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Ist Ökonomie eine Wissenschaft? Selbstverständlich. Nur hat sie weniger mit den Naturwissenschaften gemein als mit der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Zutreffender ist die Bezeichnung Protowissenschaft.
Ist Ökonomie eine Wissenschaft? Selbstverständlich. Nur hat sie weniger mit den Naturwissenschaften gemein als mit der Philosophie und den Geisteswissenschaften. Zutreffender ist die Bezeichnung Protowissenschaft.
Is Economics a Science? Certainly it is. But it has less to do with Natural Science than with Philosophy and Social Sciences. Protoscience would be a good term.
Zwei Ökonomen müssen sich den Nobelpreis 2013 teilen. Ihre Ansichten sind diametral entgegengesetzt. Der eine setzt auf die Effizienz der Finanzmärkte, der andere warnt vor Exzessen. Wer hat recht?
Gemeinsam mit Lars Peter Hansen erhalten Eugene Fama und Robert Shiller den Wirtschaftsnobelpreis - überraschend für viele Beobachter, denn Fama und Shiller vertreten gegensätzliche Denkrichtungen.
Der Nobelpreis für die Finanzökonomen Fama, Hansen und Shiller war längst überfällig. Dennoch bleibt die Finanzmarktforschung eine große Baustelle.
Der diesjährige, von der Schwedischen Akademie verliehene Preis für Wirtschaftswissenschaften geht an drei Finanzökonomen: Eugene Fama (Chicago), Lars Peter Hansen (Chicago) und Robert Shiller (Yale)
Der Wirtschaftsnobelpreis geht in diesem Jahr an die amerikanischen Ökonomen Eugene Fama, Lars Peter Hansen und Robert Shiller. Geehrt wurden sie für ihre empirischen Analysen von Aktienkursen.
Alle Jahre wieder: Die Bekanntgabe der Preisträger steht bevor - und in der F.A.S. nennen wir Ökonomen, denen wir den Preis wünschen. Richtig gelegen haben wir allerdings noch nie.
mos. BUENOS AIRES, 26. September. Droht in Brasilien eine Preisblase am Immobilienmarkt? Das zumindest fürchtet der amerikanische Ökonom Robert Shiller, der ...
Wie man mit finanziellen Anreizen die gesellschaftliche Sinnstiftung vorantreiben kann: Der amerikanische Ökonom Robert J. Shiller geht auf die Occupy-Bewegung zu.
In der Serie „Wirtschaftsbücher" stellt die FAZ heute das neueste Werk der „Identity Economics" der Autoren Akerlof und Kranton vor. Darin geht es wohl einmal mehr gegen das neoklassische Postulat des „Homo oeconomicus", ein Thema, dessen sich George Akerlof schon in „Animal Spirits" gemeinsam mit Kollegen Robert Shiller angenommen hatte. Der Homo oeconomicus ist bekanntlich jenes kühl kalkulierende Fabelwesen, das über perfekte Information verfügt, außerhalb jeder Zeitdimension lebt und stets rational entscheidet. Der selige Friedrich A. Hayek zählte es bereits in seinen frühen Jahren zur „ökonomischen Folklore", eine Überzeugung, die zwischenzeitlich leider wieder verschütt ging. Implizit spukt der Homo oeconomicus noch immer durch die Modellwelten der Ökonomen, auch und vor allem deshalb, weil sie sich nur dank einer solchen Fiktion überhaupt modellieren lassen.