Die Vorteile der elektronischen Steuererklärung
Immer mehr Menschen erstellen ihre Steuererklärung mit Hilfe eines Computerprogramms. Das hat viele Vorteile und spart Porto und Papier - ist aber nicht immer sehr nutzerfreundlich.
Immer mehr Menschen erstellen ihre Steuererklärung mit Hilfe eines Computerprogramms. Das hat viele Vorteile und spart Porto und Papier - ist aber nicht immer sehr nutzerfreundlich.
Jährlich werden in Griechenland schätzungsweise bis zu 20 Milliarden Euro an Steuern hinterzogen. Die ausstehenden Forderungen des Staates belaufen sich gar auf 63 Milliarden Euro. Nun wollen deutsche Finanzbeamte in Griechenland die Steuern eintreiben.
Optimismus sieht anders aus: Trotz 150 Milliarden Euro Steuergeld für Athen will Finanzminister Schäuble „keine Garantie geben, dass der eingeschlagene Weg zum Erfolg führt“. Möglicherweise sei es „nicht das letzte Mal, dass sich der Deutsche Bundestag mit Finanzhilfen für Griechenland befassen muss“.
Deutschland macht weniger neue Schulden: Das solide Wirtschaftswachstum ließ die Steuern im vergangenen Jahr sprudeln und die Neuverschuldung auf 1 Prozent sinken. Damit hält Deutschland erstmals seit 2008 wieder den EU-Stabilitätspakt ein.
Die Konjunkturflaute macht sich in den Kassen von Bund und Ländern bemerkbar. Das Finanzministerium geht allerdings davon aus, dass die „konjunkturelle Schwächephase allmählich überwunden werden dürfte“.
Die Steuereinnahmen der Stadt Frankfurt sind nach den ersten zwei Monaten dieses Jahres schlechter als kalkuliert.
Berufspendler dürfen nur die einfache Kilometerzahl für die Fahrt zum Arbeitsplatz steuerlich geltend machen - auch wenn sie zwei Mal am Tag anreisen. Dies hat das Finanzgericht entschieden.
Die Schweizer Banken lebten jahrzehntelang blendend von Steuerflüchtlingen. Künftig soll es angeblich keinen Schutz vor dem Fiskus mehr geben. Der letzte Beweis dafür steht aber noch aus.
Wohnungen zu vermieten, bringt monatlich Erträge ein. Lohnt es sich, die Überschüsse zu nutzen, um Immobilien auszubauen und neue Wohnungen zu schaffen?
Diese Woche hat gezeigt, wie sehr die Schuldenbremse schon den föderalen Alltag bestimmt. Wenn es nach der SPD ginge, könnte es ihretwegen wohl so schnell nicht wieder Steuersenkungen geben.
Die Opposition hat im Bundesrat keine Mehrheit gegen die von der Regierung geplanten Steuersenkungen gefunden. Damit kann der Gesetzentwurf nun in den Bundestag eingebracht werden.
Der wegen Steuerhinterziehung verurteilte Anwalt Wolski sitzt in Hünfeld in Haft. Zuvor hatte der Bundesgerichtshof seine Revision gegen das 2010 ergangene Urteil verworfen.
Wer künftig in den Ländern Schulden machen möchte, sollte von seinen Bürgern und Unternehmen einen „Schulden-Soli“ verlangen. Das schlägt der bayerische Wirtschaftsminister Zeil (FDP) in einem Beitrag für die F.A.Z. vor.
Mark Zuckerberg wird durch den Börsengang von Facebook noch deutlich reicher werden als bislang - doch nicht ohne „Gegenleistung“: Für den Gewinn aus seinen Aktien-Optionen soll er 1,5 Milliarden Dollar Steuern zahlen.
Die Deutsche Bank hat Ende 2011 wegen der Schuldenkrise überraschend rote Zahlen geschrieben. Im Gesamtjahr verdiente das größte deutsche Institut vor Steuern 5,4 Milliarden Euro. Angepeilt hatte der scheidende Vorstandschef Ackermann zehn Milliarden Euro Gewinn.
Medienberichten zufolge brauchen die Griechen weitere schlappe 15 Milliarden Euro zur Senkung ihrer Schulden. Auf Unternehmensebene interessieren sich unterdessen Chinesen für einen Einstieg beim Autobauer Saab und der Fotoentwickler Cewe Color hat einen kleinen Zukauf getätigt. In Amerika hat das Justizministerium Klage gegen die schweizerische Bank Wegelin wegen Beihilfe zur Steuerhinterziehung eingereicht. Und in Ungarn muss die Fluggesellschaft Malev wegen ihrer Pleite den Betrieb einstellen.
In der Politik wird über eine Finanztransaktionssteuer diskutiert. Investmentfonds und Versicherer warnen vor hohen Kosten für ihre Kunden. Vor allem die private Altersvorsorge wäre stark betroffen: Für den typischen Riestersparer könnten Kosten von 14.000 Euro entstehen.
Wird er der nächste französische Präsident? Sozialisten-Kandidat François Hollande führt in den Umfragen vor Amtsinhaber Nicolas Sarkozy. Sollte er im Mai wirklich gewählt werden, sind Konflikte mit Deutschland indes programmiert.
Der republikanische Präsidentschaftsbewerber Mitt Romney hat sich dem öffentlichen Druck gebeugt und früher als angekündigt seine Steuerunterlagen veröffentlicht. 2011 zahlte er rund 15,4 Prozent Steuern.
Die griechische Regierung hat ihre Drohung wahr gemacht und kurz vor dem Treffen der EU-Finanzminister eine „Liste der Schande“ ins Internet gestellt. Darauf stehen mehr als 4000 Steuersünder, die dem kriselnden Staat knapp 15 Milliarden Euro schulden.
Wenn Ehepartner ein gemeinsames Konto haben, über das jeder Ehegatte allein verfügen kann, müssen sie mit Steuern rechnen. Der Fiskus wittert eine steuerpflichtige Schenkung.
Mitt Romney zahlt circa 15 Prozent Steuern - weil er im Wesentlichen von Zinseinkünften lebt. Das ruft nicht nur den Zorn der Demokraten hervor, sondern längst auch den Spott der Konkurrenten um die republikanische Kandidatur.
Wer in seiner Steuererklärung falsche Angaben macht, wird nur selten erwischt. Die Kontrollücken laden gerade dazu ein, den Fiskus auszutricksen. Was der Rechnungshof jetzt in einem Gutachten schreibt, erinnert zum Teil an griechische Verhältnisse.
Trotz des bisherigen Einspruchs der FDP in Sachen Finanztransaktionssteuer ist die Führung der Unionsfraktion sicher, eine Einigung in der Koalition zu erzielen. Das Thema soll auf der nächsten Sitzung des Koalitionsausschusses beraten werden.
Geld einnehmen, Banken bestrafen, Märkte beruhigen und Gerechtigkeit schaffen: Eine Transaktionssteuer auf Finanzgeschäfte hat viele Freunde. Wir prüfen ihre Argumente.
Eine Steuer soll dicke Menschen dünner machen: Geht es nach einigen amerikanischen Ernährungswissenschaftlern, werden zuckerhaltige Getränke bald wesentlich teurer.
Die Pläne der Bundesregierung zur Einführung einer Finanztransaktionssteuer haben am Finanzplatz Frankfurt und in der Landespolitik heftige Diskussionen ausgelöst.
Im Streit um eine Finanztransaktionssteuer stellt sich Hessens Ministerpräsident Bouffier (CDU) gegen Kanzlerin Merkel. Wenn eine solche Steuer komme, müsse sie EU-weit gelten, meint er.
Die FDP sperrt sich bislang gegen Merkels Vorstoß, eine Finanztransaktionssteuer notfalls auch ohne Großbritannien einzuführen. Die Union setzt aber auf ein Einlenken der Liberalen. Als erster führender FDP-Politiker hat sich Wolfgang Kubicki für die Steuer ausgesprochen.
Bei der Finanztransaktionssteuer wollen Berlin und Paris an einem Strang ziehen - und die Steuer notfalls ohne die Briten in Europa einführen. Die FDP ist gegen einen Alleingang im Euroraum.
Lange hat Frankreichs Präsident eine Steuererhöhung abgelehnt. Jetzt verkauft er sie als soziale Maßnahme, weil im Gegenzug die Unternehmen entlastet werden sollen.
Die Schuldenbremse könnte in Hessen nach Ansicht des Bundes der Steuerzahler (BdSt) schon weit vor 2020 umgesetzt werden.
In Griechenland ist einer der ranghöchsten Finanzbeamten wegen Korruptionsverdachts zurückgetreten. Er soll in mehreren Fällen die strafrechtliche Verfolgung von Tankstelleninhabern verhindert haben, die billigeres Heizöl als teureren Treibstoff verkauft und so die Differenz in die eigene Tasche gesteckt hätten.
Der Bund der Steuerzahler hat die neue hessische Landesvertretung bei der EU in Brüssel als viel zu groß und zu teuer kritisiert.
Ein klarer Trend zur Ausweitung des Steuerzugriffs prägt die Zukunft der Steuerpolitik. Die Öffentlichkeit muss genau beobachten, ob Erhöhungen tatsächlich durch reale Haushaltszwänge verursacht werden. Ein Gastbeitrag von Wolfgang Schön.
Trotz Rekordsteuereinnahmen abermals ein Schuldenhaushalt: Der Etatentwurf der rot-grünen Minderheitsregierung in Nordrhein-Westfalen stößt bei CDU und FDP auf Ablehnung.