Der schwarze Traum Kolumbiens
Deutschland sucht dringend nach Energieträgern. Der Blick fällt auf den größten Tagebau in Lateinamerika. Für die einen ist er ein Segen, für die anderen ein Fluch.
Deutschland sucht dringend nach Energieträgern. Der Blick fällt auf den größten Tagebau in Lateinamerika. Für die einen ist er ein Segen, für die anderen ein Fluch.
Nach den Rücktrittsforderungen bezieht Frankfurts Oberbürgermeister Feldmann öffentlich Stellung, in Stuttgart beginnt der 102. Katholikentag und ein Amoklauf an einer Grundschule mit vielen Toten schockiert die USA.
Der Schweizer Rohstoffhandels- und Bergbaukonzern hat ein Schuldgeständnis wegen Verstößen gegen Antikorruptionsgesetze abgegeben. Auf ihn kommen Vergleichszahlungen in mehreren Ländern von insgesamt rund 1,5 Milliarden Dollar zu.
Vor allem die in London gelisteten Energie- und Rohstoffkonzerne verzeichnen massive Gewinne. Für die Einzelhändler hingegen geht es stark bergab.
Sanjeev Gupta ist ein gefeierter Unternehmer. Doch jetzt gerät er juristisch unter Druck.
Der US-Vermögensverwalter verkauft Pakete von jeweils 5 Prozent. Die Aktienkurse brechen deutlich ein. Anfang des Jahres war schon Cerberus aus den beiden Großbanken ausgestiegen.
Die Schweiz ist ein beliebter Ort für Oligarchen und Genf das größte Drehkreuz für russisches Erdöl. Eine Gesetzeslücke erleichtert den Transfer schmutziger Gelder und hilft reichen Russen die Sanktionen zu umgehen.
Die milliardenschwere Rückstellung für die Beilegung von Korruptionsverfahren illustriert das Ausmaß der Verfehlungen.
Der Rohstoffriese Glencore legt 1,5 Milliarden Dollar für frühere Korruptionsfälle zurück. Unterdessen sprudeln die Gewinne - auch beim großen Rivalen BHP.
Die Aktienindizes Euro Stoxx und Cac 40 klettern auf langjährige Höchststände. Rolls Royce erlebt einen Kurssprung um fast 5 Prozent - der Rohstoffkonzern Glencore verliert.
Hersteller von Elektroautos brauchen Nickel. Weltmarktführer BHP kann es liefern – und profitiert von einem Großauftrag der Amerikaner.
Die Bodenschatzindustrie erlebt gerade in vielen Teilen der Welt einen großen Anstieg der Nachfrage. Um die Preise zu drücken, hat China bereits eigene Reserven geöffnet. Doch das wird langfristig kaum zum Erfolg führen.
Nach dem Rekordstand vom Montag geht es am Dienstag am Aktienmarkt etwas ruhiger zu. Derweil Bitcoin der Marke von 50.000 Dollar näherrückt, mehren sich indes die Warnungen.
Und Joe Exotic gleich mit: Worüber der scheidende amerikanische Präsident Donald Trump so phantasiert, beschäftigt Amerikas Juristen.
Kinderarbeit auf Kakaoplantagen, Gesundheitsschäden im Bergbau: Sollen Unternehmen für Menschenrechtsverletzungen im Ausland haften?
Der Elektroautobauer Tesla ist die teuerste Autofirma der Welt. Auch andere Aktien der E-Mobilität können Freude machen.
Die Bundesregierung will Unternehmen für Verfehlungen ihrer Zulieferer in Haftung nehmen. Im Ausland gibt es vergleichbare Gesetze schon. Wirken sie auch?
Hilft Divestment, also der Abzug von Investitionen, wirklich dem Klima? Daran gibt es Zweifel. Doch der symbolische Wert bleibt.
Der größte Staatsfonds der Welt veräußert seine Anteile am Energiekonzern wegen des Gebrauchs und der Produktion von Kohle aus. Auch andere Unternehmen sind davon betroffen.
Die britische Börse hat sich seit Ende März von ihren Tiefständen deutlich erholt. Doch negative Überraschungen sind möglich.
Das Hunter Valley ist das Ruhrgebiet Australiens. Hier leben die Menschen von der Kohle. Viele hat das „schwarze Gold“ reich gemacht. Doch auch sie spüren die Folgen des Klimawandels – und fragen sich, wie es weitergehen soll.
Der weltgrößte Vermögensverwalter Blackrock will aus der Kohle aussteigen. Das klingt radikaler, als es ist. Das Kohleland Australien lässt sich davon indes nicht beunruhigen.
Das kam überraschend: Glencore, einer der weltgrößten Kohlekonzerne, will keine neuen Kohlevorkommen mehr kaufen – auf Druck von mächtigen Investoren. Der Rohstoffriese zeigt sich geradezu geläutert.
Am Aktienmarkt geht die moderate Sommerrally dank guter Bilanzen weiter. Anleger sollten aber nicht nur bei zwei Dax-Aktien über einen Verkauf oder Tausch nachdenken.
Otto Lose verließ den M-Dax-Konzern nach nur elf Monaten. Er erhielt 3,1 Millionen Euro. Der offizielle Trennungsgrund klingt fragwürdig.
Nach einem Börsengang von Aramco könnte Saudi-Arabiens Staatsfonds PIF zum größten der Welt werden. Er ist nicht der einzige Fonds in dieser Liga.
Der Kanton Zug ist ein Dorado für digitale Glücksritter. Hier dreht sich alles um Bitcoin und Blockchain. Wird die Schweiz bald zur „Crypto Nation“?
Igor Setschin ist der Vorstandvorsitzende von Rosneft. Erstmals seit Jahren gibt der Vertraute von Putin ein Interview. Für Deutschland ist sein Konzern nicht ganz unwichtig.
Den Rohstoff braucht man für Batterien in umweltfreundlichen Elektroautos. Doch ausgegraben wird Kobalt im Kongo zum Teil von Kinderhand – und verarbeitet in China in umweltbelastenden Raffinerien.
Der Salzkonzern K+S heuert von außen Vorstände an und wirft sie rasch wieder hinaus. Das kostet Millionen an Abfindungen – während im Unternehmen die Mitarbeiter bluten.
Einige halten die gegenwärtigen Verhältnisse für paradiesisch: Warum erfahren wir in den „Paradise Papers“. Das war auch das Thema bei Frank Plasberg, der seit gestern einen Apple-Computer besitzt, der sogar telefonieren kann.
Der Börsengang des Recyclers Befesa ist der zweitgrößte in Deutschland in diesem Jahr, verlief jedoch holprig. Der Start an der Börse glückt besser.
Der ehemalige Kanzler Gerhard Schröder ist in das Direktorium des russischen Konzerns Rosneft gewählt worden. Der größte Erdölproduzent der Welt ist in den vergangenen Jahren durch zwielichtige Geschäfte gewachsen.
Der ehemalige Bundeskanzler Gerhard Schröder bekennt sich erstmals öffentlich zu seinem Einstieg beim russischen Ölkonzern Rosneft. Die Kritik daran weist er mit deutlichen Worten und einem heftigen Seitenhieb zurück.
Volkswagen und die Deutsche Bank sind nur zwei Beispiele: Qatars Staatsfonds ist an vielen internationalen Konzernen beteiligt – und hat die Engagements in letzter Zeit ausgebaut. Mit Deutschland will das Land noch stärker kooperieren.
Die Regierung in Bern muss einen neuen Weg finden, um den Wirtschaftsstandort attraktiv zu halten. Dabei drängt die Zeit.