Knappheit ist ein Innovationsmotor
Erst die Kraftstoffe, nun die Rohstoffe: Wegen des Kriegs im Iran steigen die Preise. Politisch motivierte Markteingriffe könnten sich dennoch als schädlich erweisen.
Der Wettkampf um Seltene Erden ist im vollen Gange, Europas Hoffnungen bauen auch auf neuen Partnerschaften mit südamerikanischen Ländern. Doch die EU ist nicht der einzige Interessent.
Erst die Kraftstoffe, nun die Rohstoffe: Wegen des Kriegs im Iran steigen die Preise. Politisch motivierte Markteingriffe könnten sich dennoch als schädlich erweisen.
Deutschland will sich vom Rohstoff-Hauptlieferanten China unabhängiger machen. Kasachstan bietet sich als Ersatzlieferant an. Doch die deutschen Investoren zögern – aus verschiedenen Gründen.
Ohne seltene Erden läuft in Industrienationen wenig. Nun sollen eine strategische Reserve und ein Gipfel mit Partnern helfen, die kritischen Rohstoffe für die Vereinigten Staaten zu sichern.
Grönland ist aufgrund seiner Ressourcen zum Spielball der Weltpolitik geworden. Nicht zum ersten Mal. Es hat zwar vieles zu bieten, es lässt aber einiges auch vermissen.
Lars Klingbeil reist nach Washington: Die G-7-Finanzminister verhandeln dort über Preisgarantien als Schutz vor chinesischer Marktmanipulation. Mutiges Handeln ist gefragt.
Ein Start-Up will Materialien künstlich herstellen und die Lieferketten für Seltene Erden entlasten. Doch die Metalle haben unersetzliche Eigenschaften.
Europa ist stark von Chinas Rohstoffexporten abhängig. Ein Gespräch mit Karlheinz Wex von Plansee über Lösungen und politische Verantwortung.
Wenn die Versorgung mit Rohstoffen gestört ist, drohen der Wirtschaft schwere Schäden. Die Deutsche Rohstoffagentur hat nun eine Idee, die sich an der Wettervorhersage orientiert.
Der Preis von Silber hängt, anders als der von Gold, auch von der Konjunktur ab. Die ist eher mau. Warum ist Silber trotzdem teuer wie nie zuvor?
China hat den Daumen auf den kritischen Rohstoffen. Um diese Abhängigkeit zu überwinden, macht der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) der Bundesregierung Vorschläge für eine Afrikastrategie.
Doch die Nachfrage nach anderen Rohstoffen wird nicht nur durch Probleme des wichtigen Abnehmerlandes Chinas gebremst. Dort wird schwaches Wachstum erwartet.
Mit den neuen Exportregeln Chinas bekommt die deutsche Verteidigungsindustrie bald keine Seltenen Erden mehr aus China. Der oberste Rohstoffbeauftragte des Bundes warnt: Die Tragweite dessen hätten noch nicht alle verstanden.
Ohne Wolfram kein KI-Boom. Almonty zählt zu den wichtigsten Produzenten. Vorstandschef Lewis Black spricht über den Druck der US-Regierung und warum er sie lieber nicht als Anteilseignerin hätte.
Peking verschärft die Exportauflagen für kritische Rohstoffe nochmals. Viele Branchen sind von diesen Metallen abhängig. Es drohen Preisanstiege und Produktionsausfälle.
In Deutschland gibt es mehrere Möglichkeiten für die Gewinnung von Litihum. Die Bundesregierung zeigt sich dafür offen, deutsche Vorkommen auszubeuten.
Der Antarktisvertrag könnte ein Modell für internationale Zusammenarbeit werden. Die Bedeutung des weißen Kontinents und seiner Rohstoffe wachse stündlich, mahnt die Büroleiterin der KAS in Argentinien.
Der Wert des roten Metalls gilt als Spiegel der Weltwirtschaft. Doch die US-Zölle und ein Minenunglück in Chile trüben das Bild.
Manche hatten befürchtet, die geopolitischen Dramen könnten den Ölpreis auf mehr als 100 Dollar je Barrel steigen lassen. Weit gefehlt.
US-Präsident Donald Trump verteuert mit Einfuhrzöllen auf Kupfer ausgerechnet ein Material, das auch für die amerikanische Rüstungsindustrie unverzichtbar sein dürfte. Was ist dabei sein Kalkül?
Die Angriffe auf Nuklearanlagen in Iran, aber auch die Sanktionen gegen Russland werfen die Frage auf, wie es um die Versorgungssicherheit mit Uran bestellt ist. Von dem Rohstoff ist jedoch mehr verfügbar, als es scheint.
Im F.A.Z.-Interview sprach sich Entwicklungsministerin Alabali Radovan dafür aus, dass deutsche Unternehmen stärker in ärmere Länder investieren. Zwei Unternehmer machen der Regierung konkrete Vorschläge, wie das aussehen könnte.
Seit 30 Jahren tobt ein Konflikt zwischen Kongo und Ruanda. Die USA haben jetzt ein Friedensabkommen vermittelt – mit wirtschaftlichen Interessen in der Schlüsselrolle.
Die einen wollen die Meere als Biotope bewahren, andere die Rohstoffe in der Tiefsee nutzen. Bei der UN-Ozeankonferenz in Nizza kollidieren die Interessen.
Zum ersten Mal wollen die Vereinigten Staaten mit China auf höchster Ebene über Kritische Rohstoffe verhandeln. Die beiden Großmächte haben die Brisanz des Themas erkannt. Die EU erscheint planlos.
China liefert wieder wichtige Industriemetalle an den Westen. Doch die Wege sind lang und die Lager leer. Unternehmen steuern auf Engpässe und Produktionsausfälle zu. Die Regierung schaltet die Botschaft ein.
Wichtige Lieferländer schränken die Ausfuhr von Metallen immer weiter ein, zeigt eine neue OECD-Studie. Dem Westen gelingt es bisher kaum, alternative Quellen zu finden.
Westliche Unternehmen sind im Falle Seltener Erden abhängig von China. Die Politik muss daher dringend handeln. Die Volksrepublik hat schon einmal gezeigt, was für Europa auf dem Spiel stehen kann.
Die wiedergewählte Regierung in Canberra plant, ein Lager unerlässlicher Mineralien anzulegen, auch um die amerikanischen Zölle wegzuverhandeln. China könnte so ausgebremst werden.
Die USA wollen Rohstoffe aus Ostkongo und Ruanda – und versprechen im Gegenzug Stabilität und Frieden. Ein Deal, der bald zustande kommen soll, wirft Fragen auf.
Ein neues Verfahren zerlegt die Plastikprodukte in ihre chemischen Bausteine. Sie dienen dann wieder als Rohstoffe für neue Silikone.
Das Unternehmen Velta baut in der Ukraine den Grundstoff von Titan ab. Im Krieg stellt es Prothesen für verwundete Soldaten her. Doch es ließe sich noch mehr damit machen, was auch amerikanische Begehrlichkeiten geweckt hat.
Donald Trump drängt die Ukraine zu einem Deal. Dieser sieht nach den neusten Vorstellungen Washingtons die fast vollständige Fremdbestimmung über Rohstoffe und Infrastruktur vor.
Weil andere Industrien ergrünen, müssen fossile „Abfallprodukte“ wie Schlacke oder Flugasche künftig wieder mit natürlichen Rohstoffen ersetzt werden. Für die Baubranche wird das zum Problem.
Präsident Tshisekedi will einen „Deal“ mit der Trump-Regierung auf den Weg bringen, um den Konflikt in Ostkongo militärisch in den Griff zu bekommen. Auch Abkommen mit China dienen als Blaupause.
Gezielte Förderung mit gesicherter Finanzierung und weniger Bürokratie – ein Unternehmensberater und ein Ökonom haben Vorschläge für Union und SPD, was Unternehmen hilft, die im Ausland investieren wollen.
Der Begriff Seltene Erden wird nicht selten falsch verwendet – gerade auch, wenn es um die Vorkommen in der Ukraine geht. Wie selten und wie alternativlos sind diese Rohstoffe wirklich? Einige Fakten.