Halbe Sache
Nach Bekanntwerden seines peinlichen Mailverkehrs mit Stefan Mappus in der ENBW-Affäre nimmt sich der Deutschland-Chef von Morgan Stanley eine unbefristete „Auszeit“. Diese halbe Entscheidung lässt Konsequenz vermissen.
Nach Bekanntwerden seines peinlichen Mailverkehrs mit Stefan Mappus in der ENBW-Affäre nimmt sich der Deutschland-Chef von Morgan Stanley eine unbefristete „Auszeit“. Diese halbe Entscheidung lässt Konsequenz vermissen.
Wegen seiner umstrittenen Rolle bei der Verstaatlichung des Energiekonzerns ENBW zieht sich Morgan-Stanley-Deutschlandchef Dirk Notheis auf unbestimmte Zeit aus dem operativen Geschäft zurück.
Der hastige Einstieg des Landes Baden-Württembergs beim Energiekonzern ENBW beschäftigt in Stuttgart ein Untersuchungsausschuss. Er wirft ein Schlaglicht auf die Arbeit von Investmentbankern. Dabei gerät der Deutschlandchef von Morgan Stanley immer mehr in die Bredouille.
15 große Kreditinstitute verlieren mindestens eine Bonitätsstufe. Die Deutsche Bank zählt nun zum Mittelfeld unter den global tätigen Kreditinstituten. Analysten kritisieren die Entscheidung als Jahre zu spät.
Der frühere baden-württembergische Ministerpräsident Stefan Mappus widerspricht Berichten, er habe sich auch politisch vom Investmentbanker Notheis beraten lassen.
Die grün-rote Regierung in Baden-Württemberg hält den Preis, den das Land im ENBW-Deal zahlte, für zu hoch. Ein Schiedsverfahren in Paris bringt noch keine Klarheit.
Der unrühmliche Börsengang von Facebook erzürnt die Anleger; viele geben der führenden Konsortialbank Morgan Stanley eine erhebliche Mitschuld. Deren Chef sieht es offenbar anders. Er sagt: Wer auf einen Kurssprung gehofft habe, war „naiv“.
Die Facebook-Aktie ist dramatisch abgestürzt, der Börsengang eine Enttäuschung. Wie konnte das passieren? Wir prüfen fünf Erklärungen auf ihre Stichhaltigkeit.
Am Donnerstag endet die Ära Ackermann. Der Schweizer hat die Deutsche Bank zehn Jahre geführt und entscheidend geprägt. Aber sie bot nicht genügend Ressourcen für seine Ambitionen.
Normalerweise ist der Begriff „failed state“ Ländern wie Somalia vorbehalten. Der designierte Co-Vorstandsvorsitzende der Deutschen Bank, Jürgen Fitschen, sieht nun auch Griechenland in diesem Zustand.
Die Geschehnisse um Facebooks Börsengang werden immer seltsamer: Die Bank Morgan Stanley will offenbar Aktionäre entschädigen - gleichzeitig taucht ein Gerücht auf, die Banken Goldman Sachs und JP Morgan hätten Spekulationen gegen den Aktienkurs erleichtert.
Evonik bestätigt, noch vor der Sommerpause an die Börse gehen zu wollen. Morgan Stanley will womöglich Facebook-Anleger entschädigen. Der Spanische Staat muss womöglich 15 Milliarden Euro aufbringen, um die Sparkassengruppe Bankia zu retten. Und Toyota will Schwellenländer-Autos bauen.
Die amerikanische Bank Morgan Stanley prüft nach dem verpatzten Börsengang des Internetunternehmens Facebook offenbar die Entschädigung einiger Investoren. In welcher Höhe, blieb zunächst unklar.
Analysten von Morgan Stanley und anderen Konsortialbanken warnten Großanleger vor dem Börsengang von Facebook vor schwächeren Umsätzen. Wertpapierrechtler fordern nun neue Regeln, um den ungleichen wenn auch legalen Informationsfluss zu stoppen.
Das verpatzte Börsendebüt von Facebook hat Konsequenzen: Nasdaq, Morgan Stanley und das soziale Netzwerk selbst geraten ins Visier von Ermittlungen und Klagen.
SAP übernimmt Ariba, der Gewinn von Dell bricht um ein Drittel ein. Die Weltbank senkt die Wachstumsprognose für China und griechische Banken erhalten 18 Milliarden Euro zur Rekapitalisierung.
Schwache Vorgaben aus Übersee ziehen den deutschen Aktienmarkt am Mittwoch deutlich ins Minus. Vor dem Sondergipfel der EU fällt der Dax um 1,2 Prozent auf 6359 Punkte. Der marktbreite FAZ-Index fällt um 1,3 Prozent auf 1390 Punkte.
Am Freitag ist Facebook an die Börse gegangen. Nach dem enttäuschenden Debüt auf dem amerikanischen Parkett geht es nicht viel besser weiter. An der Nasdaq stürzt der Kurs der Facebook-Aktie um knapp 12 Prozent ab.
Nach dem Pokalsieg steht wieder einmal Dortmunds Trainer Jürgen Klopp im Rampenlicht, doch die Fäden hält Hans-Joachim Watzke in der Hand. Er hat Borussia Dortmund vor dem Ruin gerettet.
Neue Bonitätsnoten könnten die Machtbalance zwischen den Investmentbanken ändern. Goldman Sachs und Deutsche Bank wären Gewinner, Morgan Stanley gehörte zu den Verlierern.
Der Dax hat sich zum Handelsbeginn am Freitag etwas von seinen jüngsten Verlusten erholt. In den ersten Minuten legte der deutsche Leitindex um 0,20 Prozent zu auf 6.684,69 Punkte.
Die deutschen Aktien setzen ihren vorsichtigen Erholungskurs fort. Ob sie das Niveau halten könnte, dürfte von der Auktion italienischer Staatsanleihen abhängen.
Der Euro ist vorübergehend unter die Kursuntergrenze von 1,20 Franken gerutscht. Weil die Schweizer Notenbank aber eine Aufwertung nicht zulassen will, könnte es bald zu einem Machtkampf mit Spekulanten kommen.
Selbst wenn Griechenland die Alt-Anleihen nicht zurückzahlt, droht den neuen Anleihen kein Zahlungsausfall. Die Hedgefonds wurden entmachtet.
Ein Analyst der Deutschen Bank sorgt sich wegen des rapiden Kursanstiegs der Apple-Aktien auf 600 Dollar. Er ist in der Minderheit.
Der Kern des Investmentbanking besteht aus der Beratung von Unternehmen bei Kapitalmaßnahmen. Dann kamen der Handel und später die Unternehmensfinanzierung hinzu.
Die am Donnerstag auslaufende Frist für die Teilnahme der Gläubiger am Schuldenschnitt Griechenlands sorgt für Zurückhaltung am deutschen Aktienmarkt. Der Dax lag am Mittwochmorgen mit 0,2 Prozent nur knapp im Plus.
Die Bonitätsbewertungen zahlreicher Banken und Versicherungen sollen auf eine Herabstufung geprüft werden. Die Aktienkurse der Unternehmen verzeichneten umgehend hohe Kursverluste.
Große Schwellenländer wie China zeigen immer häufiger Interesse an deutschen Unternehmen. Der Vorstandsvorsitzende von Morgan Stanley Deutschland findet dies nicht problematisch.
Beim Facebook-Börsengang sticht die Bank Morgan Stanley Erzrivale Goldman Sachs aus und erhält den Zuschlag als Konsortialführer. Der Kampf der Aktienbörsen Nyse und Nasdaq hingegen dauert an.
Ende Februar steht die zweite Geldschwemme der Notenbank an. Die Deutsche Bank erwartet eine Zuteilung von rund 500 Milliarden Euro. Im Durchschnitt hat sich die Prognose von 263 auf 325 Milliarden Euro erhöht.
Die Aktienkurse steigen, die CDS-Preise fallen: Europäische Banken werden an den Märkten wieder etwas positiver gesehen. Aber der Weg ins Licht ist noch lang.
Der deutsche Aktienmarkt ist nach seiner zuletzt starken Entwicklung mit moderaten Verlusten in den Freitagshandel gestartet. Ungeachtet freundlicher Vorgaben aus Übersee verliert der Dax zum Auftakt 0,1 Prozent auf 6410 Punkte.
Der Aktienmarkt in Deutschland tendierte am Donnerstag im Plus. Gute Geschäftszahlen von amerikanischen Banken und der Kapitalplan der Commerzbank wirkten sich positiv aus.
Die schwierige Börsenphase dürfte Banken an der Wall Street das Quartal verhagelt haben. Für den Rest des Jahres rechnen Analysten allerdings mit kräftigem Gewinnwachstum.
Bald könnte dem amerikanischen Mutterkonzern GM der Geduldsfaden reißen. Dann wird die Sanierung von Opel mit der IG Metall neu verhandelt - oder dem Autohersteller droht noch Schlimmeres.