Zuerst der Fleck, dann die Idee und zuletzt ein Bild
Geahnte Formen: Friedrich Weltzien stellt Justinus Kerners berühmte Klecksographien in ihren Kontext.
Geahnte Formen: Friedrich Weltzien stellt Justinus Kerners berühmte Klecksographien in ihren Kontext.
Wer juristische Praxis für eine verwickelte Angelegenheit hält, liegt richtig. Bloß sollte er daraus den Schluss ziehen, alle kritische Theorie des Rechts sei schlicht obsolet?
Überschattet von Gewalt wird im Jemen an diesem Dienstag ein neuer Präsident gewählt. Auf dem Wahlzettel steht nur ein Name: der des bisherigen Stellvertreters Abdurabbo Mansur Hadi.
Im Bundesinnenministerium wird als Folge der Blutbehandlungen in Erfurt die Aufsicht der Olympiastützpunkte überprüft. Staatssekretär Bergner spricht von „großer Sorge“ mit Blick auf die Affäre.
Darf die Publikation von Forschung verhindert werden, weil sie für biologische Waffen verwendet werden könnte? Der Streit um künstlich erzeugte Vogelgrippe-Viren hat eine öffentliche Debatte provoziert. Drei deutsche Forscher nehmen Stellung.
Korruptionsskandale und die Finanzkrise haben das Ansehen der Sozialen Marktwirtschaft beschädigt. Wirtschaftsethiker wollen nun aus der Nische heraus.
Der sexuelle Befreier im Visier der Geheimdienste: Christopher Turners Biographie von Wilhelm Reich wartet vor allem zu den amerikanischen Jahren mit neuen Quellen und Einsichten auf.
Der Milliardenvergleich wegen fragwürdiger Zwangsvollstreckungen hat die amerikanischen Bankaktien kaum belastet. Die Klagewelle gegen die fünf Großbanken geht aber weiter.
Der Internationale Sportgerichtshof hat Jan Ullrich wegen seiner Kontakte zum Blutpanscher Fuentes verurteilt. Doch der Deutsche verpasst wieder die Chance, in seiner Vergangenheit aufzuräumen. Er ist schlecht beraten.
Schon Bertolt Brechts Dogsborough konnte Geschenke guter Freunde nicht ablehnen. „Dieses Landhaus hätt’ ich nicht nehmen dürfen“, bekennt die an Reichspräsident Hindenburg angelehnte Figur.
Wir treffen den bedeutendsten Lyriker Polens in einer Frankfurter Apfelweinkneipe. Er spricht entspannt über Dichtung und wie sie entsteht, wie er seine Bilder schreibt und warum Fotografen immer zu früh kommen.
In Alaska dürfen Bären jetzt auch wieder aus der Luft gejagt werden. Tierschützer protestierten dagegen - bislang vergebens. Doch nicht nur sie sind empört.
Banken standen bis jetzt nicht auf der Liste ethisch fragwürdiger Anlagen. Nach andauernder Kritik an der Branche stellen Ethik-Fonds nun ihre Investments in Frage.
Die Staatsanwaltschaft hat die strafrechtlichen Ermittlungen gegen den siebenmaligen Tour-de-France-Sieger Lance Armstrong eingestellt. Es werde keine Anklage erhoben. Die amerikansiche Anti-Doping-Agentur will weiter ermitteln.
Mouson gibt es schon lange nicht mehr, und Parfumeure sind rar. Trotzdem werden heute auch in Frankfurt wieder Düfte kreiert.
Wird man Kindern bald empfehlen, wieder mehr fernzusehen? Amerikanische Serien verlangen uns etwas ab, was früher Literatur erzwang: Konzentration, Geduld und den Glauben ans Werk.
Der Trend zum virtuellen Hörsaal freut die Studierenden und zwingt die Dozenten, ihre Vorlesungen zu überdenken. Gewinnt oder verliert die Qualität der Lehre?
Justizministerin Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) lehnt die Vorratsdatenspeicherung ab und sieht sich durch ein Gutachten des Max-Planck-Instituts bestätigt. Dagegen bleiben für Innenminister Friedrich (CSU) Vorrratsdaten zur Kriminalitätsbekämpfung unverzichtbar. In der Bundespressekonferenz kommt es zum Schlagabtausch ihrer Sprecher.
Der amerikanische Politologe Timothy Pachirat hat die Arbeitsabläufe in einem Schlachthof studiert und herausgefunden, wie die Distanz zum industriellen Töten inszeniert wird.
Die astronomische Zeit geht nach, weshalb die Weltzeit auch im Juli dieses Jahres wieder für eine Sekunde gestoppt wird. Doch ist diese Praktik noch zeitgemäß?
Der amerikanische Elektronikkonzern stellt zahlreiche Verstöße gegen seine Standards fest und verspricht Besserung. Die Liste der Zulieferer wurde nun anders als früher der Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
Je unabhängiger die fachliche Expertise, umso geringer die Chance ihrer Umsetzung: Ein Sammelband widmet sich Praktiken, Selbstverständnis und einigen überzeugenden Einschätzungen von wissenschaftlicher Politikberatung.
Tagelang hat sich Präsident Ahmadineschad Nettigkeiten lateinamerikanischer Partner anhören dürfen. Doch seit Brasilien ihn schneidet, kann er sich dafür buchstäblich nicht mehr viel kaufen.
Auch hinter der Kamera war er ein Meister der Reduktion, der sich gegen die Vernachlässigung der Bilder stemmte: Ein Sammelband erkundet das filmische Schaffen von Samuel Beckett.
Und dann kam das Tattoo: Winfried Menninghaus sichtet die Möglichkeiten für eine „Ästhetik nach Darwin“
Der Kapitalbedarf der Banken lastet auf den Aktienmärkten. Die Commerzbank könnte nach der Unicredit eine Kapitalerhöhung benötigen. Der Dax liegt im Minus.
Auf Facebook wird behauptet, dass in Ägypten eine Sittenpolizei entsteht. Die Salafisten sehen sich als Opfer einer Kampagne, bestehen aber auf Scharia-Bestimmungen in der Verfassung.
Zwei Autoren deuten Hegels Geschichte von Herr und Knecht, Winfried Menninghaus denkt über eine Ästhetik nach Darwin nach und Hartmut Leppin studiert Justinian. Dies und mehr in den F.A.Z.-Sachbüchern der Woche.
Deutsch-französische Beziehungen vom Ende des Zweiten Weltkriegs bis zur Gegenwart - meisterhaft gebündelt in zwei Nachschlagwerken.
Absolute Sicherheit gegen Einbrecher gibt es nicht. Aber mit der richtigen Technik lässt sich die Widerstandsfähigkeit von Türen und Fenstern erhöhen. Am wichtigsten ist die Mechanik, und Nachrüsten ist möglich.
Wenn einer Firma die Seele fehlt, versündigt sie sich an den Kunden. Erfolgreiche Unternehmer lassen es nicht zu, dass der Geist aus ihrem Betrieb verschwindet.
Pekings Distrikt „798“ ist inzwischen weltweit bekannt. Doch wie sieht es dort mit der zeitgenössischen Kunst wirklich aus? Hier eine aktuelle kritische Bestandsaufnahme.
Es war ein gutes Jahr für die deutschen Auktionshäuser - zumindest, was die Zuschlagssummen angeht. Das Begehren der Käufer richtet sich auf andere Objekte als noch im vergangenen Jahr. Unverändert vorn aber steht die Klassische Moderne.
Der Bericht des irischen Datenschutzbeauftragten ist 150 Seiten lang und hat eine klare Aussage: Facebook soll seinen Umgang mit Daten europäischer Nutzer in mehreren Kategorien transparenter gestalten.
Einer Tochterfirma der „Bank of America“, der „Countrywide“, wird vorgeworfen, von Schwarzen höhere Zinsen verlangt zu haben als von Bürgern weißer Hautfarbe. Jetzt hat die Bank mit dem Ministerium einen Vergleich geschlossen, den der amerikanische Justizminister Eric Holder „historisch“ nennt.