Von wegen Mitleid
Mehr als 300.000 Menschen arbeiten in Deutschland in Werkstätten für Behinderte. Diese haben ihr Image von Verwahrstätten längst abgelegt. Ein Beispiel aus Duisburg überrascht mit eigenen Restaurants und sogar einem Modelabel.
Mehr als 300.000 Menschen arbeiten in Deutschland in Werkstätten für Behinderte. Diese haben ihr Image von Verwahrstätten längst abgelegt. Ein Beispiel aus Duisburg überrascht mit eigenen Restaurants und sogar einem Modelabel.
Nicht genügend Frauen in der Unternehmensführung? Der Justizminister und die Familienministerin packen die Firmen jetzt bei der Ehre. Aber es gibt nicht immer die passenden Frauen.
Der Terrorismus ist seit jeher ohne den Handel mit Drogen nicht denkbar – und ohne den Konsum auch nicht. Neu ist, mit welcher Geschwindigkeit die beiden Welten zusammenwachsen. Ein Gastbeitrag.
Immer mehr ältere Deutsche haben Arbeit. Und immer mehr gehen in Rente. Gleichzeitig bekommen immer mehr von ihnen Hartz IV.
In der Wählergunst liegt die konservative Partei von Spaniens Regierungschef Rajoy vorne - das liegt aber nicht an ihrem unbeliebten Spitzenkandidaten. Übernimmt seine Stellvertreterin nach der Wahl an diesem Sonntag die Macht in Madrid?
Janet Yellen steht für lockere Geldpolitik. Ausgerechnet sie wird als Vorsitzende der amerikanischen Fed nun die Rückkehr zur Normalität einleiten – natürlich vorsichtig. Warum tut sie das?
Alle achten auf die Sitzung der Notenbank am Abend. Der Arbeitsmarkt zeigt sich robuster. Doch es bleiben Schwachpunkte. Aus dem Gröbsten heraus ist man noch nicht.
Welche Bundesregierung hat den Wohlstand gemehrt, welche verzehrt? In seiner Abschiedsvorlesung knöpft sich der bekannteste deutsche Ökonom die Wirtschaftspolitik vor.
Gwendoline Christie kann es selbst nicht fassen: Sie ist Teil der neuen „Star Wars“-Episode „Das Erwachen der Macht“. Im Interview erzählt sie, wie sie an die Rolle kam – und wie es ist, 1,91 Meter groß zu sein.
Wer reich, schön und wichtig ist in London, der gehört zum Zirkel der „Barbaren“: Davon handelt das Romandebüt des Anwalts Tim Glencross. Er lässt die Korken knallen und beschreibt eine dekadente Gesellschaft. Wäre so etwas auch in Berlin denkbar?
Der Staat gibt immer mehr für Bildung aus, aber immer weniger für Weiterbildung. Das besagen neue Daten der Bertelsmann-Stiftung. Arbeitnehmer zahlen Weiterbildungen immer häufiger selbst. Aber eine Gruppe von Beschäftigten guckt dabei in die Röhre.
Trotz stabiler Konjunktur und wachsendem Jobangebot wird die Zahl der Arbeitslosen in Hessen im nächsten Jahr wohl steigen. Zu diesem Ergebnis kommen die Wissenschaftler des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB).
Die Aussagen über das Bildungsniveau der Flüchtlinge schwanken, weil es noch keine belastbaren Zahlen gibt. Aber eines scheint sicher: Nur wenige sind wohl studierfähig.
Wenn Michelle Obama sich vor der Kamera derartig selbst auf die Schippe nimmt, dann muss es ihr richtig ernst sein: In einem Rapsong auf Youtube tanzt und singt sie, was das Zeug hält.
Sind die Syrer auch Opfer der Erderwärmung geworden? Obama und Prinz Charles behaupten das - und drängen schon deshalb auf ein ehrgeiziges Klimaabkommen in Paris. Was ist dran am Sicherheitsproblem Klimawandel?
Junge Europäer sollen die Probleme des alten Kontinents lösen. Es wäre aber besser für sie, ihn zu verlassen, denn die Städte sind für sie nicht mehr lebenswert.
In Russland geht es drunter und drüber: Ein Staatsanwalt ist Mafia-Pate, der Streit mit der Türkei wird selbstzerstörerisch. Lässt Präsident Putin sein Land absichtlich hochgehen?
In Jordanien leben 80.000 Syrer in dem gigantischen Flüchtlingslager Zaatari. Sie haben etwas im Blut, das den Einheimischen fehlt: Geschäftssinn, Eigeninitiative – und den unbedingten Willen, aus der Lage das Beste zu machen.
Wegen des starken Anstiegs der Ausgaben für die Kassen fordern Experten eine Reform des Krankengeldes. Neue Regelungen wie die Teilzeit-Krankschreibung haben in ihren Augen auch Vorteile für kranke Arbeitnehmer.
In Iran arbeiten immer mehr Frauen außerhalb ihrer Familie. Ein einflussreicher islamischer Geistlicher findet das schlecht - aus mehreren Gründen.
Mit dem Entscheid für die Sozialhilfe für EU-Ausländer wurde nur ein weiterer Anreiz geschaffen, nach Deutschland einzuwandern. Bezahlen müssen das die Kommunen.
Städte und Kreise fürchten Belastung durch das Urteil des Bundessozialgerichts. Denn während der Bund für die Hartz-IV-Zahlungen aufkommt, zahlen Kommunen die Sozialhilfe allein.
Die in Deutschland angekommenen Flüchtlinge lassen sich in nur wenigen Kommunen und Städten nieder, wobei ihr Herkunftsland eine große Rolle spielt. Selten bleiben sie in dem Bundesland, das sie als erstes aufgenommen hat.
Der Wohnheimplatz, das Semesterticket, das Kindergeld: Es gibt viele Gründe, warum es sich lohnt, sich einzuschreiben, obwohl man nicht (mehr) studiert. Wir haben eine Scheinstudentin getroffen. Und Unis befragt, ob die Scheinstudenten ihnen schaden.
In der Flüchtlingskrise kämpfen die Deutschen mit den Umständen und mit sich selbst. Dabei strapazieren sie die Geduld der anderen Europäer.
Frankreichs Wirtschaft hat die Wende noch nicht geschafft: Die Arbeitslosigkeit wächst weiter. Die Zustimmung zu Präsident Hollande steigt aus einem anderen Grund.
Eine lange Haftstrafe erwartet einen 46 Jahre alten Mann aus Darmstadt. Er hatte im Mai zwei Frauen heimlich K.-o.-Tropfen in ihre Getränke gemischt und sie so willenlos machen wollen.
Die meisten Flüchtlinge in Deutschland finden wohl nicht schnell einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz. Deswegen soll die entsprechende Statistik bald anders ausgewiesen werden.
Gegen Bosch gibt es in Amerika eine Sammelklage wegen angeblicher Komplizenschaft im VW-Skandal. BMW weist einen 15 Jahre alten Manipulationsverdacht bei einem Motorrad zurück.
Die Chefin der amerikanischen Notenbank stellt eine Zinserhöhung in Aussicht. Prompt gibt der Goldpreis nach.
Schlange stehen, registriert werden, wieder Schlange stehen: Im Berliner Erstaufnahmelager versuchen die Flüchtlinge, in einem fremden Land zur relativen Normalität zu finden. Der Commerzbank-Mitarbeiter Tobias Bange hat ehrenamtlich mit angepackt - hier berichtet er von seinen Erfahrungen.
Seit der Wende gab es nicht mehr so wenige Arbeitslose wie im November. Die Kassen der Arbeitslosenversicherung sind voll, denn es gibt immer weniger Bezieher.
Woody Allen wird achtzig. Schon? Erst? Wie würden wir ohne ihn auf New York, auf kleine Männer oder verrückte Frauen blicken? Eine Hommage in sechs Lieblingsfilmen.
Es ist ein mieses Zeugnis, das die Wissenschaftler vom Institut der Deutschen Wirtschaft der Regierung ausstellen: Ihre Rente mit 63 sei „verheerend“. Sie entziehe dem Arbeitsmarkt immer mehr naturwissenschaftlich-technische Fachkräfte.
In Hessen gibt es es so wenige Arbeitslose wie seit 23 Jahren nicht mehr. Gegen den Trend ist die Zahl arbeitsloser Flüchtlinge kräftig gestiegen. Dass sich die Arbeitsagentur dennoch gelassen gibt, hat einen guten Grund.
Deutschlands Arbeitsmarkt bleibt robust: Die Zahl der Arbeitslosen sinkt, die der Erwerbstätigen steigt. Aus durchaus bekannten Gründen.