Baukredite stehen oft auf wackeligen Fundamenten
Niedrige Zinsen und geringe Monatsraten sorgen für lange Kreditlaufzeiten. Die Gefahr von höheren Belastungen in der Zukunft steigt.
Niedrige Zinsen und geringe Monatsraten sorgen für lange Kreditlaufzeiten. Die Gefahr von höheren Belastungen in der Zukunft steigt.
Der italienische Staat hat durch eine Anleiheauktion 4,5 Milliarden Euro eingenommen. Allerdings werden die Kredite für die Italiener immer teurer: Um bis 2015 Geld zu leihen, müssen sie den Anlegern 5,3 Prozent Zinsen zahlen.
Bei einer Auktion von Geldmarktpapieren mit Laufzeit von zwölf Monaten verlangten Investoren am Mittwoch Zinsen in Höhe von 3,97 Prozent. Bei der jüngsten vergleichbaren Versteigerung am 11. Mai waren es noch 2,34 Prozent gewesen.
Die Risiken für Spaniens Staatshaushalt wachsen: Erhielte Spanien das Maximum an EFSF-Krediten, also 100 Milliarden Euro, so erhöhte sich die Staatsschuld wohl schon in diesem Jahr auf den kritischen Wert von rund 90 Prozent des Bruttoinlandsprodukts.
Die wahren Kosten vieler Kredite bleiben verborgen, weil der Gesetzgeber schlampig vorging und die Lücken in der Verordnung nicht schließt.
Gerade erst hat die Europäische Zentralbank sich entschieden, die Zinsen konstant zu halten - jetzt geht die Diskussion wieder los. Ratsmitglied Ewald Nowotny hat darauf hingewiesen, dass die Notenbank bei einer weiteren Verschärfung der Schuldenkrise die Zinsen senken kann.
Die meisten Fachleute hatten diese Entscheidung erwartet: Die Europäische Zentralbank lässt den Leitzins im Euroraum unangetastet. Nur ganz vereinzelt hatte es im Vorfeld Rufe nach einer Senkung gegeben.
Spaniens Finanzminister beklagt sich über die hohen Zinsen, die sein Land zahlen muss. Doch das ist kein Grund, die faulen Hauskredite beim Rettungsfonds abzuladen. Der Kommentar.
„Für Spanien ist die Tür zum Markt geschlossen“, sagt der spanische Finanzminister. So heizt er die Diskussionen an, ob Spanien bald den Rettungsschirm in Anspruch nimmt.
Bankenbeben, Börsenabsturz, Euro-Schwäche - die Krise ist mit Macht zurück. In ganz Europa fürchten Anleger um ihr Erspartes. Wo ist das Vermögen noch sicher?
Durch Zeit und Zinsen zu Wohlstand zu kommen, ist eine Schnapsidee. Der Verzicht auf Erträge ist kein Freibrief für die Abkehr von der Vorsorge. Die Tilgung bestehender Kredite bietet Vorteile.
Die deutschen Aktienmärkte gehen am Donnerstag etwas erholt in den Handel. Die Vorzugsaktien von Volkswagen (VW) gewannen, nachdem der Autokonzern eine Einigung im Tarifstreit erlangt hatte.
Wird das Girokonto überzogen, verlangen Banken zumeist hohe Zinsen. Einige Institute wie die Deutsche Bank wollen sogar einen Mindestpreis einführen - und so den eigenen Aufwand verringern.
Die bisherige Euro-Rettungspolitik kann die Krise nicht nachhaltig lösen. Auch Eurobonds und Inflation kommen nicht in Frage. Der Präsident des Kieler Instituts für Weltwirtschaft plädiert stattdessen für einen Vier-Punkte-Plan.
Sichere Anleihen bringen kaum noch Zinsen und werden aufgefressen von der Inflation. Dem Staat ist es recht: Seine Schulden schrumpfen unauffällig.
Deutschland hat sich am Mittwoch erstmals für zwei Jahre refinanziert, ohne dafür Zinsen zahlen zu müssen. Die Anleger fragten die Bundesschatzanweisungen 1,7-mal so viel nach, wie es das Angebot hergab.
Der Bund hat am Dienstag eine zweijährige Anleihe zur Auktion ausgeschrieben, auf die er keinerlei Zinsen zahlen muss. Ist das eine Blase? Von Gerald Braunberger
Thyssen Krupp erwartet einen Rückgang seines operativen Gewinns, weniger Schäden verhelfen der Allianz zu einem gutem Jahresauftakt und Carl Zeiss Meditec wächst dank Mikrochirurgie weiter. Salzgitter startet mit einem Quartalsverlust, Air Berlin trotzt dem Ölpreis und Sky Deutschland legt zu. Facebook macht vermutlich die Aktien für ihren Börsengang teurer, die Schlecker-Insolvenz belastet Cewe Color und der Stahlzulieferer SKW senkt wegen hoher Anlaufkosten seine Prognose. Die deutsche Wirtschaft wächst im ersten Quartal um 0,5 Prozent, Moody’s stuft 26 italienische Banken herab und die französische Wirtschaft stagniert zu Jahresbeginn.
Ein Preisrutsch drückt den Gewinn des weltgrößtem Alu-Konzerns Rusal, die Ratingagentur Fitch wertet JP Morgan ab und Investitionen schmälern den Gewinn von Gigaset. Celesio schreibt rote Zahlen, Aurubis bleibt auf Wachstumskurs und Norma Group profitiert von Geschäft in Amerika und Asien. Kabel Deutschland übernimmt Tele Columbus, der Katastrophen-Akw-Betreiber Tepco macht einen heftigen Verlust und Praktiker kürzt sein Sanierungsprogramm. Die chinesische Notenbank senkt abermals die Mindestreserve und der deutsche Großhandel hebt die Preise im April merklich an.
Das erpresserische Bild vom Dominospiel, in dem Griechenland als erster Stein die ganze Währungsunion zum Einsturz bringt, hat seine Gültigkeit verloren. Wenn Griechenland fällt, dann alleine. Für die Griechen könnte diese Wahrheit bitter werden.
Europäische Staatsanleihen als erfolgreiche Anlageklasse sind passé. Manager von Rentenfonds müssen neue Themen finden, um bei den Anlegern noch zu punkten.
Selbst wenn Griechenland überhaupt keine Schulden mehr zurückzahlt, klafft eine Lücke im Haushalt. Das nimmt dem Land jeden Spielraum, um die Zinsen für Verbindlichkeiten selbst zu tragen. Ohne neue Kredite und Sparanstrengungen kann Griechenland nicht überleben.
Die Zinsen für eine Kontoüberziehung sind in Deutschland mit über zehn Prozent am teuersten. Während Verbraucherschützer schimpfen, leitet Ministerin Ilse Aigner eine Untersuchung ein.
Manche Banken bieten derzeit wieder hohe Zinsen fürs Tagesgeld. Aber Vorsicht! Die Konditionen der Institute klaffen weit auseinander.
Vor einem Jahr hat die Onlinebank Comdirect einem Kunden versehentlich 200 Millionen Euro kurzzeitig gutgeschrieben. Der Mann reagierte schnell und hat dann erst einmal teuer dafür bezahlt. Jetzt kam der Fall vor Gericht.
Anleihenemittent Windreich trennt sich von seinem Finanzvorstand, QSC schneidet schwach ab, die Börsengänge der Rheinmetall-Autosparte und von Talanx werden konkreter. Indonesiens Wirtschaft wächst weiter kräftig.
Die „islamische Finanz“ bewirbt sich als fest auf dem Boden der Realwirtschaft verbliebene Alternative zum entfesselten westlichen Kapitalismus. Hält sie ihr Versprechen?
Angesichts der schlechten Haushaltslage hat S&P die Kreditwürdigkeit Spaniens weiter gesenkt. Bundeskanzlerin Merkel hat den Fiskalpakt als nicht verhandelbar bezeichnet. Auf Unternehmensebene hat BASF zwar einen Gewinnrückgang verbucht, aber ebenso wie Daimler die Prognosen übertroffen. Die Deutsche Lufthansa soll einem Bericht zufolge eine Billig-Fluglinie planen. Die Deutsche Börse konnte trotz geringerer Handelsaktivitäten die Einnahmen nahezu stabil halten. Der weltgrößte Onlinehändler Amazon hat die Erwartungen übertroffen. Und Samsung Electronics hat einen neuen Rekordgewinn bekannt gegeben.
Bayer, Hugo Boss, Fielmann, Wirecard, Qiagen, Volvo und Fiat Industrial steigern den Gewinn zum Teil deutlicher als erwartet. Aixtron schreibt hohe Verluste, Praktiker weniger als erwartet, Hynix zum dritten Mal in Folge. Der Gewinn von Vossloh sinkt stärker als gedacht, der des Rhön-Klinikum sinkt und der der DAB Bank leicht. Renault verzeichnet einen rückläufigen Umsatz PPR das Gegenteil. Die SEB öffnet den Immoinvest für einen Tag. Die amerikanische Notenbank tut nicht viel, die EZB arbeitet dafür an ESM-Hilfen für Banken, die EU verschiebt die Einführung neuer Regeln für Versicherer.
Viele Griechen glauben, dass Deutschland an den Rettungspaketen für ihr Land gut verdient - und im Wahlkampf werden sie von Politikern darin bestärkt.
Der Bundesfinanzhof hat einen Weg aufgezeigt, privat veranlasste Schuldzinsen in steuerlich abzugsfähige Werbungskosten zu verwandeln. Davon profitieren Eigentümer von mehreren Immobilien.
Die negative Zinsdifferenz zwischen Anlage und Kredit kostet Privatanleger viel. Die Bausparkassen dürfen die hohen Preise verschweigen. Dabei ist die direkte Tilgung die bessere Lösung für Investoren.
Yahoo stoppt seinen Abwärtstrend, die Allianz sperrt einen Immobiliendachfonds, der Gewinn von Intel fällt und IBM profitiert von Dienstleistungen und Servern. Der milde Winter belastet den Internet-Reifenhändler Delticom, Accor startet mit einem Umsatzplus ins Jahr und Coca-Cola macht Gewinn. Die Bank of America will ihre Vermögensverwaltung im Ausland verkaufen, der Agrarboom beschert Syngenta einen guten Jahresauftakt, Pfizer steht vor dem Verkauf von seiner Kindernahrungssparte an Nestlé. Der IWF verbessert seine Wachstumsprognose für Deutschland und die chinesischen Häuserpreise gehen weiter zurück.
Die Finanzierung vermieteter Immobilien will gut überlegt sein. Lebenspolicen bieten seit ihrer Besteuerung kaum noch Vorteile. Und auch Modelle mit Fonds sind veraltet.
Die Sicherheit der Sparverträge und die Garantien der Zinssätze bilden solide Fundamente für Eigenheime. Doch Ausnahmen bestätigen die Regel.
Der neue Euro-Schutzwall soll nach Worten von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble rund 800 Milliarden Euro groß werden. Auf Unternehmensebene bietet Allianz für einen französischen Versicherer. Lufthansa sammelt mit Umtauschanleihe 234 Millionen Euro ein. Blackberry-Macher RIM präsentiert enttäuschende Zahlen. Inspektion zeigt viele Probleme bei Apple-Fertiger. Milliardenabschreibungen drücken Telecom Italia tief in die Verlustzone. Und die Chemiefirma H&R will eine etwas geringere Dividende zahlen.