Mut wird belohnt
Im vergangenen Jahr konnte man als Anleger viel Geld machen, wenn man Mut besaß. Nun stellt sich die Frage: Welche Trends werden das Jahr 2013 kennzeichnen?
Im vergangenen Jahr konnte man als Anleger viel Geld machen, wenn man Mut besaß. Nun stellt sich die Frage: Welche Trends werden das Jahr 2013 kennzeichnen?
Im zweiten Halbjahr droht ein Restrukturierungsaufwand von 600 Millionen Euro, die Kapitalausstattung ist bescheiden. Das Investmentbanking lastet auf dem Aktienkurs der Deutschen Bank.
Sechs Jahre lang konnten sich innovative Querdenker bei Lupus Alpha bewerben, um neue Konzepte zu testen. Da sich zu wenige Strategien durchgesetzt haben, beendet die Fondsgesellschaft das Experiment.
Goldman Sachs ist vom geplanten Börsengang des zweitgrößten russischen Mobilfunkanbieters Megafon abgesprungen - angeblich wegen der ungeklärten Vermögensverhältnisse des Mehrheitsaktionärs Alisher Usmanov.
Die Märkte erwarten einen Inflationsansteig von 1,5 Prozent für Deutschland. Großanleger investieren mehr Kapital in Vermögensklassen wie Gold, Rohöl und Immobilien.
Nach dem Ende eines Booms an einem Vermögensmarkt gerät die Geldpolitik in Schwierigkeiten, wenn anschließend Unternehmen, Haushalte und Banken ihre Schulden reduzieren. Das hat das Beispiel Japans in den 90er Jahren gezeigt. Nach der Lehman-Krise verläuft die Entwicklung in den Vereinigten Staaten und Europa nach dem gleichen Muster.
Viele Anleger befürchten eine steigende Inflation. Und sie fragen sich, ob Aktien ein Schutzmittel sind. Laut einer RBI-Studie ist das der Fall. Doch zwei andere Anlageklassen taugen noch besser als Inflationsschutz.
Mehrere hundert Leser haben sich in einer FAZ-Telefonaktion von Anlageexperten beraten lassen. Schutz vor Inflation, Angst um den Euro und Misstrauen gegenüber Banken standen im Zentrum.
Was ist noch sicher, wenn selbst Anleihen von Staaten nicht mehr sicher sind? Da hilft nur eins: die Risiken völlig neu bewerten.
Die Kursschwankungen an den Finanzmärkten sind aufgrund weit verbreiteter Verunsicherung ausgeprägt. Sie ist das Resultat politischer Misswirtschaft und dem Platzen verschiedenster Vermögenspreisblasen, zu denen sie wegen ausgeprägten Fehlanreizen geführt hat.
Viele Anleger wollen bei Wohnungen und Häusern keine Verluste realisieren. Sie halten lieber an fragwürdigen Liegenschaften fest. Die Immobilie zu verkaufen, den Kredit abzulösen und das Geld umzuschichten, bieten aber oft mehr Chancen als Risiken.