Amerika sieht die Preise hüpfen
Eine Inflationsrate von 4,2 Prozent schockt Anleger und belastet Verbraucher. In Deutschland verteuern sich Heizöl und Benzin um mehr als 20 Prozent.
Eine Inflationsrate von 4,2 Prozent schockt Anleger und belastet Verbraucher. In Deutschland verteuern sich Heizöl und Benzin um mehr als 20 Prozent.
Mehr als vier Prozent Teuerung – diese Nachricht sorgte an den US-Börsen für Verstimmung. Die wichtigen Indizes verlieren an Boden, besonders deutlich der Nasdaq 100 mit seinen Technologiewerten.
Alles rund ums Bauen wird teurer, aber auch viele Lebensmittel und vor allem Heizöl und Benzin. Steigt mit dem Abklingen der Pandemie die Inflation? Und wie können sich Sparer rüsten?
In diesem Jahr sei es schon zu einem kräftigen Anstieg gekommen. Nach Einschätzung von EZB-Direktorin Isabel Schnabel könnte die Inflation hierzulande kurzfristig die Marke von 3 Prozent überschreiten.
Wer in sein Haus investiert, bekommt es zu spüren: Viele Materialien steigen kräftig im Preis – vor allem Holz, Metalle und Kunststoffe.
Die Aktienmärkte halten ihre hohen Kursniveaus. Doch die Inflationssorgen und die schwindende Phantasie für weitere Kursgewinne drücken die Stimmung.
Das mehr als zwei Billionen Dollar umfassende Infrastrukturprogramm der amerikanischen Regierung soll die Wirtschaft ankurbeln. Auswirkungen auf die Inflation werden nicht erwartet.
Die Inflationsrate in Deutschland steigt auf 2 Prozent. Haupttreiber sind die Preise für Öl und Benzin. Allein die Energiepreise legen um 7,9 Prozent zu.
Der türkische Staatschef will trotz hoher Inflation die Zinszügel lockern. An den Märkten kommt das schlecht an. Die Lira verliert deutlich.
Wenn die Metallpreise steigen, trifft das zunächst die Unternehmen. Am Ende aber können auch die Getränkedosen im Supermarkt teurer werden – dann spüren es die Verbraucher im Geldbeutel.
In der Eurozone ist die Inflation etwas niedriger als in Deutschland allein. Unter den Euroländern liegt Deutschland zusammen mit Österreich auf Platz zwei nach Luxemburg.
Die türkische Währung verliert über Nacht mehr als elf Prozent an Wert. Grund ist der überraschende Rauswurf des erst vor vier Monaten eingesetzten Notenbankchefs Naci Agbal. Auch sonst läuft es in der Türkei nicht rund.
Nach dem Greensill-Desaster wird Wiesbaden wohl kein Geld mehr bei Privatbanken anlegen und den Hausbanken „Verwahrgelder“ überweisen. Die zahlen aber keine Dividende. Worin genau liegt dann der Gewinn?
Die Entscheidung für eine überraschend starke Erhöhung der Leitzinsen ist ein bemerkenswerter Akt des Widerstands der türkischen Notenbank gegen höhere Mächte.
Wegen der Gefahr einer Inflation erhöht die türkische Zentralbank den Leitzins – und zwar gleich doppelt so kräftig wie erwartet.
Zu dem Problem magerer Zinsen gesellt sich immer mehr die Sorge vor Inflation. Zwar zeigen sich die Notenbanken noch freigebig, das könnte sich jedoch bald ändern. Höhere Erträge bietet zwar der Dollar-Raum, aber das ist riskant.
In Deutschland war zuletzt der höchste Anstieg der Benzinpreise seit 27 Jahren zu beobachten. Und auch sonst wird das Leben teurer. Eine Analyse durch die Statistikbehörde beleuchtet die Gründe.
Alles wird immer teurer. Das ist nicht nur eine oft gehörte Klage, sondern es stimmt auch. Und wird sogar gewollt. Wie das kommt und wer dafür sorgt, dass es nicht zu viel wird.
Der Anstieg der Verbraucherpreise, unter anderem für Benzin und Diesel, hat sich im Februar verstärkt. Die Europäische Zentralbank hält bis Jahresende weiter steigende Inflationsraten für möglich – und zeigt sich trotzdem gelassen.
Der Dax ist in dieser Woche von Hoch zu Hoch geeilt. Von Inflationsangst ist auf den ersten Blick nichts mehr zu spüren. Doch die Finanzmärkte bewegen sich weiter im Spannungsfeld zwischen Wachstumshoffnung und Inflationsangst.
Könnte die Wirtschaft durch aufgestaute Nachfrage heiß laufen? Ein Gespräch mit dem deutschen Ökonom Markus Brunnermeier über Preissteigerungen, Staatsschulden und die Lehren der Geschichte.
Auf ihrer Zinssitzung am Donnerstag dürfte die EZB eine höhere Inflationsprognose präsentieren. Wie reagiert die Notenbank? Unterdessen sind Deutschlands Forderungen aus dem Target-Systems abermals gesunken.
Alle reden von Inflation – und trotzdem ist Gold derzeit so billig wie lange nicht mehr. Was steckt dahinter?
Anleger greifen gern zu Gold und Immobilien, um die Kaufkraft ihres Vermögens zu erhalten. Doch es gibt auch Aktien, die von steigenden Verbraucherpreisen profitieren und vor der Teuerung schützen können.
Inflationssorgen lassen die Renditen der Staatsanleihen steigen. Das ist kein schlechtes Omen: Denn Grund ist die Zuversicht für die Wirtschaft.
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht im Interview über immer höhere Staatsschulden, die Sorgen um Inflation – und die Folgen für die Verbraucher nach dem Lockdown.
Vernachlässigen die Notenbanken ihre Pflicht zur Geldwert-Sicherung ausgerechnet in einer Zeit, in der Inflation wieder eine Gefahr darstellt? Es wäre dramatisch.
In der Eurozone hat Deutschland jetzt mit die höchste Inflationsrate – gemeinsam mit den Niederlanden. Warum ist das so?
Anleger verkaufen Staatsanleihen, die Renditen ziehen weiter an. Nun kommt es darauf an, wie unabhängig die Notenbanken noch sind.
Finanzstrategen schauen gebannt auf die steigenden Renditen deutscher und amerikanischer Staatsanleihen. Ist der Trendwechsel auch ein Signal für steigende Verbraucherpreise? Viel hängt vom Verhalten der Notenbanken ab.
Der Ökonom Michael Heise rechnet mit einer „Trendwende“ bei der Inflation. Die Preise werden wieder stärker steigen als zuletzt. Wie können Sparer sich mittelfristig schützen?
Eine überdimensionierte Finanzpolitik kann, wenn die Leute nach der Pandemie wieder mehr Geld ausgeben, schnell zu höheren Teuerungsraten führen. Das gilt auch für Deutschland.
Erstmals seit längerem ist die Inflationsrate im Euroraum wieder positiv. Auch die Inflationserwartungen an den Finanzmärkten haben zugenommen.
Mit dem neuen Jahr ist vieles in Deutschland teurer geworden. Die Inflationsrate ist von minus 0,3 auf plus 1 Prozent gestiegen. Was bedeutet das für eine Nation mit traditionell ausgeprägter Inflationsfurcht?
Im ersten Lockdown im vorigen Frühjahr wurde Energie billiger und Essen teurer. Im zweiten Lockdown scheint es fast umgekehrt zu sein. Was steckt dahinter?
Im Euroraum wie in Deutschland war die Inflation im Dezember negativ. Dieses Jahr hingegen könnte vieles teurer werden - nicht nur Energie.