Schlag gegen Qatars Sportsender
Ein jahrelanges Gerangel mündet in einer Konfrontation: Saudi-Arabien entzieht BeIN Sports die Lizenz. Das verschärft die derzeitige Lage und wirft eine zentrale Frage auf.
Ein jahrelanges Gerangel mündet in einer Konfrontation: Saudi-Arabien entzieht BeIN Sports die Lizenz. Das verschärft die derzeitige Lage und wirft eine zentrale Frage auf.
Nach Berichten über illegale Zustände in Textilbetrieben in Leicester vermutet die britische Innenministerin Priti Patel, die Behörden hätten in der Vergangenheit aus „kulturellen Sensitivitäten“ Kontrollen gescheut.
Auf Facebook und Instagram verbreiten Netzwerke von Fake-Accounts planmäßig politische Desinformation. Im Gegenzug entfernt der Konzern nun Vertraute von Donald Trump und Brasiliens Präsident Bolsonaro von seiner Plattform.
Der Großverlag Springer Nature macht sich mit Chinas Zensur gemein. Die Allianz der Wissenschaftsorganisationen sieht darin kein Problem – und macht weiter mit ihm Geschäfte. Ein Gastbeitrag.
Frankreichs Innenminister unterhält enge Verbindungen zum ehemaligen Präsidenten. Im neuen Amt warten auf Gérald Darmanin Frankreichs Polizisten, die sich im Stich gelassen fühlen.
Die Corona-Krise konfrontiert die Wissenschaft mit ungewohnten Herausforderungen. Was die neue Nähe der Forschung zur Politik bedeutet, diskutierten Nobelpreisträger bei den Lindauer „Online Science Days“.
Von Stein zu Silikon, vom Phallus zum Designobjekt – Sexspielzeuge sind (fast) so alt wie die Menschheit. Das Schmuddelimage war einmal, mittlerweile sind Dildos und andere Spielzeuge in der Mitte der Gesellschaft angekommen.
Früher fuhr die Bundestagsabgeordnete Irene Mihalic selbst Streife. Ihre Partei habe inzwischen Vertrauen in die Polizei gefasst. Nun müssten die Beamten in Uniform noch lernen, den Grünen zu vertrauen.
Es ist wichtig, die brutalen Bilder des sterbenden George Floyd und unzähliger anderer, durch Polizeihand sterbender Afroamerikaner gesehen zu haben. Genauso wichtig ist es, andere Bilder zu sehen, jetzt und zukünftig.
Manche Gläubige negieren wissenschaftliche Erkenntnisse. Eine Medizinethikerin erklärt, welche Konflikte das bringt, wo der Glaube im Leid helfen kann und wie man Patienten hilft, denen die Vorstellung eines strafenden Gottes zur Last wird.
Die Vereinten Nationen haben ihren Weltbevölkerungsbericht vorgestellt. Er zeigt, dass Kinderehen und Genitalverstümmelung noch weit verbreitet sind.
Nach den Sommerferien soll an sämtlichen hessischen Schulen wieder die Fünf-Tage-Woche gelten. Lehrer können sich auf das Coronavirus testen lassen. Schülern steht die „Ferienakademie 2020“ offen.
Die Marktmacht der großen Online-Anbieter nimmt zu. Dagegen möchte das Wirtschaftsministerium mit einer Kartellrechtsreform vorgehen. Der Entwurf ist längst fertig – doch das Justizministerium stellt sich quer.
Kant war ein Rassist. Aber was folgt aus dem Befund, dass der Kritiker der Vorurteile seinen Universalismus nicht zu Ende dachte – und was nicht? Ein Gastbeitrag.
Das „Grundgesetz der Marktwirtschaft“ braucht ein Update. Die Pläne sind seit Langem fertig, haben sich aber im Hin und Her der Berliner Ministerien verhakt.
Dem Online-Händler wurde oft vorgeworfen, Plagiate auf seinen Seiten nicht entschlossen genug zu bekämpfen. Eine neue Abteilung soll Fortschritte bringen. Aber Amazon sieht auch Regierungen in der Pflicht.
Um die Täter länger einzusperren, muss man ihrer erst mal habhaft werden. Dabei wäre die Speicherung von IP-Adressen hilfreich – aber wem es wirklich ernst ist, der muss Geld in die Hand nehmen.
Steuern sind dazu da, umgangen zu werden: Oliver Bullough beschreibt Praktiken einer internationalen Finanzindustrie und ihrer wohlhabenden Klientel.
Schwarze werden in Amerika häufiger kontrolliert, brutaler behandelt und massenweise eingesperrt. Oft entscheidet das Vermögen über die Strafe. Viele sind sich einig, dass das System kaputt ist. Kann man es reparieren?
Gips im Brot und Oregano mit Unkräutern: In einem lesenswerten Buch beschäftigt sich der Historiker Jonathan Rees mit verfälschten und nachgeahmten Lebensmitteln.
In Corona-Zeiten meiden Fahrgäste aus Angst vor Infektionen öffentliche Busse und Bahnen. Die Betreibergesellschaften wollen das möglichst schnell wieder ändern – und fordern neue Angebote.
Die SPD-Vorsitzende Esken hat auch der deutschen Polizei „latenten Rassismus“ unterstellt und bekommt dafür massiven Gegenwind. Kommt Deutschland um eine eigene Debatte herum?
Lange Zeit konnte man denken: Die SPD spendiert einfach nicht genug, um beliebter zu werden. Doch nun verhilft ihr selbst das größte Sozial- und Konjunkturpaket nicht zu neuer Stärke. Was fehlt ihr?
Mountainbiken gehört heute leider auch dazu: Ein überaus anregender Band führt durch die wechselvolle Geschichte des Deutschen Alpenvereins.
Über und unter dem Wasser war es nun lange still. Fangquoten werden aber später aufgefüllt. Die Meeresforscher bleiben beunruhigt.
Auch die französische Polizei hat ein Rassismus-Problem. Deshalb gingen in Paris 20.000 Menschen auf die Straße. Den Finger in die Wunde legt ausgerechnet ein bekehrter Hardliner.
Nach Alibaba wollen auch Netease und JD.com ein Zweitlisting in Hongkong. Beobachter in der Volksrepublik rechnen damit, dass es bald vorbei sein könnte mit dem Zugang zum amerikanischen Kapitalmarkt.
Vor einem Monat warnten Prominente auf der ganzen Welt vor einem Genozid an den indigenen Amazonasbewohnern. Wie hat sich die Situation entwickelt? Und welche Schritte sind jetzt nötig? Wir haben die Forscherin Sofia Mendonça gefragt.
Nachdem China die Unterwerfung Hongkongs angekündigt hat, droht Trump mit Sanktionen. Peking setzt auf ein amerikanisches Sprichwort: All hat, no cattle – große Klappe, nichts dahinter.
Im Bundesverfassungsgericht steht noch die Nachfolge von Johannes Masing aus. Das Vorschlagsrecht hat die SPD. Die von ihr geführten Bundesländer ringen um den Kandidaten. Drei Personen sind im Gespräch.
Die Plattformen sollten nicht der „Schiedsrichter der Wahrheit“ sein, sagt Facebook-Gründer Mark Zuckerberg und positioniert sich damit im Streit zwischen Twitter und Trump. Twitter-Chef Jack Dorsey kontert prompt.
Die ohnehin geringen Strafen für Tierquälerei kommen in Deutschland kaum jemals zur Anwendung, weil Staatsanwaltschaften sich in Arbeitsverweigerung üben und Gerichte selbst rechtswidrige Praktiken stützen. Ein Gastbeitrag.
Aus der Krise lernen: In Jena können Master-Studierende genau das ab dem Wintersemester 2020/2021.
Zu Beginn ihrer zweiten Amtszeit erinnert Taiwans Präsidentin an den friedlichen Weg der Koexistenz. Die scharfe Kritik aus Peking folgt prompt, Unterstützung kommt aus Washington.
Ein Feind und Helfer: Mikroben waren dem Menschen zunächst gefährlicher Gegner – dann nützlicher Begleiter. Wird Sars-CoV-2 unseren Blick auf die Mikroorganismen nun abermals verändern?
Die Richter gestehen dem Bundesnachrichtendient durchaus Durchgriffsrechte zu, aber eine „pauschale und globale“ Überwachung untersagen sie – und fordern eine stärkere Kontrolle.