Türkischer Realzins nach Notenbankentscheid bei minus 50 Prozent
Zinssenkungen trotz Inflation hat die Türkei oft erlebt. Die jüngste begründet die Notenbank mit dem Erdbeben – auch wenn das kaum dauerhafte Folgen habe.
Zinssenkungen trotz Inflation hat die Türkei oft erlebt. Die jüngste begründet die Notenbank mit dem Erdbeben – auch wenn das kaum dauerhafte Folgen habe.
Bei ihrem Besuch im türkischen Erdbebengebiet haben Bundesaußenministerin Annalena Baerbock (Grüne) und Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) zusätzliche Hilfen für die Katastrophenopfer in der Türkei und Syrien in Höhe von insgesamt 50 Millionen Euro zugesagt.
Mehr als 60 Juristen haben gegen den türkischen Präsidenten und etliche weitere Amtsträger Strafanzeige erstattet. Sie werfen ihnen vorsätzliche sowie fahrlässige Tötung und Amtsmissbrauch vor.
Es ist möglich, Häuser so zu bauen, dass sie auch starke Erdbeben überstehen. Lebensrettende Technik muss nicht viel kosten, und manche lässt sich sogar nachrüsten. Es mangelt oft nur am Willen.
Bundesinnenministerin Faeser und Außenministerin Baerbock sind im türkischen Erdbebengebiet eingetroffen. Sie wollten zeigen, dass sich das Mitgefühl der Bundesregierung nicht nur in Worten erschöpfe, sagte Baerbock.
Nach den verheerenden Erdbeben im türkisch-syrischen Grenzgebiet erschüttern abermals Beben die Provinz Hatay. Es gibt Tote und Verletzte. In Syrien stürzen Häuser ein.
Wladimir Putin hält kurz vor dem Jahrestag des Ukrainekrieges eine Rede. Joe Biden ist zu Besuch in Polen. Und: Annalena Baerbock und Nancy Faeser reisen in die Türkei. Der F.A.Z.-Newsletter.
Ein deutsch-syrischer Verein sammelt für die Betroffenen des verheerenden Erdbebens in der Region. Die Menschen in Syrien erhalten kaum staatliche Hilfe.
Es geht nicht um Politik, sondern um Menschen: Wie die türkischstämmige Gemeinschaft im Rhein-Main-Gebiet durch die Erdbebenkatastrophe zusammenfindet und Hilfe organisiert.
Dass die Erde bebt, hat mit Plattentektonik zu tun. Dass es so viele Tote gibt, Gelder abgezweigt und Hilfen blockiert werden, ist jedoch keine Naturkatastrophe. Neue Folge der Kolumne „Import Export“.
In Kahramanmaras und Hatay dauert die Suche nach Verschütteten an. In den anderen betroffenen Provinzen sind die Sucharbeiten zwei Wochen nach dem Erdbeben beendet. In Syrien kommt Nothilfe noch nicht überall an.
Auch zwei Wochen nach der Erdbebenkatastrophe lassen sich die Ausmaße nur erahnen. In Syrien sollen 8,8 Millionen Menschen betroffen sein. In der Türkei haben mehr als eine Million Menschen die zerstörten Gebiete verlassen.
Laut Außenministerin Baerbock behindert das Assad-Regime die Arbeit von Helfern im Erdbebengebiet. Die Bundesregierung sichert nun weitere Hilfen zu.
296 Stunden nach dem Erdbeben haben Rettungskräfte in Antakya eine Familie lebend aus eingestürzten Gebäuden geborgen. Das 12 Jahre alte Kind starb jedoch kurz darauf. Die Zahl der Todesopfer stieg allein in der Türkei auf mehr als 40.000.
Die Zahl der Toten infolge des Erdbebens in Syrien und der Türkei hat mittlerweile 40.000 überschritten – doch weiterhin werden Überlebende geborgen. Laut Auswärtigem Amt werden erste Visa für Betroffene ausgestellt.
Elf Tage nach dem Erdbeben sind in der Türkei drei Überlebende gerettet worden. Allerdings werden noch immer viele Tausend Menschen vermisst.
In Antakya haben Rettungskräfte zwei Männer und einen Jungen aus den Trümmern eines Gebäudes gezogen. Sie werden im Krankenhaus behandelt. Viele Tausend Menschen werden noch vermisst.
Lehrermangel +++ Erdogan und Erdbeben +++ Erdbeben in Syrien und der Türkei +++ Rassismus +++ Briefe an die Herausgeber +++ Bilder und Zeiten +++ fehlende politische Kraft +++ Wahlrechtsdebatte
Geophysiker beginnen, die tektonischen Ursachen des schweren Erdbebens in der Türkei allmählich im Detail zu verstehen. Doch einige Fragen bleiben noch zu klären.
Der Katastrophenschutz übernimmt die letzten Minuten einer Bergung und lässt sich dabei filmen: Ein Interview mit der türkischen Autorin Asli Erdogan über den Zynismus des Regimes, Erdbebentraumata und eine vernachlässigte Region.
Noch immer erschüttern Nachbeben das türkisch-syrische Grenzgebiet. Der Bedarf an Nothilfe für die Erdbebenopfer in Syrien ist riesig, Lieferungen kommen aber nur stockend. Auch in der Türkei gibt es Streit um Hilfsgüter.
Nach einer durch das Erdbeben bedingten einwöchigen Pause ist der türkische Handel wieder angelaufen. Die Versorgungslage von Erdbebenopfern in Syrien ist derweil kritisch.
Die Zahl der Toten nach dem schweren Erdbeben in der Türkei und Syrien steigt weiter an. Dennoch werden auch nach mehr als 200 Stunden Menschen lebend aus den Trümmern geborgen.
Spezielle Satellitenbilder zeigen die geomorphologischen Folgen des Erdbebens an der Grenze zwischen Syrien und der Türkei.
Helfer werden diskriminiert und diffamiert, Kritiker verhaftet. In der Katastrophe versagt Erdogan komplett. Das Erdbeben nennt er „Schicksal“. Was bedeutet das für sein eigenes?
Acht Tage nach dem verheerenden Erdbeben im Grenzgebiet zwischen der Türkei und Syrien sind mittlerweile mindestens 40.000 Menschen gestorben. Die Chancen noch Überlebende zu finden sinken von Tag zu Tag.
Mehr als 37.500 Menschen sterben beim Erdbeben in der Türkei und in Syrien – auch Cemal Kütahya, Kapitän der türkischen Nationalmannschaft, und sein fünfjähriger Sohn. Die Betroffenheit ist groß.
Am Mittwoch soll der Handel in Istanbul wieder aufgenommen werden. Um einen Kursabsturz zu verhindern, werden staatliche Mittel bereit gestellt.
Millionen Menschen in der Türkei und Syrien brauchen nach den schweren Erdbeben Anfang der Woche dringend Hilfe. Hier finden Sie einige Organisationen, die Sie mit Geldspenden unterstützen können.
Offenbar wurden acht Tage nach dem Erdbeben in der Türkei drei Überlebende aus den Trümmern geborgen. Hilfsorganisationen konzentrieren sich derweil auf die Versorgung der obdachlos gewordenen Menschen.
In Händels „Orlando“ machen die Sänger an der Oper Frankfurt jeden Affekt stimmlich plausibel. Doch dann zeigen sie ihre Seele noch auf andere, ganz überraschende Weise: für die Erdbebenopfer in der Türkei und in Syrien.
Syriens Präsident Assad will zwei Grenzübergänge zur Verbesserung der humanitären Hilfe öffnen. In den Erdbebengebieten beginnt die Suche nach „einem Sinn für die Zukunft“. Die ersten Helfer aus Deutschland reisen wieder ab.
Die NATO-Verteidigungsminister beschäftigen sich mit schwindenden Munitionsvorräten. Chinas oberster Außenpolitiker tourt durch Europa. Und eine Ausstellung erzählt die Geschichte eines stillen Helden. Der F.A.Z.-Newsletter.
Die Überlebenschancen unter den Trümmern des Erdbebens im türkisch-syrischen Grenzgebiet gehen mittlerweile gegen null. Die Weißhelme rufen eine einwöchige Trauer aus. Vereinzelte Bergungen Überlebender gelingen dennoch.
Retter suchen weiter nach Überlebenden in den Trümmern. Aber die Versorgung der Überlebenden rückt zunehmend in den Mittelpunkt des Einsatzes.
Die Trauer in der Türkei schlägt in Wut um. Welchen Anteil hat Erdogans Präsidialsystem an dem Ausmaß der Katastrophe?