Das Erdbeben könnte die Türkei 84 Milliarden Euro kosten
Zehntausende Menschen starben beim Erdbeben in der Türkei. Die Verwüstungen sind groß. Experten versuchen, den Schaden zu berechnen: Er ist immens.
Zehntausende Menschen starben beim Erdbeben in der Türkei. Die Verwüstungen sind groß. Experten versuchen, den Schaden zu berechnen: Er ist immens.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien offenbart sich erst nach und nach das Ausmaß der Katastrophe. F.A.Z.-Fotograf Lucas Bäuml ist vor Ort.
Nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und in Syrien konzentriert sich die in Friedrichsdorf im Taunus ansässige Hilfsorganisation World Vision auf die Opfer in Nordwestsyrien und ganz besonders auf das Elend der Kinder dort.
Hier lebten schon Juden, bevor Seleukos die legendäre Stadt Antiochia gründete: Nach der Erdbebenkatastrophe in der Türkei haben die letzten zehn Juden ihre Heimatstadt Antakya verlassen müssen.
Die Hoffnung schwindet, eine Woche nach dem Erdbeben in der Türkei und in Syrien noch Lebende unter den Trümmern zu finden. In Gaziantep ist es Helfern nun gelungen, eine Überlebende zu bergen.
Die Menschen in den syrischen Erdbebenregionen sind verbittert. Assad feiert Hilfszusagen, doch bei ihnen kommt nichts an. Das liegt auch an bekannten Schwächen der westlichen Hilfspraxis.
Fast eine Woche nach dem verheerenden Erdbeben in der Türkei und Syrien haben Einsatzkräfte weitere Überlebende gerettet. Unter ihnen ist auch ein sieben Monate alter Säugling.
Offiziell bestätigt wurden schon mehr als 30.000 Todesopfer, doch die Zahl wird weiter steigen. Seuchen drohen sich auszubreiten. Wegen mutmaßlicher Fahrlässigkeit und Plünderungen gab es in der Türkei Festnahmen.
Das Erdbeben hat die Türkei mit nicht gekannter Gewalt getroffen. Aber eine so hohe Zahl an Opfern hätte verhindert werden können. Für Präsident Erdogan geht es bei der Wahl deshalb jetzt um alles.
24,4 Millionen Menschen sind von den Folgen des Erdbebens an der türkisch-syrischen Grenze betroffen. Berlin will vielen den Weg nach Deutschland öffnen – zumindest für ein paar Monate.
Wie machen sich Hilfsorganisationen gerade ein Bild von der Lage vor Ort in der Erdbebenregion? Und was genau wird benötigt? Ein Gespräch mit Markus Bremers von Action Medeor in der Türkei
Die Zahl der Toten nach dem Erdbeben in Syrien und der Türkei ist auf mehr als 25.000 gestiegen. Noch immer gelingt es, Menschen lebend aus den Trümmern zu bergen. Doch die Sicherheitslage verschärft sich in einigen Regionen.
Viele Menschen sehen die letzte Hoffnung in der syrischen Zivilschutzorganisation der Weißhelme. Denn Unterstützung aus dem Ausland hat die Opfer bislang nicht erreicht. Die Verzweiflung ist groß.
In Antakya in der Türkei sind viele Menschen enttäuscht über die langsame Rettung ihrer Angehörigen. Doch kritische Stimmen werden von der Regierung unterdrückt. Es gab Festnahmen.
Katastrophale Erdbeben wie in Syrien und der Türkei lassen sich kaum vorhersagen. In Europa wird die Gefahr häufig unterschätzt.
Der Berliner Senat will Opfern des Erdbebens in der Türkei und Syrien eine leichtere Einreise nach Deutschland ermöglichen, wenn sie Verwandte in Berlin haben. Mittels einer Globalzustimmung sollen sie ihr Visum schneller erhalten.
Wenn Angehörige in Deutschland die Kosten übernehmen, sollte die Einreise für Menschen aus dem Erdbebengebiet erleichtert werden, fordern Stimmen aus der türkischen Gemeinschaft. Vorbild ist eine Regelung aus dem Jahr 1999.
Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben können deutsche Helfer eine Verschüttete lebend aus den Trümmern bergen. Steven Bayer von der Organisation ISAR berichtet im Interview von den herausfordernden Einsätzen.
Der Konvoi enthält nur Hilfsgüter, deren Lieferung schon vor dem Beben geplant war. Die Zahl der Todesopfer steigt unterdessen weiter an. Der türkische Präsident möchte einen dreimonatigen Ausnahmezustand ausrufen.
Die Folgen der schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien gehen vielen Menschen nahe. Welche Spenden jetzt am meisten helfen, woran man vertrauenswürdige Organisationen erkennt – und was man auf keinen Fall tun sollte.
Unter den Trümmern der eingestürzten Gebäude in der Türkei und Syrien suchen Rettungskräfte unermüdlich nach Überlebenden. Die Hoffnung wird von Stunde zu Stunde geringer. Inzwischen wurden fast 20.000 Tote gemeldet.
Nach dem verheerenden Erdbeben fühlen sich viele Überlebende im Süden der Türkei von der Regierung im Stich gelassen. Sie vermissen den Staat in ihrer Not und suchen verzweifelt selbst mit bescheidenen Mitteln nach möglichen Überlebenden.
Nach dem Erdbeben in der Türkei wird die Kritik am Krisenmanagement der Regierung immer lauter - sehr zum Ärger von Präsident Recep Tayyip Erdogan. Im Mai möchte dieser sich zur Wiederwahl stellen. Diskussionen versucht er herunterzuspielen.
Mithilfe von Turkish Airlines, großen Lagerräumen und vielen Helfern soll es bald losgehen: Die türkische Community in Rhein-Main will im Erdbebengebiet helfen und nutzt, was vor der Haustür liegt – den Flughafen.
Der ukrainische Präsident Selenskyj will „Flügel“ für die Freiheit seines Landes und wirbt dafür in Brüssel. Die EU-Staaten ringen um einen härteren Migrationskurs. Und: Ignoriert die Gastronomie das Mehrweggebot? Der F.A.Z.-Newsletter.
Nach dem schwerem Erdbeben soll nun eine Luftbrücke Not lindern, der Berufungsprozess um drei ertrunkene Kinder in Nordhessen hat begonnen und es wird an einem Konzept zur Rettung von Binding gearbeitet. Die F.A.Z.-Hauptwache blickt auf die Themen des Tages.
Die Folgen des Erdbebens im Osten der Türkei lassen jetzt auch die Börse in Istanbul erzittern: Nach einer Verkaufswelle wurde der Handel unterbrochen.
Die Zahl der Todesopfer in der Türkei und Syrien steigt weiter. Am Mittwochabend waren es bereits mehr als 11.700. Die EU-Kommission hat beiden Ländern weitere Unterstützung zugesagt.
Während den Rettern die Zeit davonläuft, beginnt der Kampf um die Deutung des Umgangs mit der Katastrophe. An vielen Orten ist noch keine Hilfe angekommen. Die türkische Regierung reagiert dünnhäutig und schränkt Twitter ein.
Das Erdbeben vom Montag erschüttert die Türkei. Wir beklagen Tausende Opfer. Experten hatten vor einer solchen Katastrophe gewarnt. Die Regierung ist nicht einmal in der Lage, die Hilfe zu organisieren.
Istanbul ist eine der am meisten durch Erdbeben gefährdeten Großstädte der Welt. Die Sorge wächst, dass nach den verheerenden Beben ein noch schlimmeres folgt. Kann das passieren?
Nach dem schweren Erdbeben in der türkisch-syrischen Grenzregion, steigt die Zahl der Toten immer weiter an: Allein in der Türkei wurden bis Mittwochmorgen mehr als 6.200 Todesopfer gemeldet.
Zehntausende Retter sind nach dem schweren Erdbeben weiter im Einsatz. In der Provinz Kahramanmaras ziehen die Helfer ein Kind lebend aus den Trümmern. Doch die Zahl der Toten steigt.
In der Katastrophe legt die Türkei alle politischen Differenzen beiseite. Wird wie nach dem Erdbeben 1999 jetzt das Ende der alten politischen Klasse eingeläutet?
Die Zahl der Opfer steigt auch einen Tag nach dem verheerenden Beben in Syrien und der Türkei weiter. In türkischen Gebieten treffen immer Helfer ein. Derweil drängt Außenministerin Baerbock auf offene Grenzen nach Syrien.
Viele aus der türkischen Diaspora in Deutschland wollen nach dem Erdbeben helfen. Die Koordination der zahlreichen Initiativen stellt dabei die größere Herausforderung dar.