Warum protestierten die Bischöfe nicht gegen die NS-Herrschaft?
Bislang haben sich katholische Bischöfe wenig kritisch zur Vergangenheit geäußert. Die Deutsche Bischofskonferenz könnte das jetzt ändern.
Bislang haben sich katholische Bischöfe wenig kritisch zur Vergangenheit geäußert. Die Deutsche Bischofskonferenz könnte das jetzt ändern.
Die Kirchen sehen sich in der Corona-Krise mit einer beispiellosen Situation konfrontiert: Gottesdienste sind verboten. Doch das hat nach Überzeugung des neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz nicht nur Nachteile.
Die Pandemie als spirituelles Ereignis? Ein Gespräch mit dem Ordensmann Christophorus Goedereis in Zeiten der Krise.
Wenn Bischöfe über sexuellen Missbrauch durch Priester reden, klingen sie wie Kirchenkritiker. Aber die Kirche handelt verantwortungslos, solange keine Verantwortlichen benannt werden.
Die Deutsche Bischofskonferenz hat sich auf ein höheres Schmerzensgeld für Opfer von sexuellem Missbrauch verständigt. Doch aus den Reihen der Betroffenen gibt es Kritik.
Die Wahl Georg Bätzings zum neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz stößt auf viel Zustimmung. Auch die Evangelische Kirche gratuliert.
Sechs Jahre wurden die deutschen Bischöfe von dem Münchner Kardinal Reinhard Marx geführt, jetzt haben sie einen Nachfolger gewählt: Georg Bätzing, Bischof von Limburg, wird ihr neuer Vorsitzender.
Wer wird Donald Trump bei der Wahl zum amerikanischen Präsidenten herausfordern? Heute könnte eine Vorentscheidung fallen. Welcher demokratische Kandidat hat die besten Chancen? Außerdem: Wer ist der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz?
Der Limburger Bischof Georg Bätzing ist neuer Vorsitzender der katholischen Deutschen Bischofskonferenz. Mit der Wahl Bätzings setzen die Bischöfe auf Kontinuität in ihrem eher liberalen Kurs.
Der neue Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz hat sich nach und nach auf nahezu allen wichtigen Zukunftsfeldern seiner Kirche eindeutig positioniert. Wie eine Klammer über allem steht das Reformprojekt „Synodaler Weg“.
Von diesem Montag an wählen die Bischöfe den neuen Vorsitzenden der Deutschen Bischofskonferenz. In einem dürften sich viele Bischöfe einig sein: Er muss anders führen als Reinhard Kardinal Marx.
Geduldiges Zuhören und Moderieren zählen nicht zu den Stärken von Reinhard Marx. Nun war das Maß voll – der Erzbischof von München und Freising gibt den Vorsitz der Deutschen Bischofskonferenz auf.
Die konservativen Kräfte um Kardinal Woelki machten es dem Vorsitzenden nie leicht. Doch am Ende gab eine Rebellion aus der Mitte der Bischofskonferenz den Ausschlag.
Reinhard Kardinal Marx strebt keine zweite Amtszeit als Vorsitzender der Deutschen Bischofskonferenz an. Viele Bischöfe hatten seinen Führungsstil kritisiert. Der Kreis potentieller Nachfolger ist groß.
Die hierarchische Verfassung der katholischen Kirche steht hierzulande unter Rechtfertigungsdruck. Solange sich in Rom nichts ändert, haben die deutschen Bischöfe einen schweren Stand.
Deutsche Bischöfe und Laien debattieren auf dem „Synodalen Weg“ über Reformen. Die Weltkirche staunt und zweifelt. Dürfen die Deutschen das ihnen anvertraute Glaubensgut verändern?
Die Versammlung des „Synodalen Wegs“ in Frankfurt endet mit einer positiven Bilanz. Aber ein Kardinal kritisiert die Veranstaltung. Ihn erinnere das an ein „protestantisches Kirchenparlament“.
Die Versammlung des „Synodalen Wegs“ in Frankfurt demonstriert ein anderes Verständnis von Kirche – und wie rasch sich eine Institution verändern kann.
Auf dem „Synodalen Weg“ wollen sich deutsche Katholiken mit schwierigen Themen auseinandersetzen. Es geht unter anderem um Zölibat und Gewaltenteilung in der Kirche. Etwaige Beschlüsse haben aber kaum Bindekraft.
Am Donnerstag tritt in Frankfurt zum ersten Mal eine Versammlung zusammen, die die katholische Kirche in Deutschland reformieren soll. Alle heißen Eisen werden angefasst. Doch die Entscheidungsgewalt hat letztlich jemand anderes.
Über die Vertuschung sexueller Gewalt durch frühere katholische Bischöfe werden immer mehr Details bekannt. Doch vielen Bistümern fehlt der Wille zu einer Aufarbeitung – ein fataler Zustand für die Opfer.
Katholische Bischöfe konnten sich bei der Entschädigung der Missbrauchsopfer weder auf die Summe einigen noch darauf, wo das Geld herkommen soll. Dafür soll eine andere Maßnahme in Zukunft greifen.
In Rom ist die Amazonien-Synode zu Ende gegangen. Die Debatte über eine Abschaffung des Zölibats und das weibliche Diakonat könnte nun erheblich voranschreiten.
Auf der Deutschen Bischofskonferenz ist ein Satzungsentwurf zu Reformen in der katholischen Kirche beschlossen worden. Die große Mehrheit der anwesenden Geistlichen bekannte sich dazu – kritische Stimmen gab es dennoch.
Die katholische Kirche steht wegen Fällen sexuellen Missbrauchs nachhaltig in der Kritik. Bischöfe beraten nun über neues Verfahren für Entschädigungszahlungen.
Immer wieder werden in der katholischen Kirche Fälle von sexuellem Missbrauch bekannt. Eine Initiative will, dass Opfer deutlich höhere Entschädigungen bekommen.
Der Vatikan legt sich mit den deutschen Bischöfen an, es geht um die Konsequenzen aus dem Missbrauchsskandal. Dahinter stecken zwei mächtige Männer, denen der ganze Weg nicht passt.
Bischof Genn ist seit sechs Jahren Mitglied der vatikanischen Glaubenskongregation. Im Interview verteidigt er den Weg der deutschen Bischöfe gegen Angriffe aus Rom und erklärt, wie grundsätzlich sich die Kirche in Deutschland ändern muss.
Der Vatikan wirft deutschen Bischöfen vor, Reformgespräche seien unvereinbar mit Kirchenrecht. In einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt, schreibt der Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx, Rom hätte lieber das Gespräch suchen sollen.
Die katholischen Bischöfen in Deutschland und Papst Franziskus stehen vor einem handfesten Konflikt. Es geht um den Umgang mit gleich vier Themen: Macht, priesterliche Lebensform, Sexualmoral – und Frauen.
Wichtige Theologen haben jahrelang geprüft, ob katholische und evangelische Christen miteinander das Brot brechen dürfen. Ihr Votum ist eindeutig.
Grund zur Klage für die großen Kirchen in Hessen. Wieder verlieren sie Tausende Mitglieder, und nur wenige treten ein. 2018 sind sogar deutlich mehr Menschen ausgetreten als im Jahr zuvor.
Das Engagement der katholischen Kirche für Flüchtlinge ist groß. Doch auch in den eigenen Reihen könne fremdenfeindliches Gedankengut zum Problem werden, sagt der Hamburger Erzbischof Stefan Heße.
In seinem Brief an die Katholiken in Deutschland geht der Papst auf die schwere Krise der Kirche ein. Seinen Mahnungen stoßen bei Bischöfen und Laien auf große Zustimmung.
Immer wieder bemüht sich die katholische Kirche um genügend Distanz zu den Rechtspopulisten. Doch nicht allen Gläubigen ist das recht. Was tut die Bischofskonferenz?
Heute stellt die Deutsche Bischofskonferenz ein Papier vor, das katholischen Gemeinden im Umgang mit rechtem Gedankengut helfen soll. Manche sind da schon weiter.