Die EZB setzt ihre Glaubwürdigkeit aufs Spiel
Die Europäische Zentralbank hält an ihrem expansiven Kurs fest – trotz Rekordinflation. Warum? Ein Gastbeitrag.
Die Europäische Zentralbank hält an ihrem expansiven Kurs fest – trotz Rekordinflation. Warum? Ein Gastbeitrag.
Der Stanford-Ökonom Hanno Lustig spricht über steigende Preise, große Rettungspakete und finanzielle Abenteuer in Deutschland. Dass nach großen Ausgabenprogrammen die Inflation grassiert, hält er für logisch – und für eine schwerwiegende Gefahr.
Das Münchner Ifo-Institut und das Institut für Wirtschaftsforschung Halle (IWH) senken ihre Wachstumsprognosen für das nächste Jahr deutlich. Die hohen Inflationsraten begleiten die Wirtschaft hingegen wohl weiterhin.
Pimco-Chefökonom Joachim Fels hält die Furcht vor der Inflation für übertrieben und rechnet über Jahre hinaus nicht mit höheren Zinsen. Sein Ausweg: Chinesische Anleihen kaufen.
Sorgen vor Inflation und einer Immobilienblase geben gemischte Signale an den Märkten. Wo lohnt es sich 2022 noch zu investieren?
Die hohe Inflation macht die Deutschen ärmer und trifft vor allem Geringverdiener. Eine Sache darf man aber nicht übersehen.
Die amerikanischen Verbraucherpreise haben im November abermals kräftig angezogen. Die Notenbank Fed gerät zunehmend unter Druck. Auch die Kritik an Präsident Joe Biden nimmt zu.
Polen hebt die Leitzinsen zum dritten Mal in Folge an. Der Zloty verliert dennoch an Wert. Am Markt hält man die Erhöhung auf 1,75 Prozent für unzureichend.
Viele Anleger haben Angst vor der Inflation – und davor, ihr Erspartes zu verlieren. Ob man nun Aktien kaufen soll, welche Rolle ETFs spielen und ob Gold 2022 ins Portfolio gehört, erklären zwei Experten im Bürgergespräch der F.A.Z.
Die Inflation ist so hoch wie seit Jahren nicht, die Zinsen bleiben dagegen niedrig. Wie geht es weiter? Seien Sie bei unserer exklusiven virtuellen Veranstaltung dabei und diskutieren Sie mit Finanzexperten aus Frankfurt.
Die Furcht vor der neuen Corona-Variante Omikron dominiert die Märkte. Doch auch die hohe Inflation und die Lieferengpässe setzen die Kurse unter Druck.
Geldentwertung kann nur von den Notenbanken wirksam bekämpft werden. Sie sollten ihre Entschlossenheit demonstrieren.
Wieder negative Überraschungen aus der Türkei: Die Inflation übersteigt die Erwartungen, Ratingagenturen verlieren das Vertrauen in die Kreditwürdigkeit des Landes, Gewerkschaften klagen über schrumpfende Löhne.
Amerikas Notenbank prüft eine raschere Straffung ihrer Geldpolitik. Ihr Präsident Jerome Powell hält den Preisanstieg nicht mehr nur für vorübergehend.
Die Preise im Euroraum steigen im Schnitt etwas weniger als in Deutschland. Trotzdem ist die Inflationswelle auch in diesen Zahlen unübersehbar. Die EZB-Spitze versucht auf allen Kanälen zu beruhigen.
Nicht nur die Energiepreise legen kräftig zu. Vieles wird vor den Weihnachtseinkäufen teurer. Nach europäischer Rechenweise erreicht die Rate sogar 6 Prozent. Die EZB meint, damit sei jetzt aber auch wirklich der Höchststand in der aktuellen Inflationswelle erreicht.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde spricht über die Furcht der Deutschen vor der Inflation und den Abschied von Bundesbankchef Jens Weidmann. Außerdem erklärt sie, wann sie die Geldpolitik straffen würde.
EZB-Präsidentin Christine Lagarde sieht den Anstieg der Inflation nicht als dauerhaft an. Im Interview mit der F.A.S. wirbt sie um das Vertrauen der Deutschen.
Kenneth Rogoff befürwortet in Corona-Zeiten ausnahmsweise hohe Schulden. Im Interview warnt der Harvard-Ökonom zudem vor Zinserhöhungen – und kritisiert die Klimapolitik des Westens.
Lange Schlangen erboster Kraftfahrer, die Milchpreise steigen: Der Kurssturz der türkischen Lira verstärkt die Inflationserwartungen. Das macht Verbrauchern und Unternehmen das Leben schwer. Beamte dringen nicht zu Erdogan durch. Abu Dhabi hilft.
Auf der jüngsten Sitzung der amerikanischen Notenbank haben mehrere Teilnehmer ein höheres Tempo in der Drosselung der Anleihekäufe befürwortet. Als wichtiges Argument gilt vor allem die hohe Inflation.
Die Inflation steigt und steigt. Am 16. Dezember will die Europäische Zentralbank die Weichen für ihre künftige Geldpolitik stellen. Für Bundesbankpräsident Weidmann wird es die letzte Sitzung in seiner Amtszeit. Wird sie zur Zäsur?
Die Sprit- und Heizölpreis sind stark gestiegen in Amerika, das führt zu Unmut in der Bevölkerung. Präsident Biden reagiert nun und findet auch international Verbündete. Beteiligt sich selbst China?
„Die Chemie brummt“, sagt Verhandlungsführer Ralf Sikorski, davon müssten auch die Beschäftigten profitieren. Auf eine konkrete Lohnforderung verzichtet die Gewerkschaft aber erst einmal.
Der Wirtschaftswissenschaftler Hans-Werner Sinn warnt in seinem neuen Buch eindringlich vor Inflationsgefahren. Die Inflationsbremse hält er für zerstört. Ein Auszug.
Michael Heise war lange Jahre Chefvolkswirt der Allianz. Jetzt ist er für den Fonds HQ Trust in Bad Homburg tätig. Für Anleger und Verbraucher beantwortet er grundlegende Fragen zur Inflation.
Noch ist unklar, ob hohe Inflationsraten eine Episode bleiben oder zu einer dauerhaften Gefahr werden. Das akzeptiert nun sogar die EZB.
Der scheidende Bundesbankpräsident Jens Weidmann warnt: Angesichts der Unsicherheit über die künftige Inflationsentwicklung sollte die EZB ihren expansiven Kurs nicht zu lange fortsetzen. Sie dürfe das Risiko einer zu hohen Inflation nicht ignorieren.
Beim Frankfurt European Banking Congress wird über Inflation und Geldpolitik gestritten. Während Deutsche-Bank-Chef Sewing warnt, die Inflation sei dauerhafter und härter als viele meinten, erklärt EZB-Präsidentin Lagarde, die Geldpolitik werde „geduldig und beharrlich“ bleiben.
Die EZB-Direktorin lässt durchblicken, dass die Ansichten in der Notenbank über die Dauer der Teuerung geteilt sind. Sie erwartet im kommenden Jahr einen Rückgang.
Institutionelle Investoren zeigen sich viel zuversichtlicher als noch im Oktober. Dabei prägen nicht nur Inflationssorgen das Umfeld. Doch sie haben Favoriten.
Die EZB warnt recht eindringlich vor Risiken für die Finanzmärkte in der Phase der Pandemie-Erholung. Dafür wählt sie Worte des früheren amerikanischen Notenbankchefs Alan Greenspan. Das erinnert beunruhigend an die Jahre der Dotcom-Blase. Wie wird sie selbst reagieren?
Die EZB setzt sich mit ihrer Sorglosigkeit gegenüber dem starken Preisanstieg einem hohen Risiko aus. Am Ende entscheidet die Geldpolitik der Notenbanken über den Gang der Inflation. Ein Gastbeitrag
Wie hartnäckig die Inflation sein wird, steht noch nicht fest. An den Märkten bleiben die Inflationserwartungen auf einem niedrigen Niveau.
Die Märkte erwarten weitere Kursverluste der europäischen Währung. Dafür sprechen der Zinsvorteil des Dollar und die angespannte Corona-Lage in Europa.
Ob die Preise auch künftig weiter steigen, hängt nicht nur an der viel diskutierten Geldpolitik der Zentralbanken. Auch die Umkehr der Globalisierung hat einen Einfluss, zeigt die Forschung der Ökonomin Dalia Marin.