Der zerknirschte Diktator
Kim Jong-un hat abermals eingestanden, dass sein Land die Ziele des Fünf-Jahres-Plans klar verfehlt habe. Unter seinem Vater und Großvater wäre das undenkbar gewesen.
Kim Jong-un hat abermals eingestanden, dass sein Land die Ziele des Fünf-Jahres-Plans klar verfehlt habe. Unter seinem Vater und Großvater wäre das undenkbar gewesen.
Die Spannungen zwischen Südkorea und Iran nehmen zu: Die iranischen Revolutionsgarden haben im Persischen Golf einen südkoreanischen Tanker festgesetzt – das führt zu Unmut in Seoul.
Der südkoreanische Aktienindex Kospi hat in diesem Jahr im internationalen Vergleich besonders deutlich zugelegt. Doch möglicherweise findet der rasante Kursanstieg vorerst ein Ende.
In der Rhein-Main-Region lebt eine der größten koreanischen Communitys Europas. Städte wie Oberursel, Eschborn oder Kronberg bieten fast alles, was ihr Herz begehrt. Inklusive Kieferorthopädie auf Koreanisch.
„Ändern Sie alles, nur nicht ihre Frau und ihre Kinder.“ Mit dieser Weisung führte der südkoreanische Unternehmer Lee Kun-hee Samsung an die Weltspitze der Elektronikunternehmen. Am Sonntag starb Lee im Alter von 78 Jahren.
Die Aktie der südkoreanischen Musikagentur Big Hit Entertainment klettert am ersten Handelstag auf das Doppelte des Ausgabepreises. Doch die Abhängigkeit der Agentur von der Boygroup BTS birgt Risiken.
Südkoreas Popmusik hat so viele Fans wie noch nie. Jetzt legt das größte Label im K-Pop einen Börsengang der Superlative hin.
In der EU scheitern Sanktionen gegen das Regime in Belarus. Kanada und Großbritannien haben hingegen nun welche verhängt. Der britische Außenminister Dominic Raab findet deutliche Worte.
In nordkoreanischen Gewässern wurde ein Südkoreaner erschossen. Die Bemühungen, die zum Erliegen gekommenen Gespräche zwischen Süden und Norden wieder aufzunehmen, erschwert das.
Der nordkoreanische Machthaber Kim Jong-un hat sich für die Erschießung eines südkoreanischen Ministerialbeamten an der Grenze entschuldigt. Die Soldaten hätten damit eine mögliche Ausbreitung des Coronavirus verhindern wollen.
Nordkoreanische Soldaten sollen einen südkoreanischen Beamten erschossen haben. Womöglich aus Furcht vor Corona. Gerade noch setzte sich Südkoreas Präsident für ein Friedensabkommen ein.
Thomas Bach bekommt den nach der Stadt Seoul benannten Friedenspreis. Der Präsident des Internationalen Olympischen Komitees wird unter anderem für seinen Einsatz für Flüchtlinge geehrt.
Marktmanipulation, Veruntreuung und Bilanzbetrug lauten die Vorwürfe der Staatsanwaltschaft in Seoul gegen den Vizevorsitzenden von Samsung Electronics, Lee Jae-yong.
Olympia in Seoul 1988: Boxer Roy Jones jr. vermöbelt seinen südkoreanischen Gegner. Doch die Punktrichter erklären den Amerikaner zum Verlierer. Es ist ein absurdes Schauspiel – und ein politischer Racheakt?
Dabeisein ist alles. Improvisieren aber auch. Der klassische Olympia-Reporter ist ein Flaneur, der unermüdlich dazulernt und ständig auf der Suche nach Orientierung ist.
Der Bürgermeister von Seoul, Park Won Soon, ist tot aufgefunden worden. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Am Vortag war bei der Polizei eine Anzeige gegen den 64-Jährigen eingegangen – Medienberichten zufolge wegen sexueller Belästigung.
Einige Stunden, nachdem der Bürgermeister von Seoul verschwindet, wird er tot gefunden. In einem Testament bittet Park um Verzeihung. Steht der Suizid in Zusammengang mit Vorwürfen der sexuellen Belästigung?
Der frühere Menschenrechtsanwalt und heutige Bürgermeister der südkoreanischen Hauptstadt galt stundenlang als verschollen. Nun fand die Polizei Park Won-soon mit Drohnen und Spürhunden.
Wenn Kim Jong-un einen Verhandlungspartner benenne, werde er mit diesem reden, sagt Amerikas Nordkoreabeauftragter Stephen Biegun. Pjöngjang hatte vorher kein Interesse an Gesprächen gezeigt.
Amerikas Sonderbeauftragter ist in Seoul. Aber Nordkorea will mit Washington zur Zeit nicht reden. Und schon gar nicht will Pjöngjang, dass der Süden als Vermittler auftritt. Die innerkoreanischen Beziehungen sind sehr schlecht.
Eine junge Triathletin nimmt sich in Südkorea das Leben. Ihr Tod löst einen Aufschrei aus. Die Verbände ignorierten eine Beschwerde über mutmaßliche Misshandlungen. Nun geht es auch um Vertuschung.
Hunderte von Drohnen haben in der Nacht den Himmel über der südkoreanischen Hauptstadt Seoul erleuchtet. Sie vermitteln Botschaften zum richtigen Verhalten in der Corona-Krise.
Am 25. Juni 1950 begann der Koreakrieg, der die Halbinsel bis heute teilt. Aus einem lokalen Konflikt wurde eine militärische Auseinandersetzung, der die Aufrüstung im Kalten Krieg beschleunigte.
Vor kurzem hatte Pjöngjang mit Vergeltungsmaßnahmen gegen den Süden gedroht. Gründe für deren Halt wurden nicht genannt. Auch Propagandalautsprecher seien abgestellt worden.
„Die Zeit für vergeltende Bestrafung rückt näher“, heißt es aus Pjöngjang. Zwölf Millionen Flugblätter seien schon gedruckt worden. Mit ihnen will das Regime auf eine ähnliche Aktion südkoreanischer Aktivisten reagieren.
Zwischen Pjöngjang und Seoul eskaliert ein Krieg der Worte und Drohungen. Der Norden will Militärübungen an der Grenze wieder aufnehmen. Ein Vermittlungsvorschlag aus Südkorea wird mit Hohn zurückgewiesen.
Nordkorea zerstört das innerkoreanische Verbindungsbüro. Urheberin ist Kim Yo-jong, Schwester des Diktators. Vorher war sie mit Warnungen an Washington und Seoul aufgefallen. Damit unterstreicht sie ihren Machtanspruch.
Nordkorea hat nach südkoreanischen Angaben das innerkoreanische Verbindungsbüro in der Grenzstadt Kaesong gesprengt. Zuvor hatte die Regierung in Pjöngjang mehrmals damit gedroht.
Nordkorea reagiert verstimmt auf Flugblätter südkoreanischer Menschenrechtsgruppen und will nun nicht mehr mit dem Süden reden. Will Pjöngjang Zugeständnisse aus Seoul erpressen – oder ein Signal nach Washington senden?
Die Anklage wirft ihm vor, Aktienkurse manipuliert und jemanden bestochen zu haben. Vorerst aber muss Lee Jae-yong, der faktische Chef der mächtigen südkoreanischen Samsung-Gruppe, nicht ins Gefängnis.
Pjöngjang lässt den Streit um gegen Machthaber Kim Jong-un gerichtete Ballonkampagnen eskalieren.
Wie Japan und Südkorea auf dem direkten Wege den Konsum stärken wollen – und was sie darin von Deutschland unterscheidet.
In einer Bar im südkoreanischen Seoul wird ein Roboter als Barkeeper eingesetzt. In Zeiten von Corona ist das hygienischer.
Als Reaktion auf gestiegene Infektionszahlen beginnen die Behörden in Südkorea, die Lockerungen im Anti-Virenschutz wieder zurückzunehmen. Auch in Japan gibt es Rückschläge.
Judoka Wang Ki Chun war wegen des angeblichen sexuellen Übergriffs auf eine Minderjährige verhaftet worden. Bei einer Verurteilung droht ihm eine lebenslange Gefängnisstrafe.
Den Ursprung hatte die Ansteckungswelle in einem Ausgehviertel in Seoul, wo ein 29-jähriger Südkoreaner in mehreren Bars und Nachtklubs einen geselligen Abend verlebt hatte.