Italiens Aktien trotzen Donald Trump
Etliche Vorhersagen vom vergangenen Jahr sind schon übertroffen. Unicredit liegt jetzt vor Intesa Sanpaolo. Und der Energiesektor trägt auch.
Intesa Sanpaolo stößt in der Heimat an Wachstumsgrenzen. Nun plant die Bank Digitalangebote sowie neue Filialen im Ausland für die Expansion in der Vermögensverwaltung und im Versicherungsgeschäft .
Etliche Vorhersagen vom vergangenen Jahr sind schon übertroffen. Unicredit liegt jetzt vor Intesa Sanpaolo. Und der Energiesektor trägt auch.
Unlängst noch krisengeschüttelt, präsentiert die älteste Bank der Welt mit einem Übernahmeangebot für die italienische Investmentbank ehrgeizige Pläne.
Ein Mitarbeiter einer der größten Banken Italiens schnüffelte in Tausenden Konten herum. Ministerpräsidentin Giorgia Meloni sowie Schauspieler und Sportler sind davon betroffen.
Unicredit greift nach der Commerzbank: In Italien und Frankreich sind große Banken entstanden – anders als in Deutschland. Dafür kommen sie nun über die Grenze. Wie kam es dazu?
Unicredit greift nach Commerzbank: In Italien und Frankreich sind große Banken entstanden, anders als in Deutschland. Nun kommen sie über die Grenze. Wie kam es dazu?
Die Sorgen vor einer Übernahme durch die Unicredit sind rational schwer begründbar. Stattdessen könnte man es auch begrüßen, dass die italienische Großbank hierzulande Chancen wittert – ganz ohne deutsche Subventionen.
Unicredit macht gute Gewinne und hat hohe Polster, doch die Staatspapiere deckeln das Rating. Finanzanalysten stört das wenig. Warum ist das so?
Die italienische Großbank Unicredit hat sich an der Commerzbank beteiligt. Die Deutschen wollen unabhängig bleiben. Ohne Hilfe aus Berlin wird das nicht leicht.
Intesa Sanpaolo profitiert von hohen Zinsen und geringeren Rückstellungen und macht einen Rekordgewinn. Für Ärger sorgten aber Kundenbeschwerden im Zusammenhang mit der eigenen Internetbank.
Die größte Bank Italiens hat ihren Nettogewinn im Vergleich zum Vorjahresquartal verdoppeln können.
Trotz Krisen in aller Welt zeigen sich Italiens Banken robust. Die Investmentbank Mediobanca wehrt den Aufstand rebellischer Aktionäre ab. Unicredit gibt sich eine neue Führungsstruktur.
Italiens Banken sollen 40 Prozent der Zinsdifferenz als Steuer abführen, weil sie den Sparern zu wenig zahlten. Die Aktienkurse gehen in die Knie.
Der Marktführer Intesa Sanpaolo will 5 Milliarden Euro in die Digitalisierung investieren.
Die Regierung Meloni wählt neue Spitzenmanager und erfreut dabei die Partei von Silvio Berlusconi
Die Aktienkurse in Italien erlebten in 13 Monaten eine stürmische Entwicklung. Im neuen Jahr verzeichnet die Börse Mailand jedoch höhere Kursgewinne als Frankfurt.
Anleger sind skeptisch gegenüber Italiens größter Bank
Italien und Spanien weisen beachtliche Wachstumsraten auf. Das liegt nicht nur am Tourismus, die Inlandsnachfrage ist lebendig, und die EU-Hilfen wirken. Spätestens 2023 dürfte es aber ungemütlich werden.
Die größte Bank des Landes streicht ihr geplantes Aktienrückkaufprogramm massiv zusammen. Das Institut hat auch ein Russland-Engagement.
Die Geldhäuser sind heute zwar besser aufgestellt als vor einigen Jahren. Sie haben sich zusammengeschlossen und von faulen Krediten getrennt. Die Anleger bleiben dennoch vorsichtig.
Intesa Sanpaolo und Unicredit müssen hohe Rückstellungen vornehmen. Um sich abzusichern, bauen sie notleidende Kredite ab.
Die Mitarbeiter leben zwischen Büro und Luftschutzkeller. Wie eine kleine Bank in der Ukraine trotz des Krieges weiter für ihre Kunden da ist.
Starkes Engagement im Osten, Rückzug wird geprüft
Die größte italienische Bank macht viel Gewinn und will die Aktionäre daran teilhaben lassen
Slowenische Politiker planen ein besonderes Wahlgeschenk: Banken sollen rückwirkend Wechselkursrisiken für Kredite in Schweizer Franken ausgleichen. Diese sind empört.
Zwischen den Börsen Europas verschieben sich die Gewichte: Das Rennen um die Borsa Italiana ist so gut wie entschieden und für die Deutsche Börse sieht es schlecht aus.
Viele italienische Banken müssen im Krisenjahr ihre Dividenden aussetzen. Staatlich kontrollierte Unternehmen weichen nicht von ihren Ausschüttungsplänen ab. Mancher private Unternehmer verzichtet freiwillig.
Gleich fünf italienische Banken sind in einen Betrugsfall verwickelt: Edelsteine im Safe sollten Anleger vor einer Vermögensteuer schützen – doch die wertvollen Steine wurden ihnen zu völlig überhöhten Preisen verkauft.
Italiens Staatsanleihen sind im September wieder bei Investoren gefragt. Doch diese Besserung könnte kurzlebig sein.
Die Aufregung um italienische Staatstitel an den Finanzmärkten hat sich gelegt, aber womöglich nur vorläufig. Im Herbst muss die neue Regierung ihren Haushaltsplan vorlegen – vielleicht kracht es aber auch schon vorher.
Italien steckt in der Krise – und ein Ende ist nicht in Sicht. Die Regierungsbildung stockt, die Finanzmärkte sind in Aufruhr. Selbst Amerikas Regierung ist beunruhigt – und gibt Rom einen Rat.
Ja, nein, vielleicht: Die Aussicht auf eine Neuwahl in Italien lässt die Finanzmärkte nicht zur Ruhe kommen. Denn die könnte alles noch schlimmer machen.
In Italien werden zwei Krisenbanken mit staatlicher Hilfe gerettet. Das sorgt für ein kurzfristiges Kursfeuerwerk. Kritiker aber sehen damit das Tor zur Hölle geöffnet.
Die Bank Intesa Sanpaolo übernimmt zwei norditalienische Banken. Nun hat sie bekannt gegeben, was sie mit ihnen vorhat. Aus dem EU-Parlament gibt es unterdessen heftige Kritik an der italienischen Staatshilfe.
Italien ist für viele das Sehnsuchtsland schlechthin - doch seit langem ächzt es unter lahmender Wirtschaft, hoher Arbeitslosigkeit und zerstrittener Politik. Das schlägt sich auch auf die einst so stolze Bankenbranche nieder. Doch es gibt Hoffnungszeichen.
Die Aktienkurse am Finanzplatz Mailand sind seit dem Brexit zweistellig gesunken. Viele Banker und Börsianer befürchten weitere Turbulenzen für angeschlagene Banken.
An der Börse in Mailand wird ein Ausscheiden Griechenlands aus dem Euroraum vor allem als politisches Risiko gesehen. Italien sieht sich selbst stabiler aufgestellt, und auch die Rettungssysteme gelten nun als tragfähig.