Steigende Renditen sorgen für festeren Dollar
Die künftige amerikanische Finanzministerin Yellen rückt von Trump-Politik ab und will keine Politik der Dollar-Abwertung verfolgen. Doch irgendwann wird die Notenbank nervös.
Die künftige amerikanische Finanzministerin Yellen rückt von Trump-Politik ab und will keine Politik der Dollar-Abwertung verfolgen. Doch irgendwann wird die Notenbank nervös.
Am Donnerstag ist Zinssitzung bei der EZB. Neue Krisen-Milliarden sind nicht zu erwarten – aber Hinweise auf den digitalen Euro. Außerdem dürfte die Notenbank die Menschen auf eine vorübergehend etwas steigende Inflation vorbereiten.
Wegen der Coronakrise sind die Preise in Hessen so stabil geblieben wie seit Jahren nicht. Allerdings haben sich zum Beispiel Lebensmittel zum Teil verteuert.
Angesichts der Krise und wachsender Schulden könnte Geld stärker als bisher an Kaufkraft verlieren. Doch Sachwerte sind schon teuer, was Schutzstrategien für Anleger erschwert.
Die Geldpolitik hat in dieser Krise zweifellos positive Wirkungen entfaltet. Die EZB ist aber zumindest an ihre Grenzen gegangen. Auch haben die Gefahren zugenommen, dass sie in eine unheilvolle Abhängigkeit von der Finanzpolitik und den Finanzmärkten gerät.
In der Corona-Krise liegt die Preissteigerung weit weg vom Inflationsziel der Notenbank. Die Mehrwertsteuersenkung und fallende Energiepreise sind die Treiber der Entwicklung. Im kommenden Jahr könnte es anders aussehen.
Zum Jahreswechsel dürfte es in Deutschland einen regelrechten Preisniveausprung geben. Das hat ganz unterschiedliche Ursachen.
Auch im Oktober sanken die Verbraucherpreise – auf den tiefsten Stand seit fünfeinhalb Jahren. Das liegt unter anderem an der Mehrwertsteuersenkung und billiger Energie.
Im Oktober haben sich in Hessen weniger Menschen arbeitslos gemeldet als im Vormonat. Schleppend läuft es jedoch im Ausbildungsmarkt. Derweil sinkt die Inflationsrate weiter.
Die EZB macht Ernst mit der Neuausrichtung. Präsidentin Christine Lagarde plädiert für ein neues Inflationsziel – und findet Unterstützer. Doch es gibt auch rechtliche Bedenken.
Die Geldmenge in der Eurozone wächst im August nicht mehr ganz so stark. Unterdessen diskutieren Mitglieder des EZB-Rats über das künftige Inflationsziel - und den digitalen Euro
Aktuell ist die Teuerungsrate in der Mehrzahl der EU-Mitgliedstaaten negativ – die Lebenshaltung wird also billiger. Doch die Situation unterscheidet sich von Land zu Land, selbst wenn Länder sich volkswirtschaftlich ähneln.
Robert Holzmann, Mitglied im Rat der Europäischen Zentralbank und Notenbankchef von Österreich, spricht über Geldpolitik in der Corona-Krise, mögliche Risiken der Geldflut und die Unterschiede zwischen gefühlter und gemessener Inflation.
Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat. Die Inflationsrate ist gerade ins Negative gerutscht. Eröffnet das für EZB-Präsidentin Christine Lagarde neuen Spielraum?
Erstmals seit 2016 ist die Inflationsrate im Euroraum negativ. Ausschlaggebend für die schwache Preisentwicklung waren Kosten für Energie.
Amerikas Notenbank will ihr Inflationsziel neu ausrichten. Das kann auf Dauer durchaus Folgen für die europäische Geldpolitik haben. Die EZB wird das nicht unbeeindruckt lassen.
Die Verbraucherpreise werden von der Mehrwertsteuersenkung gedrückt, nur Nahrungsmittel sind außergewöhnlich teuer. Ökonomen berechnen daraus: Gut die Hälfte der Steuersenkung sei von den Unternehmen an die Verbraucher weitergegeben worden.
Durch das veränderte Kaufverhalten während der Pandemie dürfte die Inflationsrate in Deutschland laut einer internationalen Studie gesunken sein. Das klingt beruhigend, ist es aber nicht.
Die fallenden Energiepreise freuen Verbraucher. Doch sie senken auch die Inflation in der Eurozone – schon im Juni könnte sie negativ werden. Wird das ein Problem für die Geldpolitik?
Die Inflationsrate ist denkbar gering. Allerdings spricht eine andere Kennzahl dafür, dass im Herbst vielleicht wirklich die Erholung der Wirtschaft beginnt.
Die DZ Bank befasst sich angesichts der immer expansiveren Geldpolitik in einer Studie mit Inflationssorgen an den Finanzmärkten – hält diese Sorgen aber für nicht sehr begründet.
Die Inflation in Deutschland ist im Januar auf 1,7 Prozent gestiegen. Unter anderem Strom und Mieten verschlingen mehr Geld. Für Sparer ist es nicht leicht, diese Teuerungsrate zu schlagen. Aber es gibt Möglichkeiten.
Viele Bürger halten die Teuerung für ungenau, weil sie das Wohnen nicht ausreichend berücksichtige. Die EZB will das ändern.
Ein leichtes Abweichen vom Inflationsziel nach unten scheint nicht unbedingt dramatische Auswirkungen zu haben. Mit der Größenordnung von 2 Prozent jedenfalls ist die EZB in guter Gesellschaft.
Unter, aber nahe zwei Prozent sollen die Preise im Euroraum bisher steigen, sagt die EZB. Künftig könnte das Ziel höher liegen, schätzen viele Ökonomen. Was steckt dahinter?
Gutachter halten den Immobilienmarkt in Frankfurt für überhitzt. Nach ihren Einschätzungen sind keine Steigerungen der Wohnungspreise mehr möglich. Im vergangenen Jahr sind die Preise allerdings wieder gestiegen.
Ist die Inflationsbekämpfung das einzig wahre Ziel der EZB oder gibt es noch andere implizite Absichten, die in Entscheidungen einfließen? Eine neue Studie stellt ein interessantes Experiment an.
Die Notenbank sitzt einer Illusion auf: Die Kaufkraft des Geldes lässt sich nicht objektiv messen und ein Inflationsziel nicht erzwingen.
Einen Tag nach der ersten Sitzung des EZB-Rats mit seiner neuen Chefin Christine Lagarde nimmt die Debatte um die Strategie der Notenbank an Fahrt auf: Passt das Ziel der Euro-Notenbank noch in die Zeit?
Die Inflation bleibt weiterhin ungewöhnlich niedrig – und eine Diskussion über die künftige Strategie der Notenbank ist ausgebrochen. Manche sprechen sich beim Inflationsziel bereits für mehr Spielraum für die EZB aus.
Schwache Konjunktur bei Inflation unter zwei Prozent und deswegen negative Zinsen und EZB-Sondermaßnahmen? Das Mandat der EZB lautet nicht auf Inflation, sondern auf Preisstabilität. Ein Gastbeitrag.
Die Preise im Euroraum stiegen im Juli äußerst schwach. Dabei liegt die für Deutschland gemessene Inflation deutlich unter der Rate des nationalen Index. Grund sind die hierzulande beliebten Pauschalreisen.
Die Verbraucherpreise wurden noch schneller als erwartet teurer. Grund dafür: Höhere Preise für Lebensmittel. Für Essen mussten die Menschen 2,1 Prozent mehr zahlen.
Die Fed und die EZB halten die Inflationsrate für zu niedrig. An den Finanzmärkten traut man vor allem der EZB nicht zu, ihr Ziel zu erreichen.
Überarbeitet die Europäische Zentralbank ihre Strategie? Ändert sie gar ihr Inflationsziel? Volkswirte sehen wichtige Hinweise, dass es so kommt.
Die Verbraucher sind sich überwiegend einig, dass die Mieten zu teuer geworden sind. Entgegen der gängigen Meinung hat das Statistische Bundesamt nun festgestellt: Die Mieten steigen gar nicht so sehr wie vermutet.