FDP will Rente mit 60 ermöglichen
Während in der Koalition um die Rente mit 63 gestritten wird, geht die Opposition einen Schritt weiter: Die FDP will die Rente mit 60.
Während in der Koalition um die Rente mit 63 gestritten wird, geht die Opposition einen Schritt weiter: Die FDP will die Rente mit 60.
Die künftige Wirtschaftsweise Isabel Schnabel kritisiert die Rentenpläne der großen Koalition. Es überrasche sie, „mit welcher Vehemenz Politiker an Maßnahmen festhalten, die fast alle für falsch halten“, sagte sie der F.A.Z.
Die Mütterrente und die Rente mit 63 bleiben ein heißes Eisen für die große Koalition. Vor der öffentlichen Anhörung an diesem Montag hagelt es Kritik.
Das umstrittene Rentenpaket der großen Koalition wird am Montag im Bundestag diskutiert. Auch die Rentenversicherung wird dort Stellung nehmen. Viel Rückhalt kann die Regierung dabei nicht erwarten.
Die neue liberale Regierung Australiens will das Renteneintrittsalter auf 70 Jahre heraufsetzen. Das sei besser, als die Steuern zu erhöhen. Zuvor hatte auch der IWF das Land ermahnt.
Arbeitsministerin Andrea Nahles will verhindern, dass die Rente mit 63 zur Rente mit 61 wird. Die Unternehmen bezeichnen ihre Vorschläge als groben Unfug.
Der deutsche EU-Kommissar Günther Oettinger kritisiert die Rentenpolitik der großen Koalition. Die Rente mit 63 sei ein falsches Signal. Stattdessen müsse man über die Rente mit 70 sprechen.
Mit der sozialen Gerechtigkeit begründen Politiker fast alles und verführen jeden – vor allem Rentner. Das Wahlvolk will schließlich beschenkt werden. Über die Lieblingsklientel der Politik.
Während das Kabinett seiner Frau die Rente mit 63 durchsetzt, will Joachim Sauer noch mindestens drei Jahre weiterarbeiten. Angela Merkels Ehemann wird heute 65.
Seit 2008 bereitet die Chemiebranche ihre Mitarbeiter auf die Rente mit 67 vor. Sie unternimmt viel, um die Kräfte gesund zu halten. Nun drohen ihr durch die geplante Rente mit 63 Leistungsträger abhandenzukommen.
Es hagelt Kritik an der „Rente mit 63“ aus der Wirtschaft, aber auch aus der großen Koalition. Nun erklärt Arbeitsministerin Nahles im Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung, wie sie eine Vorruhestandswelle unterbinden möchte.
Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung sieht ein Potential von 400.000 Fachkräften im Rentenalter. Damit soll dem drohenden Fachkräftemangel durch die Rente mit 63 begegnet werden.
Viele Mittelständler fürchten schon seit längerem Personalengpässe in der Zukunft. Eine neue Studie zeigt jetzt: Die Rente mit 63 könnte die Probleme dort noch schlimmer machen.
In der Union fühlen sich Abgeordnete bei der „Rente mit 63“ hintergangen. Die Fraktionsführung hat die Frage unterschätzt.
In Deutschland scheint alles ganz gut. Die Bundesregierung betreibt Konjunkturoptimismus. Doch die Rente mit 63 liegt vielen im Magen. International eskaliert die Lage in der Ukraine.
Jetzt erkennt auch die Wirtschaft, was die Rente mit 63 für die Unternehmen bringen könnte. Es droht die Frühverrentung von vielen bestens ausgebildeten Facharbeitern.
Die Unternehmen rebellieren gegen die Rente mit 63. Besonders deutlich wird Fresenius-Chef Schneider: Er wirft sogar die Frage nach dem Fortbestand der Regierung auf.
In der Union rumort es. Etliche Abgeordnete fürchten eine „Rente mit 61“, falls das Rentenpaket in der geplanten Form verabschiedet wird. Auch die Kanzlerin will keine Frühverrentungswelle.
Für die Drohung der stellvertretenden CDU-Vorsitzenden Klöckner, die Rente mit 63 scheitern zu lassen, hat der CSU-Vorsitzende Seehofer eine klare Antwort: „Davon halte ich gar nichts“. Und er ging mit Klöckner noch härter ins Gericht.
Auf ihrer „Regierungskonferenz“ lobt sich die SPD selbst in höchsten Tönen. Und Parteichef Gabriel weiß, dass ein wenig Patriotismus noch in keinem Wahlkampf geschadet hat.
Jahrelang hat Dieter Zetsche die Macht bei Daimler auf sich konzentriert. Einige Daimler-Investoren wollen die Macht des Chefs begrenzen. Er solle langsam einen Kronprinz aufbauen.
Vor der Abstimmung über das Rentenpaket rumort es in der Unionsfraktion: 50 Abgeordnete können sich mit der Rente mit 63 nicht anfreunden. Dass das Rentenpaket nochmals aufgeschnürt wird, ist aber eher unwahrscheinlich.
Gerade hat der Bundestag zum ersten Mal über das 200 Milliarden Euro teure Rentenpaket der Regierung debattiert. In der Union ist der Widerstand massiv. Teile der Fraktion wollen die Pläne von Arbeitsministerin Nahles nicht akzeptieren.
Andrea Nahles verteidigt im Bundestag die „Rente mit 63“. Der massiven Kritik daran will sie entgegenkommen - und verhindern, dass massenhaft Mitarbeiter schon mit 61 in den Ruhestand gehen.
SPD und Union freuen sich über ihr Rentenpaket. Opposition zu dem viele Milliarden Euro teuren Vorhaben hat die Regierung nicht zu fürchten - in einem Parlament ohne FDP.
Deutschlands Bevölkerung wird älter. Damit die Rente bezahlbar bleiben kann, müssten wir alle länger arbeiten. Tatsächlich ist ein Rentenpaket auf dem Weg, das genau das Gegenteil will.
Arbeitgeber fordern Erleichterungen für die Beschäftigung von Rentnern, Eni-Chef Scaroni fordert in Europa die „Vereinigten Staaten für Energie“ und der Schweizer Uhrenkonzern Swatch ist zufrieden mit dem ersten Quartal.
Die Arbeitgeber kritisieren, das Sozial- und Arbeitsrecht behindere die Beschäftigung von Menschen im Rentenalter, die arbeiten möchten. Die Rente mit 63 könnte den Fachkräftemangel verschärfen.
Harvard-Ökonom Martin Feldstein will, dass die Leute mehr fürs Alter zurücklegen. Dazu braucht er keinen Zwang. Es reicht ein kleiner Trick.
Warum macht die Große Koalition eine Politik für die Alten und zulasten der Jungen? Diese Frage stellt sich nach den jüngsten Rentenbeschlüssen auf’s Neue. Ökonomen haben eine klare Antwort.
Die Kritik an den Mindestlohnplänen von Arbeitsministerin Nahles reißt nicht ab. Die Linke will dagegen notfalls sogar vor Gericht ziehen. Und auch die Rente mit 63 - ein zweites SPD-Projekt - sorgt weiter für Unmut.
Union und SPD streiten über die Rente mit 63. Unionspolitiker drohen, dem Gesetzentwurf der Sozialdemokraten die Zustimmung zu verweigern. SPD-Generalsekretärin Fahimi spricht in der Sonntagszeitung von einem „Gewinnerthema“.
Die Pläne der großen Koalition sind ein Relikt der alten Bundesrepublik. Der Sozialstaat kompensiert Ungerechtigkeiten, die er selbst geschaffen hat.
Jedes zweite Baby kann heute schon mit einem Lebensalter von mehr als 100 Jahren rechnen. Die ganz Alten schreien nach Respekt. In einer neuen Studie werden Gesellschaft und Politik aufgefordert, endlich etwas zu tun.
Rente mit 63? Egal: Schon bevor die Große Koalition ihr Vorhaben durchsetzt, verbringen die Menschen immer mehr Jahre im Ruhestand.
Die sogenannte Rente mit 63 stößt vielfach auf Kritik. Nun hat Sozialministerin Andrea Nahles eine Prüfklausel ins Gesetz geschrieben - für das Jahr 2018.