Auf der Suche nach einem neuen Schlachtruf
In Washington versammeln sich Abtreibungsgegner aus dem ganzen Land zum „March for Life“. Doch seit dem Ende von „Roe v. Wade“ sind die Interessen zersplittert – und die Bewegung sucht ein neues Zauberwort.
In Washington versammeln sich Abtreibungsgegner aus dem ganzen Land zum „March for Life“. Doch seit dem Ende von „Roe v. Wade“ sind die Interessen zersplittert – und die Bewegung sucht ein neues Zauberwort.
Die spanischen Rechtspopulisten wollen Frauen anbieten, dass sie vor einer Abtreibung ein Ultraschallbild des Fötus erhalten und dessen Herztöne anhören. Die linke Regierung weist den Vorstoß zurück.
Schwangerschaftsabbrüche sind in Deutschland generell strafbar und bleiben nur unter bestimmten Voraussetzungen straffrei. Bundesfamilienministerin Lisa Paus dringt nun auf eine Reform des Strafrechts.
Das landesweite Abtreibungsverbot ist in Amerika noch gar nicht in Kraft getreten. Trotzdem sterben bereits mehr Mütter und Säuglinge, wie eine neue Studie zeigt. Sie macht sogenannte Trigger Laws für die Entwicklung verantwortlich.
Seit 2013 hat das nigerianische Militär ein „geheimes, systematisches und illegales Abtreibungsprogramm“ im Nordosten des Landes durchgeführt, berichtet Reuters. 10.000 Schwangerschaften sollen gegen den Willen der Frauen abgebrochen worden sein.
Unverheiratete müssen im Falle eines Geschlechtsverkehrs künftig bis zu einem Jahr in Haft. Das gilt auch für Ausländer – und Homosexuelle, die gar nicht heiraten dürfen.
Auf Malta sind Abtreibungen selbst dann verboten, wenn das Leben der Mutter in Gefahr ist. Nun will die Regierung das Abtreibungsverbot etwas lockern – und löst damit einen Massenprotest aus.
Elizabeth Banks spielt in „Call Jane“ eine Frau, die eine Abtreibung braucht. Im Interview spricht sie über die politische Dimension des Films, die Liebe zu ihrem Job und das Patriarchat.
Nach Recherchen des EU-Parlaments sind die Frauen nach der Verschärfung des Abtreibungsrechts an den Folgen des unterlassenen Eingriffs gestorben. Im Jahr 2022 gab es bislang nur 107 legale Schwangerschaftsabbrüche in Polen.
Lange hieß es, die Demokraten hätten die Bedeutung ihres zentralen Wahlkampfthemas überschätzt. Doch für viele Wähler war das Recht auf Abtreibung zentral. Wo direkt darüber abgestimmt wurde, setzten die Wähler ein klares Zeichen.
Das britische Unterhaus stimmte für Schutzzonen rund um Abtreibungskliniken in England und Wales. Das Protest-Verbot soll in einem Umkreis von 150 Metern gelten.
US-Präsident Joe Biden wirbt vor den anstehenden Kongresswahlen im November für ein bundesweites Recht auf Abtreibung. Die Aussichten auf einen Erfolg sind allerdings gering.
US-Präsident Biden verspricht im Hinblick auf die Kongresswahlen ein Gesetz für ein landesweites Recht auf Abtreibungen. Der Supreme Court hatte im Juni ein Grundsatzurteil aufgehoben.
In Arizona hat ein Gericht den Weg für ein nahezu vollständiges Abtreibungsverbot geebnet. In ihrer Entscheidung beruft sich die Richterin auf ein mehr als 150 Jahre altes Gesetz.
Seit gut vier Jahrzehnten gilt in Italien eine Fristenlösung beim Schwangerschaftsabbruch. Bleibt es dabei, auch wenn die Abtreibungsgegnerin Meloni gewinnen sollte?
In Ungarn sind Abtreibungen in den ersten zwölf Wochen möglich. Doch nun müssen Ärzte künftig vorher die Mutter die Herztöne des Kindes hören lassen.
Der republikanische Senator Lindsey Graham will Schwangerschaftsabbrüche nach der 15. Woche verbieten. Parteikollegen kritisieren den Vorstoß mit diesem heiklen Thema wenige Wochen vor den Kongresswahlen.
Kurz vor den Kongresswahlen in Amerika prescht Senator Lindsey Graham mit einem Gesetzesvorstoß zum Abtreibungsrecht vor. Der Republikaner will Schwangerschaftsabbrüche nach der 15. Woche verbieten lassen. Das Weiße Haus kritisiert den Entwurf scharf.
Ungarische Frauen müssen für einen Schwangerschaftsabbruch nun eine fachärztliche Bescheinigung nachweisen. Die Idee dazu stammt von einer rechtsextremen Oppositionspartei.
Nach einem Rückgang in den beiden Vorjahren, ist in diesem Jahr ein deutlicher Anstieg zu bemerken. Ob und wie diese Entwicklung mit dem Verlauf der Corona-Pandemie zusammenhängt, können die Statistiker nicht sagen.
Weil sie auf einer Spur für Autos mit mindestens einem Mitfahrer fuhr, hat eine schwangere Texanerin abermals einen Strafzettel bekommen. Sie argumentiert: Laut der Abtreibungsgesetze ist ihr ungeborenes Kind Mitfahrer.
Die Verschärfung von Abtreibungsregeln in den USA sorgt für zunehmende Kritik aus der Wirtschaft. Indiana hat als einer der ersten Staaten ein neues Gesetz auf den Weg gebracht. Jetzt spricht der Pharmakonzern Eli Lilly eine Drohung aus.
In den USA wird weiter um das Recht auf Abtreibung gekämpft. Indiana ist der erste Bundesstaat, in dem nach dem Grundsatzurteil des Supreme Courts nun ein neues Gesetz mit schärferen Regeln verabschiedet wurde.
Das Finanzministerium des Bundesstaates gab bekannt, dass „jedes ungeborene Kind mit einem nachweisbaren Herzschlag“ bei der Steuererklärung geltend gemacht werden könne.
Ulla Schmidt saß für die SPD mehr als 30 Jahre lang im Bundestag. Im Interview spricht die frühere Gesundheitsministerin über Quotenfrauen, die Vereinbarkeit von Politik und Familie und das Machogehabe von Gerhard Schröder.
Ausgerechnet Kansas! Die Republikanische Partei erfährt auf die harte Tour, dass ihr Kulturkampf große Teile der eigenen Wählerschaft abschreckt. Warum die Partei vorerst dennoch auf Kurs bleiben dürfte.
60 zu 39 Prozent, so stimmten die Wähler bei dem Referendum über Abtreibungsrechte in Kansas ab. Es ist damit die erste Abstimmung dieser Art, seit das Oberste Gericht der USA das verfassungsmäßig geschützte Recht auf Abtreibung in den Vereinigten Staaten gekippt hat.
Die Bürger von Kansas stimmen für das Recht auf Abtreibung. „Jede Frau sollte die Wahl haben“, sagt eine Befürworterin. „Kansas ist keine Müllhalde für Babys“, meint eine Gegnerin. Ein Besuch in einem Wahllokal.
In Kansas haben die Bürger für eine Beibehaltung des Rechts auf Abtreibung gestimmt. Der amerikanische Bundesstaat gilt traditionell als konservativ. Das Referendum ist ein Testfall für das ganze Land.
Viele Bundesstaaten in den USA schränken Abtreibungen stark ein oder verbieten sie ganz. Immer mehr junge Männer und Frauen wollen sich deshalb absichern – und lassen sich sterilisieren.
Das Europäische Parlament möchte ein „Recht auf Abtreibung“ festschreiben. Doch damit läuft es Gefahr, Konflikte wie in den USA heraufzubeschwören. Ein Gastbeitrag.
Abtreibungsgesetze haben ungeahnte Nebenwirkungen.
Pro Familia kümmert sich nicht nur um Schwangerschaftsabbrüche. Im Interview spricht Heike Pinne über Eltern, die keine Wohnung finden, die Belastung der Mütter und Krisen nach der Geburt.
Das Abtreibungsrecht gehört aktuell in den USA zu den am hitzigsten diskutieren Politikthemen. Nun versuchen einige Politiker mit zivilem Ungehorsam weiter Druck aufzubauen.
Kristina Hänel hat das Werbeverbot für Abtreibungen zu Fall gebracht. Die Gießener Allgemeinmedizinerin zum Unterschied zwischen Werbung und Informationen, Anfeindungen und moralisierenden Berufskollegen.