Holen, was zu holen ist
Zwar steht der Prozess der Zinserhöhungen gerade noch am Anfang. Dennoch stürzen sich Unternehmen noch ein letztes Mal während der Niedrigzinsphase in den Anleihemarkt.
Zwar steht der Prozess der Zinserhöhungen gerade noch am Anfang. Dennoch stürzen sich Unternehmen noch ein letztes Mal während der Niedrigzinsphase in den Anleihemarkt.
Welche Folgen haben steigende Zinsen für Aktien, Anleihen, Immobilien, Gold und Kryptowährungen? Und kommt die Zinswende überhaupt? Kapitalmarktprofis erklären, worauf sie sich jetzt einstellen.
Der Leitzins der Türkei bleibt bei 14 Prozent. Das teilte die Zentralbank in Ankara am Donnerstag mit. Die Devisenmärkte zeigen sich etwas erleichtert.
Die Rendite der Bundesanleihe wird erstmals seit 2019 wieder positiv. Der Nachteil für Verbraucher: Auch die Bauzinsen steigen. Mit einer Leitzinserhöhung in Amerika könnte sich dieser Trend noch verstärken.
Viele Einzelhändler leiden unter der Corona-Pandemie. Wenn dann noch Kosten besteuert werden, kann dies das Fass zum Überlaufen bringen, der Inhaber schließt – für immer.
Verschiedene Einschätzungen der Inflation: Die amerikanische Notenbank will zügig die Zinsen anheben, die EZB dagegen ist noch nicht bereit dazu. Das sorgt für Unruhe an den Börsen.
Die Renditen der Staatsanleihen erreichen Zwei-Jahres-Rekorde. Der Ölpreis klettert auf ein Sieben-Jahres-Hoch. Langsam nehmen die Märkte die Inflationsgefahr immer ernster.
Während die amerikanische Notenbank Fed die Zinsen anheben will, stehen die Zeichen bei der EZB weiter auf Lockerheit. Sachverständigenratsmitglied Volker Wieland hält das für einen Fehler.
Die Notenbanken Zentraleuropas bekämpfen die steigende Inflation mit höheren Zinsen. Anleger können davon profitieren. Aber ein paar Risiken bleiben.
Die Analysten des World Gold Council haben sich damit beschäftigt, wie der Goldpreis sich in Zeiten mit hoher Inflation, aber auch mit steigenden Zinsen in der Vergangenheit entwickelt hat. Dabei gibt es offenbar oft ähnliche Muster.
Slowenien begibt eine langfristige Anleihe, die aber nur auf den ersten Blick attraktiv ist. Angesichts der unsicheren Zinsentwicklung sollten Anleger eher kürzere Laufzeiten kaufen.
Pensionskassen haben es in der Niedrigzinsphase besonders schwer. Das bleibt auch für die Empfänger von Betriebsrenten nicht ohne Folgen. Leistungskürzungen sind nicht auszuschließen.
Bund, KFW und Deutsche Bank sichern sich die noch günstigen Finanzierungskonditionen. Zuletzt haben die Renditen wieder spürbar angezogen.
Der Inflationsschub in den USA besorgt die Währungshüter der Fed. In der jüngsten Sitzung der Notenbank merkten Teilnehmer an, dass es womöglich gerechtfertigt sei, die Zinsen früher oder in einem schnelleren Tempo als bislang erwartet anzuheben.
Die Preise klettern weiter: Auch im neuen Jahr entwertet die Inflation unser Geld. Wichtig ist jetzt ein inflationssicheres Depot. Aber was schützt wirklich – Immobilien, Aktien oder Gold? Eine Analyse.
Im neuen Jahr dürfte zumindest Amerikas Notenbank die Zinsen anheben. Der Sog wird dann wohl auch hierzulande zu spüren sein. Was heißt das für Hausbauer und Sparer? Wir haben Fachleute für Bauzinsen, Festgeld und Tagesgeld befragt.
Die türkische Lira hat enorm an Wert verloren. Doch Präsident Erdogan verteidigt weiter die Niedrigzinspolitik – und fordert die Bevölkerung auf, Goldersparnisse ins Bankensystem einzuspeisen.
Tschechiens Notenbank bekämpft die Inflation mit stark steigenden Zinsen. Das lockt internationale Anleger, weshalb die Krone an Wert gewinnt. Das macht nicht nur Freude.
Die traditionelle Umfrage der F.A.Z. unter Finanzinstituten verheißt trotz des unsicheren Umfeldes gute Chancen am Aktienmarkt – und Rekorde. Auch die schon gestiegenen Kurse scheinen nicht zu stören.
Die Preise für Wohnimmobilien steigen immer schneller: Im dritten Quartal verteuerten sich die Häuserpreise im Schnitt um zwölf Prozent verglichen mit dem Vorjahr. Eine weitere Studie warnt nun vor dem Platzen der Preisblase.
Mit der Inflation dürften auch die Zinsen für Immobilienkredite steigen. So sollten potentielle Hauskäufer sich darauf einstellen.
Fast einstimmig hat die Londoner Zentralbank als erste große Notenbank der Welt einen Zinsschritt beschlossen.
Die meisten Ökonomen empfehlen eine Anhebung, doch die Zentralbank senkt den Leitzins ein weiteres Mal. Der Kurssturz der türkischen Währung beunruhigt mittlerweile auch die deutsche Wirtschaft.
Fiduka-Geschäftsführer Herrmann rechnet mit „kreativer“ Streichung der erworbenen Staatsanleihen. Kursrücksetzer am Aktienmarkt empfiehlt er als Einstiegsgelegenheit.
Geboosterte brauchen keine Tests mehr, die amerikanische Notenbank tagt, und die Bundespolitik streitet sich um die Finanzen. Der F.A.Z.-Newsletter.
Laut einer Studie zahlen Selbstnutzer einer Eigentumswohnung im Ballungsraum langfristig weniger als Mieter. Aber Hemmnisse erschweren den Immobilienerwerb.
Polen hebt die Leitzinsen zum dritten Mal in Folge an. Der Zloty verliert dennoch an Wert. Am Markt hält man die Erhöhung auf 1,75 Prozent für unzureichend.
Die Finanzämter sollen großzügig mit Unternehmen umgehen, die unter der Pandemie leiden. Steuern sollen länger gestundet und auf Zinsen verzichtet werden.
Wer am Rentenmarkt kein Geld verlieren möchte, hat es dieser Tage schwer: Sichere Anleihen erzielen negative Renditen und Anleihe-ETF bergen entscheidende Nachteile. Einige interessante Papiere gibt es dennoch.
Kaum sonst in Europa sind die Zinsen so schnell gestiegen, wie in der Tschechischen Republik und die straffe Anhebung der CNB stößt nicht überall auf Begeisterung. Doch langsam entspannt sich die Lage wieder. Doch warum jetzt?
Der türkische Präsident hält an seiner Politik fest, die Zinsen weiter zu senken. Damit schmälert er die Kaufkraft der Türken – und die Opposition ist schon siegesgewiss.
Europäischer Stabilitätsmechanismus +++ Corona-Variante +++ Afrika-Politik +++ Pendlerpauschale +++ Verbot von „Memorial“
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht über die Furcht der Deutschen vor der Inflation und den Abschied von Bundesbankchef Jens Weidmann. Außerdem erklärt sie, wann sie die Geldpolitik straffen würde.
Kenneth Rogoff befürwortet in Corona-Zeiten ausnahmsweise hohe Schulden. Im Interview warnt der Harvard-Ökonom zudem vor Zinserhöhungen – und kritisiert die Klimapolitik des Westens.