Der Kampf um die Kohle
Die Auseinandersetzungen auf dem Bodenschatzmarkt werden härter. Nun senkt China den Ausfuhrzoll für Kohle. Es zeigt, wie sehr die Branche unter Druck steht. Doch helfen wird es nicht.
Die Auseinandersetzungen auf dem Bodenschatzmarkt werden härter. Nun senkt China den Ausfuhrzoll für Kohle. Es zeigt, wie sehr die Branche unter Druck steht. Doch helfen wird es nicht.
Heizen und Tanken ist so günstig wie lange nicht. Grund ist der Preisverfall beim Rohöl, der sich immer weiter fortsetzt. Trotzdem verdienen Raffinerien und Tankstellen besser.
Viele Rohstoffwerte sind auf mehrjährige Tiefstände gefallen. Analysten sehen weitere Preissenkungen voraus. Anleger sollten sich zurückhalten – für sie lohnt sich der Kauf im Moment nicht.
Forscher arbeiten an Verfahren, um Benzin und Diesel synthetisch aus Kohlendioxid herzustellen. Eine vor wenigen Tagen in Betrieb genommene Pilotanlage in Dresden zeigt, wie es geht.
Gegen den deutschen Chemiekonzern BASF wurde in Amerika Anklage erhoben. Das Unternehmen soll für die Manipulation von Rohstoffmärkten verantwortlich sein.
Bei den Spritkosten hält der Abwärtstrend an. Benzin sei so günstig wie seit Ende 2010 nicht mehr, teilte der ADAC am Mittwoch mit. Noch deutlicher habe der Dieselpreis nachgegeben.
Lange Zeit galt eine Anlage in Energie- und Agrarrohstoffe als sichere Wette auf eine wachsende Weltwirtschaft. Die Rechnung geht aber nicht auf.
Das schwarze Gold wird immer billiger. Schieferölfirmen macht das ebenso zu schaffen wie den Multis. Kann sich die Opec zu Produktionskürzungen durchringen?
Nicht nur die Opec Länder haben Einfluss auf den Ölpreis: Die Vereinigten Staaten verarbeiten am Tag doppelt so viel Öl wie sie fördern – dadurch könnte es auch hierzulande billiger werden
Erst vor kurzem wurde die Ölquelle in der Arktis entdeckt, doch ExxonMobil kann sie vorerst nicht ausbeuten. Von einem gemeinsamen Projekt mit Rosneft verabschiedet sich der Konzern wieder - wegen der amerikanischen Sanktionen gegen Russland.
Die neuen Strafmaßnahmen der EU sind in Kraft. Sie treffen russische Rohstoffriesen, Separatisten-Anführer und einen engen Freund von Staatspräsident Wladimir Putin.
Der Preis für Rohöl ist auf den tiefsten Stand seit zwei Jahren gefallen, Überkapazitäten drücken den Erzpreis. Analysten rufen nun das „Ende des Eisenzeitalters“ aus.
Mit dem Handel mit festverzinslichen Wertpapieren, Währungen und Rohstoffen werden die größten Geldhäuser der Welt dieses Jahr weniger einnehmen. Dafür sieht das Investmentbanking laut einer Studie besser aus.
Die Preise für Getreide sind auf dem niedrigsten Stand seit Jahren. Selbst der Ukraine-Konflikt hebt den Preis immer nur kurzfristig. Die tiefen Preise werden aber nicht an den Verbraucher weitergegeben.
Um jeden Preis steigern die Bergbaukonzerne ihre Produktivität. Denn niemand weiß, wie lange China noch hohe Preise für Erz und Kohle zahlen wird.
Es geht um Rohstoffe, Getreide, Eisenbahnen: China steckt Milliarden in Südamerika. Und macht sich unabhängiger von den Vereinigten Staaten.
Rohstoffanlagen befinden sich in vielen Vermögensbeständen, werden aber längst nicht so wertgeschätzt wie Immobilien, Infrastruktur oder andere reale Anlagen. Für den Mangel an Euphorie gibt es verschiedene Gründe.
Für Öl und Gold sehen die Prognosen eigentlich gut aus. Trotzdem fallen die Preise. Die Entwicklungen widersprechen sich im Moment. Ein Grund: Spekulanten stoßen ihre Bestände ab.
Der EU-Umweltkommissar Potocnik will die Länder zu deutlich mehr Recycling verpflichten. Von 2025 an soll es verboten sein, wiederverwertbare Rohstoffe auf Müllkippen zu entsorgen.
Die Rohstoffpreise sind gefallen, die Dividendenzahlungen aber gestiegen: Vor allem westliche Förderkonzerne befinden sich in der Krise.
Eine Erholung für die Edelmetalle schien in greifbarer Nähe zu sein. Doch die Preise fallen, und es stellt sich Ernüchterung ein. Schuld sind Spekulanten und der boomende Aktienmarkt.
Das Jahr 2013: »Des einen Freud ist des anderen Leid«. So könnte man die ¬Situation zwischen Aktien- und Rohstoffinvestoren bezeichnen. Während Anleger, die im Jahr 2013 in Aktien investiert waren, auf ein erfolgreiches Jahr zurückblicken konnten, hatten Rohstoffinvestoren nur sehr wenig Grund zur Freude. Denn bis auf wenige Ausnahmen hat die Assetklasse Rohstoffe herbe Verluste einfahren müssen. So haben beispielsweise Industriemetalle durch die Bank an Wert verloren und bei den Edelmetallen haben vor allem Gold und Silber deutlich an Wert eingebüßt. Einzig positiver Performanceträger war Palladium. Im Energiesektor waren die Ergebnisse nicht ganz so düster. Während Erdgas deutlich an Wert zulegen konnte, gab es beim Erdöl (Brent und WTI) ebenfalls Preissteigerungen, wenn auch in einem deutlich geringeren Ausmaß. Nach einem derart turbulenten Jahr fragen sich Rohstoffinvestoren zu Recht, was sie von 2014 erwarten dürfen. Die Aussichten für das kommende Jahr sind gemischt. Um Sie bei der Ausrichtung und Auswahl Ihrer Rohstoffinvestments zu unterstützen, geben Ihnen unsere Rohstoffanalysten in der aktuellen Ausgabe einen Ausblick auf das Rohstoffjahr 2014. Erfahren Sie mehr über die Faktoren, die in 2014 die Rohstoffmärkte bewegen und wie die Analysten der Commerzbank die Preisentwicklungen einzelner Rohstoffe einschätzen.
Für den EU-Kommissar für Energie gleicht die Politik in Deutschland einem „Schweinsgalopp“. Er setzt auf mehr Strom aus Kohle. Der Rohstoff sollte im Rheinland und in der Lausitz abgebaut werden.
Auf der Jagd nach Ressourcen rückt die Tiefsee zunehmend ins Visier von Staaten und Unternehmen. Fachleute fürchten beim Abbau irreparable Schäden, zudem könnten Lärm und Vibrationen die Tiere stören.
Australien steht vor einem Neuanfang, seit der Rohstoffboom seinen Höhepunkt lang hinter sich hat. Doch Analysten sind zuversichtlich.
Auf den militärischen Druck folgt der wirtschaftliche: Russlands Rohstoffriese Gasprom hat die Gaspreise für die Ukraine erhöht, obwohl dem Land ohnehin das Geld ausgeht. Hilfe kommt aus Amerika und Europa - und vielleicht auch von einem deutschen Energieversorger.
Eine Forschungsexpedition des Bundes erkundet den Meeresgrund vor Tansania und Moçambique. Dort vermuten Forscher große Erdgasvorkommen.
Frankreich fürchtet um den Zugang zu strategisch wichtigen Rohstoffen. Deshalb will der Staat nun ein eigenes Unternehmen gründen. Zum ersten Mal seit zwanzig Jahren.
Steigende Rohstoffpreise gefährden die ohnehin schon mickrigen Zinserträge von Sparern. Wer mit regelmäßigen, höheren Erträgen gegensteuern will, kann dieses Ziel über Income-Fonds erreichen – auch Sparpläne sind für diese Fonds möglich.
Apple rüstet ethisch auf: Von Firmen, die Menschenrechte verletzen und Kriege finanzieren, will der Konzern keine Rohstoffe mehr kaufen. Arbeitszeiten sind weiter ein heikles Thema.
Die Münchener Vermögensverwaltungsgesellschaft Dr. Kohlhase versteht sich als Verwalter liquider Vermögen bei konservativer Ausrichtung. Geschäftsführer Michael Kohlhase baut auf Rohstoffe.
Die Saftmarke Valensina soll nach Informationen der Sonntagszeitung zum Verkauf stehen. Das Unternehmen dementiert. Aber auch den Wettbewerbern macht der sinkende Saftkonsum zu schaffen.
Mit strikteren Finanzmarkt-Vorschriften will die EU mehr Transparenz an den Märkten schaffen und Börsenturbulenzen mildern. Dazu setzt sie nun dem Hochfrequenzhandel und der Nahrungsmittelspekulation klare Grenzen.
Auf den Rohstoffmärkten ist ein Superzyklus zu Ende gegangen. Im vergangenen Jahr fiel der globale Preisindex erstmals seit 2008. Wohin geht nun die Reise?
Wir haben neun Geschichten ausgewählt, welche die Rohstoffmärkte über das Jahr beschäftigten. Sie handeln von einem toten Staatschef, geheimen Rohstofflagern der Banken, Ölvorräten am Zuckerhut - und einer Mine im Erzgebirge.
Die Jagd auf Metalle und Mineralien für die Stromquellen von morgen ist in vollem Gange. Wie lässt sich die Versorgung sichern und ein Engpass vermeiden? Ein Lagebericht.