Papst stellt erstmals Regeln zum Schutz von Kindern im Vatikan auf
Der Papst veröffentlicht strikte Regeln, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen und Aufklärung garantieren sollen. Gelten sollen die Neuerungen aber nur im Kirchenstaat.
Der Papst veröffentlicht strikte Regeln, die Kinder vor sexuellem Missbrauch schützen und Aufklärung garantieren sollen. Gelten sollen die Neuerungen aber nur im Kirchenstaat.
Der Theologie fehlt der Nachwuchs. Wer das Fach trotzdem studiert, ist meistens überzeugt davon. Das gibt auch dem Papst zu denken.
Viele Katholiken im Bistum Fulda freuen sich auf ihren neuen Bischofs. Doch vor der Amtseinführung wird sich Michael Gerber sportlich durch Hessen betätigen.
Mit einer weiteren Kaskade von Ankündigungen und Wohlverhaltensbekundungen ist die Frühjahrs-Vollversammlung der Deutschen Bischofskonferenz zu Ende gegangen. Deutliche Worte kamen vom Vorsitzenden, dem Münchner Erzbischof Reinhard Kardinal Marx.
Eine Studie im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz zeigt, dass Frauen auf der Leitungsebene der Bistümer nach wie vor unterrepräsentiert sind. Ein groß angelegtes Mentoring-Programm soll das jetzt ändern.
Der Missbrauchsbeauftragte der Kirche, der Bischof von Trier, Stephan Ackermann, berichtete über den aktuellen Stand der Aufarbeitung. Er kündigte verschiedene Maßnahmen an. Unter anderem sollten Täter auch finanziell zur Verantwortung gezogen werden.
Im Umgang mit den Missbrauchsfällen in der katholischen Kirche mahnt der Münchner Erzbischof zu Offenheit und Transparenz. Auch mit Kritik an der kirchlichen Verwaltung spart Marx nicht.
Im Bistum Eichstätt wurde viele Jahre sehr locker mit Finanzen und Vorschriften umgegangen. Nun liegt ein umfassender Bericht vor. Aber nicht alles ist aufgeklärt.
In einem offenen Brief an Kardinal Marx fordern namhafte Theologen und Katholiken einen Umbruch in ihrer Kirche – und zwar in vielen Bereichen. Was verlangen sie von Rom?
Katholiken machen sich für einen tiefgreifenden Wandel in der Kirche stark. Für eine echte Gewaltenteilung, für Frauen in Weiheämtern; und dafür, dass Priester heiraten dürfen. Der Brief im Wortlaut.
Im Zuge der Missbrauchsaufarbeitung im Bistum Erfurt soll ein unabhängiger Jurist zusätzliche Akten zu Geistlichen analysieren. Darunter sollen auch Protokolle und Beschwerdebriefe fallen.
Wenn Institutionen, in denen Menschen geholfen werden soll, eklatant versagen, passieren schreckliche Dinge.
Kardinal Reinhard Marx verlangt von Deutschland, mehr Verantwortung für jene Asylbewerber zu übernehmen, die abgeschoben werden sollen. Jemanden ins Flugzeug zu setzen, „und dann ist alles wieder wie es war“ sei zu einfach gedacht.
Die Missbrauchsstudie der katholischen Kirche könnte Ermittler zu umfangreichen Durchsuchungen veranlassen. Doch die Staatsanwälte halten sich bisher zurück.
Die Studie zu Missbrauchsfällen innerhalb der katholischen Kirche ist nur der vorläufige Gipfel jahrzehntelanger Skandale und Enthüllungen. Mit diesen fünf Vorschlägen sollen Prävention und Aufarbeitung reformiert werden. Ein Gastbeitrag.
Liebesentzug durch Geldentzug: Kaum etwas dürfte die deutschen Bischöfe schneller zu Konsequenzen treiben als eine Aufkündigung der Kirchensteuer. In der Kirche kann man ja bleiben.
Die Ergebnisse eines Forschungsprojekts über den Missbrauch innerhalb der katholischen Kirche erschüttern selbst die erfahrensten Wissenschaftler. Die Reaktion der Kirche: Sie will sich bessern – wieder einmal.
Der Vorsitzende der Deutschen Bischofskonferenz, Kardinal Reinhard Marx, hat die Opfer sexuellen Missbrauchs in der katholischen Kirche um Entschuldigung gebeten. Bei der Herbstvollversammlung der Bischöfe in Fulda wurde eine Studie zu den Missbrauchstaten vorgestellt.
Reinhard Kardinal Marx hat am Dienstag eine Studie zum sexuellen Missbrauch von Kindern durch Vertreter der katholischen Kirche vorgestellt – und um Entschuldigung gebeten. Er sprach von einem „wichtigen Tag für die Geschichte der Kirche in Deutschland“.
Mit Fakten irreführen: Statistiken über sexuellen Missbrauch in der katholischen Kirche verschleiern die persönlichen Verantwortlichkeiten. Die Missbrauchsstudie der Bischofskonferenz hat einen Makel.
Der Regensburger Bischof Rudolf Voderholzer kritisiert, dass die Missbrauchsstudie der Deutschen Bischofskonferenz bislang nur den Medien vorliegt. Der Bericht thematisiert auch, wie sich die Aufarbeitung verbessern ließe.
Die Warnungen vor einem „zweiten Fall Galilei“ waren ebenso vergebens wie der Kampf des Mainzer Weihbischofs Reuss. Ein Blick hinter die Kulissen von „Humanae vitae“.
Nach monatelangem Streit hat die Deutsche Bischofskonferenz eine „Orientierungshilfe“ zur Eucharistie veröffentlicht. Doch eine Minderheit der Bischöfe nimmt den Text offiziell gar nicht zur Kenntnis.
In Deutschland ist der Anteil der Ehepaare mit verschiedenen Konfessionen groß. Davor könne die Kirche nicht die Augen verschließen, kritisiert der Magdeburger Bischof Gerhard Feige – und verteidigt im Interview die Öffnung der Kommunion.
Der Vatikan sendet gerade gemischte Signale zur Ökumene. Der Ratsvorsitzende der Evangelischen Kirche in Deutschland blickt im F.A.Z.-Interview dennoch optimistisch auf das Thema.
Ein päpstlicher Brief an Kardinal Marx zeigt, dass auch in Rom die Streitfrage Kommunion noch nicht entschieden ist. Man ist sich einig, uneinig zu sein.
Nicht nur Kirchensteuer fließt: Die Bundesländer überweisen dieses Jahr so viel „Staatsleistung“ wie noch nie. Das jedenfalls errechnen Kirchenkritiker.
Papst Franziskus hat entschieden: Der Vatikan lehnt die von den deutschen Bischöfen mehrheitlich beschlossene Handreichung zum Kommunionempfang von nicht-katholischen Ehepartnern in ihrer bisherigen Form ab.
Auf dem Katholikentag ist die Erinnerung an Karl Kardinal Lehmann wach: Auf einer Gedenkveranstaltung erzählen frühere Weggefährten von berührenden, heiteren und skurrilen Momenten.
Wen der Papst zur Einigung aufruft, wen sich die SPD nicht auch noch nehmen lassen will und wie China und die Vereinigten Staaten versuchen, den Handelskrieg doch noch abzuwenden – die Themen am Morgen im FAZ.NET-Sprinter.
Der Streit unter den katholischen Bischöfen in Deutschland über den Umgang mit dem Wunsch nichtkatholischer Ehepartner, am Abendmahl teilzunehmen, ist in Rom fortgesetzt worden. Vier Stunden debattierten die zerstrittenen deutschen Bischöfe mit Vertretern des Vatikans.
Dürfen nichtkatholische Ehepartner am Abendmahl teilnehmen? Eine Gruppe von Bischöfen bezweifelt die Vereinbarkeit mit dem Glauben und der Einheit der Kirche und wendet sich in einem Brief, der der F.A.Z. vorliegt, an den Vatikan.
Was, wenn konfessionsverschiedene Paare gemeinsam die Kommunion empfangen wollen? Die Papsttreuen rufen den Notstand aus, doch Hilfe haben sie aus Rom kaum zu erwarten.
Abschied von einem großen Theologen und Menschenfreund: In Mainz erweisen Tausende dem verstorbenen Karl Kardinal Lehmann die letzte Ehre. Bei der Zeremonie im Dom finden Weggefährten lobende Worte.
Er verkörperte die „radikale Mitte“ des deutschen Katholizismus. Auch Auseinandersetzungen mit der höchsten kirchlichen Autorität scheute er nicht – und wurde für seine Standfestigkeit belohnt. Zum Tod von Karl Kardinal Lehmann.
Der frühere Mainzer Bischof Lehmann ist tot. Der Vorsitzende der Bischofskonferenz, würdigte ihn als „begnadeten Theologen und guten Freund“. Bundestagspräsident Schäuble sprach von einem „Mann des Dialogs“.