„Entwarnung wäre voreilig“
Die Europäische Zentralbank ringt um die Frage, wie lange die höhere Inflation anhalten wird. Daran hängt auch die Zukunft ihrer Anleihekäufe.
Die Europäische Zentralbank ringt um die Frage, wie lange die höhere Inflation anhalten wird. Daran hängt auch die Zukunft ihrer Anleihekäufe.
Wachstum ade: Die Produktion von Deutschlands Industrie sinkt zehnmal stärker als von Ökonomen vorausgesagt – Grund ist der Materialmangel. Besondere Sorgen bereitet, dass zugleich die Inflation steigt.
Nach den schwierigen Monaten der Coronakrise ist auch das Haareschneiden teurer geworden. In anderen Ländern ist dieser Effekt aber viel stärker als in Deutschland.
Vor einem halben Jahrhundert scheiterte der damalige keynesianische Mainstream an der Inflation. Heute unterschätzt der moderne keynesianische Mainstream sie abermals. Was bedeutet das für die Zukunft? Eine Analyse.
Der deutsche Leitindex startet schwach in den Oktober. So tief stand er zuletzt im Mai.
Weniger Globalisierung, mehr Inflation: Eine wirtschaftliche Ära geht zu Ende. Einfach ETFs kaufen könnte künftig nicht mehr so viel bringen.
Preissteigerungen wie seit 28 Jahren nicht mehr: Die hohen Inflationsraten im Moment haben ganz handfeste Gründe.
Am stärksten ist der Preisanstieg weiterhin bei Öl, Gas und Benzin. Aber auch Fleisch und Gemüse werden deutlich teurer – und viele Dienstleistungen. Bleibt das alles ein vorübergehendes Phänomen im Krisen-Ausklang, wie die Notenbanken sagen?
3,9 Prozent Preissteigerung im August – bei Verbrauchern klingelten die Alarmglocken. Politiker versuchten, die Zahlen im Wahlkampf für sich zu nutzen. Volkswirte mahnen dagegen zur Ruhe.
Die Wirtschaft in Hessen wächst 2021 fast so stark wie im Bundesdurchschnitt. Während der Pandemie haben jedoch einige ihren Arbeitsplatz verloren.
Chefvolkswirt Lane plaudert Referenzszenario gegenüber Volkswirten aus. Am Markt war die Prognose bislang unbekannt.
Die Ökostrom-Umlage wird nach Angaben des Bundeswirtschaftsministers Anfang 2022 um bis zu einem Drittel sinken. Damit Strom bezahlbar bleibe, müsse sie komplett abgeschafft werden, fordert Altmaier.
Die Lebenshaltungskosten sind in den meisten Nachbarstaaten höher. Es gibt aber mit Italien und Spanien auch zwei Euroländer, die günstiger sind.
Friedrich Merz sieht die Verantwortung für die gestiegene Inflation beim Bundesfinanzminister. Das sorgt für Debatten unter Ökonomen. Ist der Vorwurf völlig absurd?
Die Lieferengpässe werden sich auch weiterhin in der deutschen Industrie bemerkbar machen. Mögliche Virusmutationen und hohe Inflationszahlen belasten die Wirtschaft zusätzlich.
Die Teuerungsrate von 12,3 Prozent im August stellt den höchsten Anstieg seit der Ölkrise 1974 dar. Für Rohstoffe und Vorprodukte muss deutlich mehr gezahlt werden.
Die Preise sind im August so stark gestiegen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Grund dafür sind unter anderem die steigenden Heizöl- und Kraftstoffpreise. Auch Nahrungsmittel verteuerten sich.
Die Notenbank hat ihre Inflationsprognose erhöht. Dennoch hält sie daran fest, es handele sich um ein vorübergehendes Phänomen. Aber das monatliche Volumen der Anleihekäufe wird reduziert.
Am Donnerstag trifft sich der EZB-Rat zu einer spannenden Sitzung: Die Notenbank muss wohl ihre Inflationsprognosen erhöhen. Zudem, so erwarten Ökonomen, dürfte sie das Tempo ihrer milliardenschweren Anleihekäufe reduzieren.
Die Inflation beschäftigt die Finanzmärkte. Analysten fragen sich, ob das Ende der Ölpreis-Rally auch ein Ende der hohen Inflationsraten einläutet – und verweisen auf die Opec.
Die Aufregung um Negativzinsen ist groß. Dabei ist die Inflation die viel größere Bedrohung für den Vermögenserhalt. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Nicht nur in Deutschland, auch im Euroraum insgesamt steigt die Inflation kräftig. In einem Euroland beträgt sie sogar schon 5 Prozent. Die EZB dürfte aber noch lange nicht reagieren.
Die Preise in Deutschland steigen wie seit fast 30 Jahren nicht mehr. Nicht nur Benzin wird in der Reisewelle ziemlich teuer. Auch die Preise im Supermarkt, im Restaurant und im Hotel ziehen deutlich an. Nur nicht die Löhne.
Die amerikanische Notenbank Fed geht mit den Inflationsgefahren leichtfertig um. Das dürfte ihr Chef auch wissen.
Der Europa-Chefvolkswirt von Goldman Sachs, Jari Stehn, spricht über die gestiegene Inflation, die Reaktionen von Fed und EZB – und die Folgen für die Finanzmärkte.
In der Türkei brennen nicht nur die Wälder, auch die finanziellen Polster stehen in Flammen. Und allmählich ahnen immer mehr Menschen, ein und derselbe Mann kann beides nicht löschen.
Der Dax hat am Freitag erstmals die Marke von 16.000 Punkten überschritten. Der deutsche Leitindex lag zuletzt auf dem Stand von 16.004 Punkten. Erst im März hatte der Dax die Marke von 15.000 Punkten übersprungen.
Nein, auf die Inflationsrate wirken nicht nur vorübergehende Einflüsse: Die Zentralbanken sollten weniger Wertpapiere kaufen.
Nach den Inflationsdaten aus den Vereinigten Staaten legen die Aktienkurse zu. Entspannung scheint sich abzuzeichnen.
Die Diskussion um eine Straffung der amerikanischen Geldpolitik nimmt wieder Fahrt auf. Das stärkt den Dollar und setzt Europas Währung unter Druck.
In der US-Notenbank werden Rufe nach einer strafferen Geldpolitik laut. Dem folgt aber die Finanzministerin nicht.
Die Preise legen auf Jahressicht um 10,2 Prozent zu. Das ist so viel wie noch nie seit der Einführung des Euro als Buchgeld im Jahr 1999. Dieser Wert stellt manchmal einen Frühindikator für die Verbraucherpreise dar.
Die Inflationsrate in Deutschland ist auf 3,8 Prozent gestiegen. Wie gefährlich ist das?
Die Inflationsrate in Deutschland hat im Juli den höchsten Stand seit mindestens 25 Jahren erreicht. Wie gefährlich ist dieser Rekord?
Nicht nur Benzin und Heizöl sind deutlich teurer als vor einem Jahr. Auch in der Gastronomie wagen sich die Ersten an Preiserhöhungen. Bis zum Jahresende könnte die Inflation noch höher liegen.
Viele Verbrauchsgüter sind im Juli deutlich teurer gewesen als vor einem Jahr. Das lag aber vor allem an der seinerzeit gesenkten Mehrwertsteuer. Der Arbeitsmarkt legt gegen den Trend zu.