Die Frau für soziale Wohltaten
Andrea Nahles wird im Arbeitsministerium schnell die Führung übernehmen müssen. Die Renten-Projekte der Koalition sollen schon ab Juli 2014 gelten.
Andrea Nahles wird im Arbeitsministerium schnell die Führung übernehmen müssen. Die Renten-Projekte der Koalition sollen schon ab Juli 2014 gelten.
Die Pläne von Union und SPD zur Rente mit 63 sorgen für weiteren Ärger: Sie bringen die Länder in Zugzwang, ihre Beamten wieder früher in den Ruhestand zu entlassen. Aber auch in der SPD gibt es Zwietracht wegen der Rentenpläne.
„Finde den billigsten Flug“ - so wirbt der Internet-Reisevermittler Unister. Aber die Staatsanwaltschaft glaubt, dass das Unternehmen sein Versprechen nicht erfüllt hat. Stattdessen soll es die Kunden betrogen haben.
Union und SPD haben im Koalitionsvertrag Verbesserungen für Rentner vorgesehen. Nun verlangt der Deutsche Beamtenbund, seine Mitglieder ebenfalls zu berücksichtigen – und die Anrechnung der Kindererziehung für Pensionäre aufzuwerten.
Rote Linien hat die CDU in den Koalitionsverhandlungen nicht gezogen. Man merkt es. Die einzige rote Linie, von der Angela Merkel spricht, ist in Wahrheit ein grünes Gummiband der Hoffnung.
Die Zahl der Straftäter im Seniorenalter steigt. Ist das ein Alarmsignal? Ein Zeichen für Altersarmut? Normal? Einblicke in die Welt der Ü-60-Täter.
Ich kann es schon nicht mehr hören: „Sie müssen für Ihr Alter vorsorgen.“ Wie denn? Was ist in dreißig Jahren, wenn ich Mitte sechzig bin? Ich habe mal nachgerechnet.
Die zweite Fragerunde des ZDF mit Sigmar Gabriel endet ohne Aufreger. In einer Lehrstunde für journalistisches Nebelkerzenzünden zeigen die ZDF-Reporter, wie man es nicht macht.
Wer lange lebt, muss länger arbeiten. Das hatte Deutschland endlich begriffen. Schwarz-Rot will davon heute nichts mehr wissen. Und die Jungen müssen dafür zahlen.
Marietta Slomka hat mit Sigmar Gabriel geredet wie mit einem Spinner. Das ist der SPD-Vorsitzende sicher nicht. Der Mitgliederentscheid über den Koalitionsvertrag ist riskant, aber parteistrategisch ein kluger Schachzug.
Sigmar Gabriel beginnt in Südhessen, um für Zustimmung zum Koalitionsvertrag bei der Basis zu werben. Begeisternder Beifall bleibt zwar aus. Aber es reicht immerhin zum Etappensieg für den Vorsitzenden der SPD.
Die große Koalition der Rentner-Wähler addiert ihre Wünsche: Und die Jungen müssen zahlen. Diese Rentenpolitik hat keinen Funken von „Generationengerechtigkeit“. Ein Kommentar.
Arbeitgeberpräsident Kramer geht mit Union und SPD hart ins Gericht. Die Rentenpläne der Koalition seien viel zu teuer und daher ein „schwerer Rückschlag“.
Die Beschlüsse der großen Koalition werden teuer: Die Gesamtkosten der schwarz-roten Koalitionsvereinbarungen sind vermutlich mehr als doppelt so hoch wie die offiziell eingestandene Summe.
enn. BERLIN, 26. November. Ein Ende aller Anreize zur Frühverrentung, ein späterer Rentenbeginn und ein niedrigeres Rentenniveau für künftige Generationen: Das ...
Wie sichern die Industrieländer ihr Rentensystem im demografischen Wandel? Ein neuer OECD-Rentenbericht zeigt: Viele Staaten senken das Rentenniveau, verlängern die Lebensarbeitszeit und beenden Anreize zur Frühverrentung.
Die Zinsen sind mickrig. Vielleicht müssen die Deutschen für ihre Bankguthaben bald draufzahlen. Frank Plasberg fand in seiner Diskussion Opfer und Schuldige - aber die Lösung übersahen alle.
svs. FRANKFURT, 25. November. Zu Beginn der wohl entscheidenden Woche in den Koalitionsverhandlungen hat Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) der SPD einige ...
Zum Artikel „Rentenwillkür“ (F.A.Z. vom 17. November): Heike Göbel schildert den Irrsinn des Rentenflickwerkes und die Folgen aus den zu erwartenden ...
Manchmal kann Angela Merkel eisig sein. Bevor sie in der kommenden Woche den Koalitionsvertrag mit SPD und CSU endgültig festzurrt, hat sie die Arbeitgeber in ...
Ab 2015 wollen Union und SPD ohne neue Schulden auskommen. Bei den Koalitionsverhandlungen stehen schwierige Gespräche über die Ausgabenwünsche der Parteien bevor.
rike./mas. BERLIN, 21. November. Lange hat sich Angela Merkel auffällig zurückgehalten in den Koalitionsverhandlungen. In Berlin machte sich langsam schon ...
enn. BERLIN, 19. November. Trotz Warnungen von Wirtschaft und Wissenschaft drängt die SPD die Union weiter unbeirrt in Richtung Frühverrentung.
Noch ist es nicht endgültig entscheiden - aber Union und SPD sind sich beim Thema Rente weitgehend einig. Die Milliarden teuren Pläne stehen allerdings unter Finanzierungsvorbehalt.
Die Kanzlerschaft Angela Merkels scheint auch auf die Junge Union eine sedierende Wirkung zu entfalten. Beim „Deutschlandtag“ in Erfurt belässt es die Parteijugend bei kritischen Anmerkungen.
Einst war er der jüngste Ministerpräsident Deutschlands, dann bloß noch „Siggi Pop“. Jetzt ist er auf dem Zenit seiner Macht angekommen – und will sich um die Wirtschaft kümmern. Porträt eines möglichen Superministers.
Sigmar Gabriel schont auf dem Leipziger Parteitag niemanden: sich selbst nicht, nicht seine Vorgänger und nicht seine Partei. Die SPD öffnet sich nach „links“, trotzdem gehen die Genossen mit Magenkrämpfen in die große Koalition.
LEIPZIG, 14. NovemberGabriel beginnt mit einer Entschuldigung. Einige Genossen erwarten eine zweieinhalbstündige Rede. Doch nicht etwa für die erwartete ...
Die EU-Kommission prüft, ob sie Deutschlands hohe Wettbewerbsfähigkeit bestrafen will. Das ist grotesk. Man hilft den Euro-Krisenländern nicht, wenn man den Norden schwächt.
Die Kritik der Wirtschaftsweisen ist deutlich: Die Regierungsberater ziehen ein vernichtendes Fazit der bisherigen Koalitionsverhandlungen. Für Kanzlerin Merkel kommt das Gutachten trotzdem zum richtigen Zeitpunkt.
rike./ppl. BERLIN/FRANKFURT, 12. November. Die neue Bundesregierung ist noch nicht im Amt, da bekommt sie schon den ersten Dämpfer.
Alternde Belegschaften werden in deutschen Unternehmen noch immer nicht richtig gefördert. Von Gesundheits- bis Computerkurs - an allem fehlt es. Betriebsärzte schlagen Alarm.
An den Steuererhöhungen will die SPD ein Bündnis mit der Union nicht scheitern lassen: Es blieben ja „noch viele andere Themen“, findet Sigmar Gabriel. Doch SPD-Generalsekretärin Nahles schlägt andere Töne an.
Die Rentenkassen sind voll. Trotzdem will CDU-Generalsekretär Hermann Gröhe die Beiträge nicht senken. Sondern die Renten von Geringverdienern aufstocken.
Die große Koalition wird teuer. Bis zu 60 Milliarden Euro kosten die Pläne von Union und SPD für Bildung und Infrastruktur, Rente und Kindergeld. Schuldentilgung ist kein Thema mehr.
Die Finanzpolster der Rentenversicherung sind dick genug, dass nach Rechtslage eigentlich die Beiträge gesenkt werden müssten. Aber Union und SPD wollen nicht. Das gefährdet die Balance.