Was sind das für Antirassisten?
Im Netz, besonders bei Twitter, hat sich ein „antirassistischer“ Diskurs etabliert, der darin besteht, auf Leute einzuprügeln. Da gehen „Journalisten“ auf Journalisten los.
Im Netz, besonders bei Twitter, hat sich ein „antirassistischer“ Diskurs etabliert, der darin besteht, auf Leute einzuprügeln. Da gehen „Journalisten“ auf Journalisten los.
Starke Präsidenten, Präsenzlehre trotz Pandemie und ein genauer Blick auf das Promotionsrecht: Sieben Neujahrswünsche für die Hochschulen der Rhein-Main-Region.
Selten zuvor mussten wir so viele neue Begriffe lernen wie in diesem neuartigen Jahr. Manche davon würden wir gerne schnell wieder vergessen, andere werden wohl in den allgemeinen Sprachgebrauch übergehen. Ein kleines Glossar des Jahres 2020
Diskriminierung hat im Baseball eine lange Tradition. Nach jahrelangen Protesten wollen sich die Cleveland Indians nun von ihrem kontroversen Namen lossagen. Trump reagiert hingegen empört über den Wandel.
In der Kunst sahen 2020 viele einen universellen Trostspender. Diesen Wunsch spürte man auch in der Diskussion um „Cancel Culture“: Dass Kunst eine Sphäre ist, die man vor politisch korrekten Sprachregeln verteidigen muss. Dieses ganze Bedürfnis nach Ruhe ist kein gutes Zeichen.
Ein Vortrag über Männer, Frauen und Gendertheorien kostet einen Lehrer am Eton College den Job. Der Fall sorgt landesweit für Gesprächsstoff – auch weil es nicht die erste Kontroverse dieser Art ist.
Sprachregelungen sollen Diskriminierung verhindern. Doch hinter „political correctness“ und „cancel culture“ verstecken sich oft fehlendes Zutrauen und die Unfähigkeit zur Differenzierung. Ein Gastbeitrag.
Der transatlantische Graben wird tiefer: Emmanuel Macron debattiert mit amerikanischen Medien über das Verständnis von Meinungsfreiheit, Staat und Religion – und rechtfertigt seine Position.
Katrin Bauerfeind spielt in einer Serie eine Gleichstellungsbeauftragte – und behauptet sich seit vielen Jahren in der Männerwelt der Comedians. Ein Interview über verärgerte Männer, Cancel Culture und den neuen Feminismus.
Zeiten des Aufruhrs: Frankreich droht zu zerfallen. Der intellektuelle und der islamistische Terror bedrohen den Zusammenhalt der Republik.
Das Cancel-Culture-Imperium schlägt zurück: Was bedeuten die drei aktuellen Fälle böswilliger Beschädigungen in deutschen Museen?
Sie stimmt nicht mit den Menschen überein, die Deutschland einen allgegenwärtigen Rassismus attestieren. Für ihn dagegen ist Rassismus Alltag. Ein Streitgespräch über Identitätspolitik zwischen Canan Topçu und Krsto Lazarević.
Der FDP-Politiker Kubicki will den Korridor des Sagbaren erweitern, um die seiner Ansicht nach gefährdete Demokratie zu retten. Gleichzeitig diskutiert die Kulturbranche über Cancel Culture und den Fall Monika Maron.
In der Corona-Krise tut Lüften not. Das gilt auch für den Wortschatz.
Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.
„Die Lehrer sind Zielscheiben“: Nach dem Mord an Samuel Paty kann Frankreich die islamistische Bedrohung von Schulen nicht länger leugnen. Wird das Land auch diesmal versuchen, seine Konflikte in Erinnerungspolitik aufzulösen?
Im Ulmer Münster soll die Figur eines schwarzen Melchiors entfernt werden. Der Kirchenhistoriker Volker Leppin spricht im Interview über den Streit, die biblischen Hintergründe der Weihnachtskrippen und „cancel culture“.
Auf der Frankfurter Buchmesse sprachen die Schriftstellerinnen Nora Bossong und Francesca Melandri über den Kolonialismus und seine Folgen. Eine anregende Diskussion.
In der Talkshow von Frank Plasberg ging es dieses Mal um den sprachpolitischen Kampf. Der Inhaber des Restaurants „Zum Mohrenkopf“ bewies dabei die größte medien- und sprachpolitische Kompetenz. Kochen kann er wohl auch noch.
Die Vorsicht der Institutionen erreicht einen neuen Höhepunkt: Jetzt wurde eine Ausstellung Philip Gustons in Washington verschoben – wegen der #BlackLivesMatter-Bewegung. Über ein alarmierendes Missverständnis.
Was ist denn nun mit Satire? Serdar Somuncu wird aufgrund politisch unkorrekter Aussagen in einem Podcast von radioeins angefeindet. Beim verantwortlichen Sender RBB versuchte man sich in Schadensbegrenzung. Das sorgte für noch mehr Verwirrung.
Tom Buhrow wirbt in den Bundesländern gerade für die Erhöhung des Rundfunkbeitrags. Als Plus führt er den Journalismus der ARD an. Doch der wird scharf kritisiert. Zu Recht?
Washingtons Bürgermeisterin ließ eine Liste mit Denkmälern erstellen, die im Zuge der Rassismus-Debatte „umbenannt, entfernt oder kontextualisiert“ werden sollen. Darunter auch das Jefferson Memorial. Das Weiße Haus ist nicht erfreut.
Ob Corona, Trump oder Identitätspolitik: Ein Streit mit Argumenten und Fakten scheint immer schwieriger zu werden. Wie kann man aber die Abschottung der Lager überwinden? Die Diskurs-Guerilla sucht neue Wege.
Bekommt Amerikas Präsident Donald Trump eine zweite Amtszeit? Republikaner und Demokraten erwarten ein knappes Rennen im Mittleren Westen. Zu Besuch in Wisconsin, wo Trump 2016 triumphierte.
Auf ihrem Nominierungsparteitag wollten die Republikaner die Geschichte des Covid-Krisenmanagements umschreiben und Donald Trump als empathische Führungsfigur inszenieren. Die Basis sollte mit antikommunistischer Rhetorik begeistert werden.
Was muss zurückgegeben, was kann behalten werden? Über den Umgang mit außereuropäischen Sammlungen in deutschen Museen ist eine Diskussion entbrannt. Ein – richtig verstandenes – Humboldt-Forum könnte die Lösung sein.
Lisa Eckharts Romandebüt steht schon eine Weile im Zentrum einer Literaturdebatte. Jetzt ist „Omama“ erschienen. Bei aller Geschwätzigkeit könnte man glatt vergessen, worüber eigentlich gestritten wurde.
Im Jahr 1965 trafen sich in Cambridge James Baldwin und William F. Buckley Jr. zu einer öffentlichen Diskussion über den Preis des amerikanischen Traums. Hatten die Schwarzen ihn bezahlt? Rückblick auf eine historische Debatte.
Es gibt eine Truppe von Ökonomen, die sich gemäßigt gibt, aber für den SPD-Kanzlerkandidaten noch zum Handicap werden kann. Denn sie versucht es mit Intoleranz.
Eine neue Studie heizt die Diskussion um die Meinungsfreiheit an britischen Universitäten an. Ihr zufolge greifen konservative Hochschullehrer vermehrt zur Selbstzensur, um stigmatisierenden Angriffen vorzubeugen.
Die Kabarettistin Lisa Eckhart wurde vom Hamburger Harbour Front Literaturfestival aus Furcht vor gewalttätiger Störung ausgeladen. Dann sollte sie doch teilnehmen. Dafür ist es nun zu spät.
Zuerst hatte das Harbour Front Literaturfestival in Hamburg die Kabarettistin Lisa Eckhart aus dem Wettbewerb ausgeladen. Die Betreiber des Lokals fürchteten, dass ihre Lesung gesprengt werden könnte. Nun wird versucht, die Freiheit der Kunst zu bewahren.
Die Kabarettistin Lisa Eckhart sollte in Hamburg an einem Literaturwettbewerb teilnehmen. Weil der „Schwarze Block“ der Antifa aufmarschieren will, wird sie ausgeladen. Das ist ein Menetekel.
Die „New York Times“ -Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey deckten den Weinstein-Skandal auf. Ihr jetzt auf Deutsch erschienenes Buch beschreibt einen Anstoß für eine globale Bewegung, der zur richtigen Zeit kam.
Im Afrika-Museum in Tervuren kreuzen sich Debatten um Rassismus, Kolonialismus und die Rückgabe von Raubkunst. Das ist kein Nachteil, sondern eine Chance.