Die Schule der Verharmlosung
Wer sich an der Diskussion über die akademische Cancel Culture beteiligt, sollte sich nicht dumm stellen. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Eine Replik auf Sebastian Huhnholz.
Wer sich an der Diskussion über die akademische Cancel Culture beteiligt, sollte sich nicht dumm stellen. Die Fakten liegen auf dem Tisch. Eine Replik auf Sebastian Huhnholz.
Wie kommen namhafte Ordinarien massenhaft darauf, die Wissenschaftsfreiheit für bedroht zu halten? Für die große Mehrheit der Wissenschaftler ist sie ein Privileg der Mächtigen.
Die Sprache ist mein Handwerkszeug, aber was ihr gerade widerfährt, ist für mich schwer erträglich. Deshalb weiche ich aus an einen Ort, der noch sprachliberal ist: Wien.
Der Stadtrat von Charlottesville beschloss Anfang 2016, die Statue des Südstaaten-Generals Robert E. Lee vom Sockel zu nehmen. Es folgten ein langer Rechtsstreit und schwere Zusammenstöße von Neonazis.
Glaubensgemeinschaft +++ Stadttauben +++ Die Verlassenen +++ Interview Wolfgang Schäuble +++ Sprachliche Tabuzonen +++ Nationalparkzentrum im Schwarzwald
Einst war die politische Linke die wichtigste Kraft gegen religiöse Eiferer und Bewahrer einer imaginierten Vergangenheit. Heute gerieren sich Teile der Linken als Speerspitze einer kruden Identitätspolitik, die die Welt in geistige Verbotszonen einteilt. Ein Gastbeitrag.
Die Plattform-App „Gettr“ legt sich für Donald Trump und seine Anhänger ins Zeug. Gleich am ersten Tag wurde sie gehackt. Und der Ex-Präsident ist auch nicht da.
Ein Video zeigt, wie Bushido vor rund 16 Jahren eine mutmaßlich Minderjährige unter Druck setzt und bedrängt. Der Rapper bestätigt: „Das ist tatsächlich passiert“ und entschuldigt sich – spricht aber auch von Verdrehungen.
Erst Prinz Philip, dann die Queen: Die identitätspolitische Bewegung in Großbritannien schreckt vor niemandem mehr zurück. Jetzt bläst die Regierung zum Widerstand: Opfer von Cancel Culture sollen künftig klagen können.
Dokumentationszentrum eröffnet +++ Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung +++ Weltkriegs-Gedenken +++ Kanadischer Psychologe Felix Heidenreich
Der Bildungsausschuss des britischen Unterhauses rechnet mit dem Begriff des „white privilege“ ab. Benachteiligt seien weiße Arbeiterkinder in den Schulen. Aktivisten werfen den Konservativen Kulturkampf vor.
Nach dem Eindruck vieler Deutscher ist es um die Meinungsfreiheit derzeit so schlecht bestellt wie nie zuvor in der Bundesrepublik: Etwas weniger als die Hälfte glauben, man könne seine politische Meinung noch frei äußern.
Ein freies Land, in dem sich viele unfrei fühlen: Nötig ist ein Gefühl für die Grenze zwischen notwendigem Kampf gegen Diskriminierungen und Bevormundung.
Gezückte Messer, gewetzte Pamphlete: Der Streit unter französischen Intellektuellen um Minderheitenrechte und Islamphobie wird immer heftiger.
In Großbritannien ist der Sender GBNews gestartet. Er versteht sich als konservatives Gegenstück zur BBC und will gegen die Eliten Stellung beziehen. Wie sieht das aus?
Wilhelm Busch +++ Rentenleugner +++ Renten-Fachleute +++ EU-Vertragsverletzungsverfahren +++ EU-Kommission gegen Deutschland +++ Streitkultur +++ Zeitungsvielfalt +++ Bundeswehr-Universität
Boris Palmer wurde durch die Geschichte seines Vaters geprägt. Der Tübinger Oberbürgermeister, enfant terrible der Grünen, provoziert so gerne wie er.
Klimafreundliche Bahn +++ Stromerzeugung +++ E-Auto +++ Aachener Pilgerzeichen +++ Peter Handke +++ Professor Kielmansegg +++ Sakrament der Ehe +++ Schöpfungsordnung +++ Lippische Rose +++ Cancel Culture +++ EU-Wiederaufbaufonds
Boris Palmer +++ Ausschlussverfahren der Grünen +++ Hengameh Yaghoobifarahs Roman +++ Cancel Culture +++ Menno Aden: "Lermontow - Russlands unvollendeter Dichter" +++ Zukunft des Rundfunks
Corona bei Migranten +++ Einwanderer und Corona +++ Dantes Verse +++ Film über Herstatt-Pleite +++ "Cancel Culture"
Wer ist der Mann, der die Bühnen seit Jahrzehnten prägt und die deutsche Sprache in der Popmusik salonfähig gemacht hat? Udo Lindenberg im Gespräch über Alkoholabstürze, einsame Corona-Stunden im Hotel Atlantic und die Aktion #allesdichtmachen.
Der grüne Oberbürgermeister von Tübingen hat seine Partei schon oft provoziert. Doch dieses Mal ist er zu weit gegangen. Warum?
Beißende Ironie: Von Markus Söder könnte Boris Palmer lernen, wie man das richtig macht.
Zuspitzen ohne zu verletzen will gelernt sein. Das hätte auch Boris Palmer berücksichtigen müssen, meint die Tübinger Sozialbürgermeisterin Daniela Harsch. Eine alte Weisheit lautet: Bestimmte Dinge tut man nicht. Ein Gastbeitrag.
Die Lage im Nahen Osten spitzt sich weiter zu, die Gehälter von Pflegekräften sind überdurchschnittlich gestiegen und beim DFB rollen Köpfe. Der F.A.Z.-Newsletter für Deutschland.
Nachfolger von Horkheimer, Adorno und Honneth: Stephan Lessenich leitet künftig das Frankfurter Institut für Sozialforschung. Im Interview spricht er über seine wissenschaftlichen Pläne und Corona-Leugner bei Attac.
Sebastian Thrun baute im Auftrag von Google-Gründer Larry Page einst die Geheimprojekte-Abteilung „X“ auf. Ein Gespräch über Beschleunigung, den Buchdruck – und die „größte Revolution, die es jemals gegeben hat“.
Franz-Marcs „Füchse“ +++ Impfzentren +++ Cancel Culture +++ Barbara Zehnpfennig +++ Rassismusskandal in Düsseldorf
Nach Boris Palmers neuestem Fehltritt in den sozialen Medien ist das Maß aus Sicht seiner Partei voll: In Baden-Württemberg leiten die Grünen ein Ausschlussverfahren ein. Kretschmann befindet: „Ironie funktioniert nie in der Politik.“
Der Tübinger Oberbürgermeister Boris Palmer provoziert mit einer Äußerung über den früheren Nationalspieler Dennis Aogo. Die Grünen wollen ihn aus der Partei werfen, Baden-Württembergs Ministerpräsident Kretschmann findet harte Worte. Palmer selbst gibt den Missverstandenen.
In der Diskussion, ob man Literatur den Erwartungen heutiger Leser anpassen muss, ist kein Konsens in Sicht. Ertragen wir Fremdheit nicht mehr?
Erstmals seit 1969 würdigt ein französischer Präsident den Korsen – mit seinen Licht- und mit seinen Schattenseiten. Marine Le Pen zeigt sich empört. Sie spricht von einem „ethischen Waterloo.“
Am 5. Mai 1821 starb Napoleon. Er hinterließ ein moralisches Erbe. Wie geht Präsident Macron im Gedenkjahr mit diesem langen Schatten um?
Die wachsende Zahl an Ausladungen und Sprechverboten an den Hochschulen zeigt nur die Spitze der Intoleranz. Die „Cancel Culture“ trifft die Wissenschaft im Kern. Ein Gastbeitrag.
Die Literatur bleibt von der „Cancel Culture“ nicht verschont. Die amerikanische Schriftstellerin Lionel Shriver verändert in vorauseilender Furcht ihren Roman. Ein anderes Buch erscheint gar nicht.