbach beleidigt und verletzt haben. Im Prozess widersprechen sich die Zeugen. Sogar die Staatsanwältin fordert einen Freispruch.
Das Amtsgericht Lübeck hat den ehemaligen Chef der Opferschutzorganisation Weißer Ring vom Vorwurf des Exhibitionismus freigesprochen.
Der Mann, der in El Paso 22 Menschen erschoss, wollte die „Invasion“ verhindern, vor der Trump warnt. Der amerikanische Präsident will davon nun ablenken.
Schon zweimal wurde der kosovarische Regierungschef Ramush Haradinaj vom UN-Tribunal für das frühere Jugoslawien freigesprochen – jedoch nicht, weil man ihn für unschuldig hielt.
Der Bundesgerichtshof muss sich im Oktober mit den Freisprüchen für frühere Deutsche-Bank-Vorstände beschäftigen. Sie sollen vor Gericht gelogen haben.
Ein Arzt, der einen Patienten nicht vom Suizid abhält, kann dafür nicht strafrechtlich belangt werden. Das hat der Bundesgerichtshof am Mittwoch in Leipzig entschieden. Es ging um zwei konkrete Fälle.
Vor vier Jahren stürzt ein Mädchen von einem Sprungturm in Hessen zu Tode. Nun fiel das Urteil im Prozess gegen die beiden Betreiber der Anlage.
Die in Pakistan verfolgte und bedrohte Christin Asia Bibi kann nach dem Gerichtsentscheid das Land verlassen. Als Aufnahmeland ist unter anderen Deutschland im Gespräch.
Die Anklage habe nicht genügend Beweise erbringen können, entschieden die Richter. Laurent Gbagbo waren Morde und Vergewaltigungen in der Elfenbeinküste nach der Präsidentenwahl 2010 vorgeworfen worden.
Ein Mann soll einen Auftragsmörder auf seine frühere Ehefrau angesetzt haben. Nun fiel das Urteil vor dem Landgericht Frankfurt.
Der Freispruch von Borna für einen Kanutrainer ist kein Grund zur Erleichterung. Der Sport muss sich mit dem Thema Missbrauch intensiver beschäftigen. Es gibt zu wenig Problembewusstsein.
Ein früherer Kanu-Bundestrainer wird vom Amtsgericht Borna vom Vorwurf der Vergewaltigung und des sexuellen Missbrauchs freigesprochen. Der Vorsitzende Richter kommt zu dem Schluss: „Wir wissen nicht, was passiert ist.“
Die Staatsanwaltschaft sieht gleich mehrere Punkte, die auf den Angeklagten als Täter hinweisen. Die Verteidigung widerspricht deutlich. Nun muss das Gericht entscheiden, ob die Indizien reichen.
Im neuen „Polizeiruf 110“ aus Rostock wird ein Freigesprochener mit einem späteren DNA-Test doch noch überführt. Warum ist es so schwer, ihn wegen seiner Tat abermals vor Gericht zu stellen?