Berlin nimmt Zinsplattformen ins Visier
Das Bundesfinanzministerium prüft eine strengere Regulierung von Zinsplattformen wie Weltsparen und Zinspilot. Anlass ist die Pleite der Greensill-Bank.
Das Bundesfinanzministerium prüft eine strengere Regulierung von Zinsplattformen wie Weltsparen und Zinspilot. Anlass ist die Pleite der Greensill-Bank.
Das BGH-Urteil zu den Gebührenerhöhungen kann sich für die Banken noch zu einer echten Belastung auswachsen. Die Finanzaufsicht BaFin rechnet im schlimmsten Fall mit Kosten in Höhe des halben Jahresüberschusses.
Die Stadt Eschborn hat ihre Ansprüche als Gläubiger der Greensill Bank geltend gemacht. Bürgermeister Adnan Shaikh schlägt den städtischen Gremien nun vor, der Gläubigergemeinschaft beizutreten.
Die Greensill-Affäre zieht weitere Kreise: Gegen die Unternehmensgruppe des Milliardärs Sanjeev Gupta wird in Großbritannien ermittelt. Es geht um betrügerischen Handel, Betrug und Geldwäsche.
Die Frankfurter Staatsanwaltschaft lässt Akten im Rathaus von Schwalbach beschlagnahmen. Es geht dabei um die Geldanlagen bei der insolventen Greensill-Bank.
Deutschlandweit fordern Kunden Geld von der insolventen Greensill-Bank zurück. Wiesbaden, Hanau und Schwalbach gehören zu den zirka 50 Kommunen, die bei der Bank angelegt hatten.
Die Stadt Frankfurt ist im vergangenen Jahr mit 450 Millionen Euro neuen Schulden weniger ausgekommen als gedacht. Kämmerer Becker warnt trotz Minuszinsen vor dem Schuldenmachen.
Die Neffen von Olaf Scholz wollen die Deutschen zu einem Volk von Aktionären erziehen. Ob das beim Finanzminister auch klappt?
Die Pleite des Dax-Konzerns Wirecard ist der größte Finanzskandal der deutschen Geschichte. Was muss passieren, damit so etwas nicht noch mal passiert? Ein Gastbeitrag.
Für Steinmeier verspielen Fälle wie Greensill und Wirecard Vertrauen. Deutsche-Bank-Chef Sewing hält höhere Bankgewinne für nötig – aber nicht zum Selbstzweck.
Die Diskussion über einen EU-weiten Schutz von Bankkunden vor Pleiten wie zuletzt im Fall Greensill verschärft sich. Deutsche Volksbanken und Sparkassen fordern Ausnahmen.
25 deutsche Städte haben sich entschlossen, gemeinsam juristisch gegen die insolvente Bank Greensill vorzugehen. Ob von den kommunalen Einlagen noch etwas zu retten ist, zeigt sich frühestens in fünf Jahren.
Nach dem Wirecard-Skandal und der Greensill-Schieflage schwindet das Vertrauen in die Finanzaufsicht. Daran soll auch das Finanzministerium Schuld sein.
Einen Monat nach dem Zusammenbruch der Bremer Greensill Bank haben die meisten Privatkunden ihr Geld zurückerhalten. Nach Angaben des Privatbankenverbands gehen die Entschädigungs-Zahlungen in die Milliarden.
Einst als „Retter der britischen Stahlindustrie“ gefeiert, kämpft Sanjeev Gupta gegen den Kollaps. Um die Greensill-Pleite kommen neue Ungereimtheiten auf.
Wird eine Bank insolvent, sind private Giro- und Sparkonten meist gut geschützt – Wertpapierdepots dagegen deutlich schlechter. Anleger sollten also ihr Vermögen vorsichtshalber auf mehrere Kreditinstitute verteilen.
Bankpleiten sind keine schöne Sache. Für die Privatanleger gehen sie aber meistens glimpflich aus. Andere müssen zittern. Ein schneller Rat in zwei Minuten.
Nach der Greensill-Insolvenz wollen die Stadtverordneten einer Taunus-Stadt einen Akteneinsichtsausschuss. Der Rathauschef übernimmt zwar die Verantwortung, spricht aber von „Systemversagen“.
Wegen der drohenden finanziellen Verluste durch die Greensill-Pleite mussten sich Eschborns Bürgermeister Adnan Shaikh (CDU) und sein Schwalbacher Amtskollege Alexander Immisch (SPD) den Fragen der Stadtverordneten stellen.
Die Anlage von kommunalen Geldern bei der nun insolventen Greensill-Bank kann man im Rückblick als naiv bezeichnen. Verantwortungslosigkeit oder Gier ist den Bürgermeistern Adnan Shaikh und Alexander Immisch nicht vorzuwerfen.
Mark Branson hat die Parlamentarier überzeugt, die richtige Wahl für die Bafin zu sein: Er soll die Mammutaufgabe übernehmen, die angeschlagene Aufsichtsbehörde neu auszurichten.
Wegen des drohenden Millionen-Verlusts durch die Greensill-Insolvenz zielt der Magistrat von Gießen auf neue Anlagerichtlinien. Frankfurt folgt seit der Zeit nach der Finanzkrise drei Grundsätzen.
Mehr als 300 Banken verlangen Negativzinsen von ihren Privatkunden. Auch andere Gebühren steigen. Doch manche Kosten für das Girokonto lassen sich vermeiden.
Die Aufseher der Notenbank haben Angst, dass die Banken die Corona-Krise unterschätzen und stellen ihnen gleichzeitig 514 Millionen Euro in Rechnung.
Die Finanzaufsicht soll nach dem Wirecard-Skandal besser werden. Heute werden wohl einige neue Stellen für die Behörde bewilligt.
Nach dem Greensill-Desaster wird Wiesbaden wohl kein Geld mehr bei Privatbanken anlegen und den Hausbanken „Verwahrgelder“ überweisen. Die zahlen aber keine Dividende. Worin genau liegt dann der Gewinn?
Nach dem Greensill-Desaster will die Stadt Wiesbaden ihre Anlagestrategie ändern. Kämmerer Axel Imholz nimmt die Schuld auf sich.
Der deutsche Bankenverband will die Greensill-Milliarden zurückholen – zumindest einen Teil davon. Doch steht er in einer langen Schlange von großen Gläubigern wie Softbank oder Credit Suisse.
Die Stadt Gießen muss um zehn Millionen Euro zittern, die sie als Festgelder bei der insolventen Greensill-Bank angelegt hat. Das Regierungspräsidium hat Fragen, die FDP im Stadtparlament auch.
Die Suche nach einem Nachfolger für den über den Wirecard-Skandal gestolperten Präsidenten verzögert sich. Daher soll der für Bankenaufsicht zuständige Bafin-Direktor Röseler die Behörde übergangsweise leiten.
Auch die seit der Finanzkrise verstaatlichte Hypo Real Estate hat Millionen bei der nun insolventen Greensill Bank angelegt. Die HRE sieht sich nicht als Finanzinstitut und hofft daher auf die Einlagensicherung – doch die äußert sich ablehnend.
Wirtschaftsanwalt Michael Frege hat erfolgreich Neckermann und das Bankhaus Lehman abgewickelt. Mit der Greensill Bank wartet das nächste große Mandat, das ihn auf mehrere Jahre beschäftigen wird.
Wenn Kommunen Steuereinnahmen parken, wollen sie kein Geld verlieren. Das hat einige zur australischen Greensill Bank getrieben, die einen positiven Zins bot. Durch ihre Insolvenz wird es jetzt ungemütlich für die Kämmerer.
Jetzt ist es offiziell: Für die Privatkunden der insolventen Bremer Bank ist nun die Einlagensicherung zuständig. Die Sparer sollen schnell entschädigt werden. Für die kommunalen Kunden dagegen greift dieser Schutz nicht.
Der europäische Bonitätswächter will ein Gegenpol zur Macht der amerikanischen Rating-Riesen werden. Dabei soll jetzt eine Übernahme helfen. Beim Rating der Grensill Bank macht Scope allerdings eine unglückliche Figur.
Daniel Zimmermann regiert mit seiner Jugendpartei PETO seit 2009 in Monheim am Rhein. Nun könnte die Kommune 38 Millionen Euro bei der Greensill Bank verlieren. Fast schon Peanuts in dieser Wirtschaftswunderstadt.