Wirtschaft unterstützt Regierung gegen Russland
„Wenn klar gegen das Völkerrecht verstoßen wird, dann müssen Sanktionen getroffen werden“, sagt Industrie-Präsident Ulrich Grillo. An den Beziehungen zu Russland hängen angeblich 400.000 Jobs.
„Wenn klar gegen das Völkerrecht verstoßen wird, dann müssen Sanktionen getroffen werden“, sagt Industrie-Präsident Ulrich Grillo. An den Beziehungen zu Russland hängen angeblich 400.000 Jobs.
Wenn junge Menschen überhaupt noch eine Lehre machen, wollen sie Bankkaufmann oder Arzthelfer werden, aber nur ungern ins Handwerk. Jetzt macht den Betrieben auch noch die Rente mit 63 zu schaffen.
Mit der Einführung der Rente mit 63 dürften viele Unternehmen in der Region kurzfristig wichtige Fachkräfte verlieren. Die Kammern fürchten, dass kleine Betriebe die Lücken nicht schließen können.
Wirtschaft und Teile der Union warnen schon länger davor, dass Tausende früher in den Ruhestand gehen, wenn die Rente mit 63 kommt. Nun bestätigt das auch die Bundesregierung.
Die Frühverrentung droht den Fachkräftemangel in Deutschland dramatisch zu verschärfen. Auch die Metallindustrie fürchtet einen Raubbau am Erfahrungsschatz.
Der Vorsitzende der Bischofskonferenz Zollitsch und der EKD-Ratsvorsitzende Schneider haben ein Sozialpapier vorgestellt. Sie kritisieren die geplante Rente mit 63 und warnen vor der „Verführungskraft voller Kassen“.
Kurt Biedenkopf warnte früh vor einem Kollaps des umlagefinanzierten Rentensystems. Im Interview spricht er über den Kampf der Generationen, die fatalen Folgen der Rente mit 63 und die Angst der Alten vor dem Alleinsein.
Arbeitsministerin Andrea Nahles verspricht auch denen eine Rente mit 63, die länger als fünf Jahre arbeitslos waren. Das wird aber teuer – und sorgt für heftigen Gegenwind.
Die Mehrheit der Deutschen hat keine Finanzbildung. Das sollte weder von der Branche noch von der Politik ignoriert werden. Die Lösung des Problems muss aber vom Anleger selbst ausgehen.
EU-Kommissar Olli Rehn hat die Rente mit 63 scharf kritisiert. Die SPD verbittet sich das. Die Linke rät: Rehn soll sich für eine Vermögensabgabe für Millionäre starkmachen, wenn ihn die Staatsfinanzen sorgen.
Die „Mütterrente“, die zum 1. Juli eingeführt werden soll, beschäftigt auch in Frankfurt die Frauen. Eine Gratwanderung zwischen der Anerkennung der eigenen Arbeit und dem Gefühl, der jungen Generation etwas zu nehmen.
Die Bundesregierung will langjährig Beschäftigten eine abschlagsfreie Rente mit 63 Jahren ermöglichen. Die Wirtschaft kritisiert das scharf. Auch EU-Kommissar Rehn geht mit dem Vorhaben hart ins Gericht.
Die Rente mit 63 sei nötig, weil so viele Menschen ein langes und hartes Erwerbsleben haben, heißt es. Stimmt, sagen Statistiker. Was aber auch stimmt: Die Zahl der fitten, älteren Arbeitnehmer hat sich zuletzt fast verdoppelt.
Die Bundesagentur für Arbeit ist besorgt: Die Rente mit 63 verursache immense Zusatzkosten. Und nicht nur für die Beitragszahler, auch für die Rentner selbst könnte das Paket teuer werden.
Jeder Vierte könnte von der Rente mit 63 Gebrauch machen. Der IWF warnt vor Turbulenzen in den Schwellenländer und einer Deflation in der Eurozone. Der
Die abschlagsfreie Rente mit 63 soll im Juli Gesetz werden. Ökonomen warnen vor enormen Mehrkosten, junge Arbeitnehmer fühlen sich benachteiligt. Zwei angehende Rentner hingegen sind überzeugt: Den Ruhestand haben sie sich hart erarbeitet.
Die Rentenpläne der großen Koalition treffen den Bundeshaushalt, Rentner, Beschäftigte, Arbeitgeber, vorn allem aber: die Jüngeren. Sie können von der Rente mit 63 nur träumen.
Die Regierung erzählt Märchen über die Renten-Kosten, sagt die Grünen-Politikerin Kerstin Andreae. Die Mehrausgaben des Bundes belaufen sich auf rund zwei Milliarden Euro - im Jahr.
Arbeitsmarktpolitik soll im Europawahlkampf im Zentrum der Hessen-SPD stehen. Auf einer Klausur hat sich die Partei auf ihre Forderungen geeinigt.
Arbeitgeber sind von den rentenpolitischen Plänen der Bundesregierung enttäuscht. Sie sehen sich um eine Entlastung betrogen.
Die SPD wollte sich mit den Gewerkschaften aussöhnen. Die Union hatte nichts dagegen. Also einigte man sich darauf, dass manche Leute früher als bisher in Ruhestand gehen können. Doch die Einigkeit ist längst dahin.
Seit Jahren sinkt die Schwarzarbeit in Deutschland. Nun könnte sich das ändern - durch den Mindestlohn, den höheren Pflege-Beitrag und die „Rente mit 63“, sagt Arbeitsmarktforscher Friedrich Schneider.
Fernab der deutschen Verhältnisse erleben Fußballfans hierzulande Unbekanntes: In Spanien und England wechseln die Tabellenführungen. André Schürrle muss dabei zuschauen, obwohl er soviel wert ist wie David Camerons Biererlass.
Die 68er sind schon im Ruhestand, bald folgen die Babyboomer: Die Alten übernehmen die Macht. Kein Wunder, dass die Politik ihnen ein Geschenk nach dem anderen macht.
Wenn die Rentenpläne der Regierung verwirklicht werden, könnten viele Leute schon mit 61 Jahren aufhören zu arbeiten. Das will Unions-Fraktionschef Volker Kauder nicht. Er hat eine Idee.
Die Rente mit 63 und die Mütterrente kosten zu viel Geld, findet der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering. Er ist nicht der einzige. Erstmals kritisiert auch ein aktiver Koalitionspolitiker die Pläne.
SPD und Union nähern sich in der Frage der Anrechnung von Arbeitslosigkeit für die Rente mit 63 an. Ausschlaggebend könnte der Bezug von Arbeitslosengeld I sein, berichtet die F.A.S. Der frühere SPD-Vorsitzende Müntefering kritisierte das Rentenpaket.
Vor kurzem hat F.A.S.-Redakteurin Lisa Nienhaus ihrer Tochter Clara erklärt, warum die Rentenreform teuer für sie wird. Unsere Leserin hat Clara auch einen Brief geschrieben. Und erklärt ihr, warum die Rente nicht zu hoch ist.
Der neuen Arbeitsministerin bläst wegen ihrer Rentenpolitik derzeit eisiger Wind entgegen. Auch die Altvorderen ihrer eigenen Partei schimpfen über Nahles. Das scheint sie nicht zu schrecken.
Angela Merkel sprach in ihrer Regierungserklärung wieder vom Herz, das den Verstand führen müsse. Die Zeit der schwarz-gelben Koalition hat es offenbar nicht gegeben. Alles wird gut.
Bundeskanzlerin Angela Merkel hat in ihrer Regierungserklärung die schwarz-roten Rentenpläne „als Zeichen der Menschlichkeit“ verteidigt. Zuvor hatte Altkanzler Gerhard Schröder die Koalitionsbeschlüsse als „absolut falsch“ und nicht finanzierbar bezeichnet.
Die Alterssicherung ist schwer zu finanzieren. Das sehen viele Deutsche ein. Gleichzeitig befürworten sie aber höhere Leistungen. Das zeigen Umfragedaten des Allensbach-Instituts.
Altkanzler Schröder kritisiert die Milliardenkosten angesichts der schwarz-roten Rentenpläne. Bald stünde die Regierung damit wieder „vor Entscheidungen wie zu Zeiten der Agenda 2010“.
Die Rente mit 63 nach 45 Beitragsjahren ist eines der teuersten Vorhaben der großen Koalition. Der Plan könnte auch 50.000 Arbeitsplätze kosten.
Bundesarbeitsministerin Nahles will die „Rente mit 63“ nachbessern, um eine Frühverrentungswelle zu verhindern. Außerdem sollen Zeiten der Arbeitslosigkeit künftig per eidesstattlicher Versicherung angegeben werden können.