Kunst und Kolonialgeschichte
Wie sähe eine Gegenerzählung zu unserer Welt aus? Die 11. Berlin-Biennale stellt Kunst aus Lateinamerika in den Mittelpunkt, verwirrt mit esoterischen Texten, glänzt aber mit Wiederentdeckungen.
Wie sähe eine Gegenerzählung zu unserer Welt aus? Die 11. Berlin-Biennale stellt Kunst aus Lateinamerika in den Mittelpunkt, verwirrt mit esoterischen Texten, glänzt aber mit Wiederentdeckungen.
Für Berliner Kitas wurde eine Handreichung zu Gender-Identität erstellt. Mit der berechtigten Forderung nach Aufklärung hat das aber kaum noch etwas zu tun, stattdessen werden Kinder irritiert, befremdet und überfordert. Ein Gastbeitrag.
Immer wieder halten Marienprozessionen in Italien vor den Häusern von Mafiosi, das nennt sich „Verbeugung“. Der Papst will das nun ändern. Die Figur der Maria dürfe nicht dem „Einfluss mafiöser Organisationen“ ausgesetzt sein.
Die Chefanklägerin des Internationalen Strafgerichtshofs ermittelt wegen amerikanischer Kriegsverbrechen in Afghanistan. Washington will das stoppen – und erfährt dafür viel Kritik.
Wer monatelang zum Mars fliegen will, braucht an Bord gutes Essen – und muss Gemüse anbauen können. Salat und Spätzle sind im All schon heute kein Problem mehr.
Ein „komischer“ Steuerberater und erzwungene Beteiligungen: Am fünften Tag im Verfahren gegen Arafat Abou-Chaker geht es um das Geld, das der Clanchef am Rapper Bushido verdient haben soll.
Eine Betroffene schildert, wie „Umerziehung“ in der chinesischen Provinz funktioniert.
Computer passen sich immer besser an uns an. Das ist sehr angenehm – und gefährlich.
Hier wird alles auserzählt: Elena Ferrante zeigt in ihrem neuen Roman „Das lügenhafte Leben der Erwachsenen“ recht aufdringlich, wie wenig sie ihrem Publikum zutraut.
Völkerstrafrecht +++ Völkermord +++ Angstvirus im Deutschunterricht +++ Proteste in Belarus +++ demokratische Timeline +++ Missbrauchsvertuscher +++ Schulbetrieb +++ Krieg.Macht.Nation +++ Institution katholische Kirche +++ lebendiger Steingarten +++ Deutsche Forschungsgemeinschaft
Höchste Zeit für Aufklärung: Gab es ein System der Günstlingswirtschaft an der Staatlichen Ballettschule Berlin? Und wer ließ all das geschehen?
Der Sumpf des Fußball-Weltverbandes ist tief. Präsident Gianni Infantino betreibt ein undurchsichtiges Geschäft. Die Justiz in der Schweiz hat bei der Aufklärung bisher versagt. Schuld daran trägt auch die Politik.
Wer eine Stadt bauen will, muss vom Haus lernen: Zum achtzigsten Geburtstag des streitbaren Berliner Publizisten und Stadtplaners Dieter Hoffmann-Axthelm.
Heute vor 75 Jahren eröffneten die Amerikaner das Landgericht Frankfurt. Es begann die Zeit der Entnazifizierung und des Wiederaufbaus der Justiz. Ein Mann ist damit verbunden wie kein anderer.
Philosophiestudenten sitzen oft einsam am Schreibtisch? Lernen auf Distanz stört sie nicht? Ein Vorurteil, sagt eine Master-Anwärterin im Interview.
Eine Studentin soll in Frankfurt von einem Taxifahrer sexuell belästigt worden sein. Doch zur Verhandlung erscheint sie nicht. So bleiben vorerst Fragen offen.
Die Politik will mit staatlich finanzierten Großprogrammen vermeintlich zukunftsträchtige Wirtschaftszweige fördern. Doch schon Adam Smith wusste, warum dieser Weg in die Irre führt.
Florian Winter ist 52, Illustrator und sexsüchtig. Sein Leid und seine Scham hat er in einem intensiven Comic verarbeitet, als Teil „einer Inventur meines Inneren“, wie er sagt. Was macht Sexsucht mit einem Familienvater?
Der Song „WAP“ von Cardi B und Megan Thee Stallion hat schon jetzt Rekorde gebrochen – und in Amerika eine Debatte entfacht. Dabei wird mit zweierlei Maß gemessen.
Der Ethnologe Hans Peter Duerr macht sich in seinem Buch „Diesseits von Eden“ auf die Suche nach dem Ursprung der Religion. Mehr als Exotismus, Sex und weitere heftige Beispiele bietet die Lektüre jedoch nicht.
Snowden hatte im Jahr 2013 tausende streng geheime Dokumente über die Überwachungs-Praktiken der amerikanischen Nachrichtendienste veröffentlicht. Er tauchte unter und erhielt in Russland Asyl.
In der EU und bei den Mercosur-Mitgliedern wachsen Zweifel am gemeinsam verhandelten Freihandelsabkommen. Im F.A.Z.-Gespräch wirbt der uruguayische Außenminister Francisco Bustillo für die Assoziierung.
Zwischen jagender Forschung und forschender Jagd: Der Historiker Felix Lüttge erzählt eine Medien- und Wissensgeschichte des Wals.
Wissenschaftler der Leopoldina rufen die Bundesländer dazu auf, sich besser auf lokale und regionale Schulschließungen vorzubereiten. In den weiterführenden Schulen empfehlen sie Masken auch im Unterricht.
Die Pläne des amerikanischen Präsidenten für die beliebte App stoßen nicht nur in China auf Kritik. Nun meldet sich auch der Bytedance-Gründer zu Wort.
Die „New York Times“ -Journalistinnen Jodi Kantor und Megan Twohey deckten den Weinstein-Skandal auf. Ihr jetzt auf Deutsch erschienenes Buch beschreibt einen Anstoß für eine globale Bewegung, der zur richtigen Zeit kam.
Der britische Landschaftsarchitekt Michael Dane hat im thüringischen Nermsdorf seinen Garten entworfen. Er inszeniert die Flächen behutsam, warnt aber vor der vermeintlich so schlichten Farbe Weiß.
Nach dreieinhalb Wochen Schulferien steht fest: Im Reiseland Hessen werden zurzeit lange nicht so viele Übernachtungen verkauft, wie es möglich wäre. Über die Gründe für die Zurückhaltung lassen sich zahlreiche Vermutungen anstellen.
Unternehmen, die nicht auf Nachhaltigkeit setzen, werden oft Ziel teurer Boykotte. Das löst Unmut bei ihnen aus. Dabei kommt der eigentliche Druck von Investoren.
Für seine Anhänger ist der FC Tractor Sazi aus Täbris mehr als nur ein Fußballklub – für das Regime in Teheran ist er eine Bedrohung. Darf das selbsterklärte „beliebteste Team Asiens“ deshalb nie Meister in Iran werden?
Weil Millionen Nutzer gezwungen seien Teams zu installieren, hat der Mitbewerber Slack nun Beschwerde bei der EU-Kommission eingelegt. Das weckt Erinnerungen an frühere Vorwürfe gegen Microsoft.
Ein so kenntnisreicher wie entspannter Blick auf das „vollkommenste aller Musikstücke“ macht den Anfang: Mit ihrem neuen Podcast Barock@home stellt die Stuttgarter Bachakademie die öffentlichen Medien glatt in den Schatten.
Handelsbeziehungen menschlicher zu gestalten, wie Berlin es fordert, ist wünschenswert. Doch womöglich ist der soziale Schaden größer als der Nutzen.
Ein Leben in Saus und Braus mit Yacht, Villen und prominenten Freunden. Jetzt der Verdacht: Ist der Reichtum der Unternehmerfamilie Kamani auf Hungerlöhnen von Arbeitern in England aufgebaut?
Auf den Philippinen soll jetzt die Polizei nach „versteckten“ Corona-Infizierten suchen. Die Strategie erinnert an Präsident Dutertes brutale Mittel im „Krieg gegen Drogen“.
Frankfurter Bordellbetreiber und Prostituierte fordern Lockerungen der Corona-Regeln, um wieder arbeiten gehen zu können. Vor allem für die Prostituierten ist die derzeitige Situation gefährlich.