Guten Morgen!
Selten wurde für ein Unglück in Deutschland so viel Geld gespendet. Bereits jetzt sammelten die Hilfsbündnisse mehr als nach dem Elbhochwasser 2002.
Karlsruhe urteilt über die Rundfunkgebühren. Wie reagieren Politik und Wirtschaft auf die Pläne des Gesundheitsministers? Und warum verschiebt Armin Laschet den Auftakt seiner Wahlkampfreise? Was sonst noch wichtig wird, steht im F.A.Z. Frühdenker.
Ab sofort können sich gegen Corona geimpfte Sachsen auf einem Internetportal registrieren und dort Gutscheine von Partnerunternehmen auswählen. Man wolle damit allen Geimpften danken und noch mehr zur Impfung motivieren, heißt es vom Roten Kreuz.
Noch immer sind einige Teile in den Katastrophengebieten ohne Strom. Kochen ist entsprechend schwierig. In einem neuen Versorgungszentrum versorgt das Rote Kreuz nun täglich die Flutopfer mit 10.000 warmen Mahlzeiten.
Für Corona-Schnelltests wurde lange Zeit außerordentlich gut bezahlt. Die Massentests spülten gemeinnützigen Organisationen wie dem Roten Kreuz viel Geld in die Kassen.
Keller trocken legen, Müll wegschaffen und immer dieser Schlamm: Anstatt in den Urlaub zu fahren, ist unser Autor ins Ahrtal gereist. Freiwillige Helfer werden dort nach wie vor gebraucht. Aber es gibt auch Spannungen – mit der Polizei.
Helfer sollen vor Kontakt mit Lebensmitteln und vor dem Rauchen die Hände desinfizieren, rät die Stadt. Derweil dringt das Rote Kreuz auf mehr staatliche Unterstützung: Die Erstversorgung stoße an einigen Orten an Kapazitätsgrenzen.
Rund eine Woche ist vergangen, seit der dramatischen Flutkatastrophe in Rheinland-Pfalz und NRW. Und es ist beeindruckend, wie beherzt Menschen aus ganz Deutschland bei den Aufräumarbeiten helfen. Das betonte auch Rainer Kaul, Präsident des Deutschen Roten Kreuzes vom Landesverband Rheinland-Pfalz am Donnerstag in Ahrweiler.
In Hessen wird über die Impfung von Kindern gegen das Coronavirus diskutiert. Das Deutsche Rote Kreuz und Eintracht Frankfurt bieten Impftermine im Deutsche Bank Park an.
Um die Not in den Hochwasserregionen in Deutschland etwas zu lindern, kündigen zahlreiche Konzerne teils erhebliche Spenden an. Die Schwarz-Gruppe geht mit 10 Millionen Euro voran.
Im Kreis Bitburg-Prüm helfen Tausende Einsatzkräfte den Opfern des Hochwassers – doch wie wird ihre Arbeit koordiniert? Über die Rettungskräfte, die um Menschenleben kämpfen mussten und dabei ihr eigenes gefährdeten.
Zahlreiche Hilfsorganisationen haben Konten eingerichtet für diejenigen, die von den Überschwemmungen betroffen sind. Hier kommt eine Übersicht.
Abermals meldet das Robert Koch-Institut deutlich mehr Neuinfektionen als vor einer Woche. Auch Sieben-Tage-Inzidenz und Reproduktionszahl steigen deutlich.
Der Ansturm auf die Impfungen ist etwas zurückgegangen. Das liegt am Urlaub, aber auch daran, dass viele schon geimpft sind. Jetzt sollen kreative Lösungen her. BioNTech und Pfizer äußern sich derweil zu einer nötigen Auffrischungsimpfung.
Klaus Holetschek fordert, engmaschig auf Impfausweise und negative Corona-Tests zu schauen. Hunderte deutsche Touristen brechen ihren Urlaub in Portugal ab.
Seit Beginn der Corona-Pandemie mehren sich in sozialen Medien die Warnungen, dass Blutspenden gefährlich sei. „Das sind alles Fake News, absoluter Blödsinn“, sagt Eberhard Weck vom DRK.
Auch Jugendliche ab zwölf Jahren können ab Juni geimpft werden. Deutschland setzt den Petersberger Dialog mit Russland aus. Und die Fußball-Nationalmannschaft reist in ihr EM-Trainingslager nach Österreich. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Impfen in der Moschee? In einer muslimischen Gemeinde in Frankfurt bekommen zahlreiche Menschen ihre Spritze gegen das Coronavirus. Auch andernorts gibt es solche niedrigschwelligen Angebote.
Tausende Corona-Testzentren bieten neuerdings ihre Dienste an, bezahlt mit Steuergeld. Nicht alle sind seriös. Und an Kontrollen mangelt es.
Je mehr sich die Lage in der Pandemie entspannt, desto lauter werden Forderungen nach einer Aufarbeitung des Krisenmanagements. Die Öffentlichkeit erwartet eine gründliche Analyse.
Sie liefern „Essen auf Rädern“, übernehmen Rettungsfahrten, und führen in der Pandemie Tests auf das Coronavirus durch: Das Deutsche Rote Kreuz feiert an diesem Wochenende sein hundertjähriges Bestehen.
Während manche Bundesländer das Ende der Impfzentren planen, setzt Berlin weiter auf sie – und lässt sich das fast 250 Millionen Euro kosten. In Franken sorgt die Bezahlung der Ärzte in Impfzentren für Ärger.
Fünf Jahre hat Lukas Krämer in einer Werkstatt für Menschen mit Behinderung gearbeitet – zum Stundenlohn von rund 1,50 Euro. Heute sagt er: Das ist Ausbeutung und fordert den Mindestlohn für die Werkstattbeschäftigten.
Das Impfzentrum Frankfurt berücksichtigt nun auch Berufspendler, die im hessischen Umland wohnen aber in der Mainmetropole arbeiten. Die Frage der Haftung bei Impfschäden ist nun auch beantwortet.
Während der Main-Kinzig-Kreis Möglichkeiten zur Vorabtestung bietet, kritisieren Eltern die Testpflicht an Schulen. Sie fühlen sich vom Land im Stich gelassen.
Offenbar sind mehr gefälschte Impf-Nachweise im Umlauf als bisher bekannt. Die Frankfurter Polizei geht derzeit einem größeren Fall von Urkundenfälschung nach, ein weiteres Verfahren bahnt sich an.
Das Frankfurter Gesundheitsamt warnt vor gefälschten Impfausweisen, die derzeit online angeboten werden. Doch es scheint auch einen Schwarzmarkt auf der Straße zu geben.
Mit Schnelltests geht es in Tübingen zurück in Richtung Normalität. Andere Städte ziehen nach. Doch es gibt Zweifel, ob das Modell massentauglich ist.
Das Deutsche Rote Kreuz will Online-Unterricht für angehende Sanitäter anbieten. Hessische Behörden halten aber dagegen, und das schon seit Jahren.
Ein Video, auf dem der Sanitäter selbsternannte Corona-Rebellen als „Spinner“ bezeichnete, war viral gegangen. Er erntete Kritik und Lob. Das DRK Düsseldorf stellt in einem Video klar: Der Sanitäter bleibt.
Etliche Ärzte und Pfleger wollen den Impfstoff von Astra-Zeneca nicht verabreicht bekommen. Haben sie eine andere Option? Und was bedeutet das für die Impfkampagne?
Logistikverbände warnen, dass wegen der schärferen Einreiseregeln an den Grenzen zu Tschechien und Tirol Lieferketten brechen könnten. Lkw-Fahrer müssen Schnelltests vorweisen – und stehen dicht gedrängt auf der italienischen Seite des Brennerpasses in der Schlange.
Jedes Jahr benötigen gut 11.000 Personen eine Stammzelltransplantation. 2020 haben sich wesentlich weniger potentielle Stammzellspender typisieren lassen als im Vorjahr.