Fed zeigt sich im Kampf gegen die Inflation entschlossen
Fed-Direktorin Brainard kündigt eine Serie von Zinserhöhungen und Bilanzabbau an. Daraufhin trennen sich Anleger von US-Staatsanleihen.
Fed-Direktorin Brainard kündigt eine Serie von Zinserhöhungen und Bilanzabbau an. Daraufhin trennen sich Anleger von US-Staatsanleihen.
Die in Folge des Ukrainekriegs gestiegenen Preise für Öl und Gas treffen die türkische Wirtschaft schwer. Binnen eines Jahres verdoppelten sich die Transportkosten. Viele Ökonomen erwarten auch Ende 2022 eine Inflation von mehr als 50 Prozent. Trotzdem sieht die Notenbank von einer Erhöhung des Leitzins ab.
Die hohen Preissteigerungen sieht man derzeit im Supermarkt oder an der Tankstelle – doch wo kommt die Teuerungsrate eigentlich her und wie weit kann sie noch steigen? Wichtige Zahlen geben einen Überblick.
Die Preise steigen in der Türkei immer schneller – im März so stark wie seit 20 Jahren nicht mehr. Die Notenbank schaut zu.
Nicht nur bei Aldi und an den Tankstellen in Deutschland spürt man den Preissprung: In ganz Europa steigt die Inflation im März deutlich. In einer Reihe von Euroländern gibt es jetzt sogar zweistellige Inflationsraten. Doch die EZB zögert.
Unsicherheit an den Finanzmärkten besteht über russische Truppenbewegungen, die während der Verhandlungen zwischen Russland und der Ukraine beobachtet wurden. Rezessionsängste schüren gleichzeitig Sorgen.
Die Inflationsrate steigt auf 7,3 Prozent. Nicht nur Benzin und Heizöl werden heftig teurer – auch Salatöl und Brot.
Erstmals fließen jetzt Folgen des Ukrainekriegs in die Inflation ein. Brot verteuert sich um 7 Prozent, Heizöl um 99 Prozent. Ökonomen schließen selbst zweistellige Inflationsraten nicht mehr aus. Wann reagiert die EZB?
Der Wirtschaftsweise Volker Wieland spricht über die Teuerung infolge des Krieges und das Wirtschaftswachstum. Er fordert, Bundesregierung und EZB müssten handeln. Sicherheit gebe es nicht kostenlos.
Laut einer Ifo-Umfrage wollen Unternehmen steigende Beschaffungspreise in großen Stil an ihre Kunden weiterreichen. Es droht nach Einschätzung des Wirtschaftsforschungsinstituts eine so hohe Inflation wie zuletzt in der Ölkrise vor 40 Jahren.
Erstmals seit 2006 liegt die fünfjährige Rendite amerikanischer Staatsanleihen höher als die 30-jährige.Eine inverse Zinskurve steht für Rezessionsangst.
Wegen der stark steigenden Preise für Benzin und Heizöl und der Sanktionen fürchten Verbraucher einen Verlust ihrer Kaufkraft. Ihre gute Stimmung ist dahin. Eine Erholung gelingt laut einem Fachmann nur unter einer Bedingung.
Jens Ehrhardt zählt zu den erfahrensten Vermögensverwaltern Deutschlands. Hier schildert er, wie ihn die Bilder aus der Ukraine an seine Kindheit im Zweiten Weltkrieg erinnern. Und er verrät, wie Anleger ihr Depot am besten gegen schwere Zeiten absichern.
Die Europäische Zentralbank (EZB) gibt sich zuversichtlich, mittelfristig ihr Ziel einer Inflationsrate von zwei Prozent zu erreichen.
Russlands Krieg gegen die Ukraine zieht das Wachstum auch in Österreich nach unten. Vor allem die Industrie, in der Pandemie Zugpferd der Konjunktur, fällt diesmal aus. Zuwächse werden im Tourismus aus Deutschland erwartet.
Nach dem russischen Überfall auf die Ukraine fühlen sich drei von vier Deutschen durch Russland bedroht. 86 Prozent der Deutschen rechnen mit Versorgungsengpässen bei Energielieferungen.
Der Ukrainekrieg und Inflationssorgen machen die Anleger nervös. Welche Indexfonds sind jetzt die richtige Wahl?
Nach einer ersten Leitzinserhöhung ist der Weg in den Vereinigten Staaten frei für eine striktere Geldpolitik. Die Finanzmärkte reagierten zwar zunächst mit Unmut, verdauen jedoch die Aussagen des Präsidenten der Fed.
Die Europäischen Zentralbank hat angesichts der Risiken durch den Ukraine-Krieg ihre Flexibilität betont. Man sei bereit, bei Bedarf den Kurs zu ändern, falls die Invasion Russlands in die Ukraine "neue Inflationstendenzen" in Gang setze, sagte EZB-Präsidentin Christine Lagarde am Morgen.
Die Fed erwartet weitere sechs Zinsanhebungen um 0,25 Prozentpunkte in diesem Jahr. Zudem rechnen die amerikanischen Zentralbanker nun mit einer deutlich höheren Inflationsrate von 4,3 Prozent.
Die Stimmung unter Fondsmanagern hat sich international gedreht. Stagflation heißt das am häufigsten genannte Szenario. Aber von Aktien will man dennoch nicht so recht lassen.
Der Bad Homburger Vermögensverwalter Feri rechnet mit einer Marktbereinigung. Damit verbunden sei ein Umbruch zu einem neuen Anlageumfeld, das von Teuerung geprägt sein wird.
Der Preisauftrieb in den Vereinigten Staaten beschleunigt sich – wie reagiert die Notenbank angesichts des zugleich weitergehenden Krieges in der Ukraine?
Der Krieg in der Ukraine schickt Europas Börsen auf eine Berg- und Talfahrt. So schürte die Rohstoffpreis-Rally am Mittwoch Konjunktur- und Inflationsängste.
Die Lehre der Geschichte ist eindeutig: Inflation muss auch in einer Zeit schwachen Wirtschaftswachstums früh und konsequent bekämpft werden.
Nicht nur in Deutschland, auch in Europa insgesamt legen vor allem die Energiepreise immer weiter zu. Die Bundesbank hält in Deutschland jetzt 5 Prozent Inflation im Jahresdurchschnitt für möglich. Und fordert, die EZB solle die Normalisierung der Geldpolitik im Blick behalten.
Der Energiepreisschock breitet sich weiter aus. Die Versorgung in Deutschland mit Öl und Gas scheint aktuell noch nicht gefährdet. Aber die Preise belasten den Geldbeutel der Verbraucher immer stärker. Wie reagiert die EZB?
Der Krieg in der Ukraine mag den Gaspreis treiben. Staatliche Eingriffe können aber nur die Folgen lindern. Für die Inflation in der Eurozone bleibt die EZB verantwortlich.
In Reaktion auf die vom Westen verhängten Wirtschaftssanktionen fällt der Rubelkurs auf ein Rekordtief. Russlands Zentralbank reagiert mit einer massiven Zinserhöhung. Was die Währungshüter damit bezwecken wollen.
Der Westen verschärft noch einmal seine Sanktionen gegen Russland. Will man Putin nur zum Einlenken bewegen – oder mehr? Ein Senator sagt, die Russen müssten „diesen Typen loswerden“.
EZB-Chefvolkswirt Philip Lane spricht über eine mögliche Normalisierung der Geldpolitik in Europa, Folgen der Ukraine-Krise für die Teuerung – und seine persönlichen Erfahrungen mit steigenden Preisen.
Wie stark kann das Depot leiden, wenn es zu einem Krieg kommt? Die Inflation nimmt zu, die Kurse fallen. Die Auswirkungen können Anleger belasten. Ein Strategiewechsel ist jedoch nicht immer die Lösung gegen die Geldsorgen.
Die Preise für gewerbliche Produkte sind im Januar so schnell gestiegen wie noch nie. Den Verbrauchern droht ein weiterer Kaufkraftverlust.
Selbst wenn die Lieferungen von Öl und Gas nicht eingeschränkt würden, müssten Verbraucher mit höheren Preisen rechnen. Einen Lieferstopp hält das Ifo-Institut für unwahrscheinlich. Der Benzinpreis erreicht derweil in dieser Woche neue Höchststände.
Neuer Debattenbeitrag zur „grünen Inflation“: Die Förderbank KfW beschreibt in einer Studie unterschiedliche, zum Teil gegenläufige Folgen der CO2-Bepreisung auf die Inflationsrate. Nicht alles ist so, wie es auf den ersten Blick scheint.
Viele Renditen sind nur deshalb wieder positiv, weil die Schuldtitel an Wert verloren haben. Die Aussichten bleiben unsicher.