Comeback in weiter Ferne
Lange schon vor der Finanzkrise machte die Commerzbank-Aktie ihren Eignern keine Freude mehr. Aktuell zeigt sich einmal mehr, dass das vorerst wohl so bleiben wird.
Lange schon vor der Finanzkrise machte die Commerzbank-Aktie ihren Eignern keine Freude mehr. Aktuell zeigt sich einmal mehr, dass das vorerst wohl so bleiben wird.
Das gemeinsame Papier von Bundesregierung und Bundestagsfraktionen besteht aus drei Elementen: Besteuerung der Finanzmärkte, Wachstumsförderung und Abbau der Jugendarbeitslosigkeit. Hinzu kommt ein Bekenntnis zu weiteren Schritten zur Stärkung der Finanzstabilität.
Zu den Zeiten des Immobilienbooms überschwemmten spanische Banken und Sparkassen auch den deutschen Pfandbriefmarkt mit besicherten Papieren. Der Wert der Sicherheiten wird nun immer fraglicher.
Nach der Wahl in Griechenland bemüht sich der konservative Wahlsieger Antonis Samaras unter Hochdruck, Partner für eine pro-europäische Regierung zu finden. Die neue Regierung soll schneller stehen als von vielen erwartet.
Die amerikanische Notenbank öffnet die Geldschleusen weiter. Das hat früher Krisen erst heraufbeschworen. Wann endlich lernt die Fed aus ihren Fehlern?
Der IWF hat Spanien eindringlich zum Sparen und zu Reformen aufgerufen. Doch Ministerpräsident Rajoy sieht das Papier des Währungsfonds nur als eine Empfehlung - und will diese erst einmal nicht umsetzen.
Die spanischen Banken sind bei der EZB so hoch verschuldet wie noch nie. Die Anleiherenditen kratzen außerdem schon an der 7-Prozent-Marke. Und offenbar benötigen die Banken Finanzhilfen in Höhe von 60 bis 65 Milliarden Euro.
Thomas Mayer war Chefvolkswirt der Deutschen Bank. Jetzt beginnt er eine neue Kolumne - jede Woche in der F.A.S. Er neigt der österreichischen Wirtschaftsdenkweise zu.
Durch die Finanzkrise rücken nun auch Kreditinstitute aus Asien und Lateinamerika in den Fokus der großen internationalen Investoren. Der addierte Aktienwert ist ähnlich groß wie in Europa.
In künftigen Bankenkrisen sollen die Banken selbst und ihre Gläubiger zur Kasse gebeten werden. So will es jedenfalls ein Gesetzentwurf der EU, den der Binnenmarktkommissar Michel Barnier heute vorgelegt hat.
Amerikanischen Unternehmen geht es so gut wie lange nicht mehr, sagt Harry Rosenbluth, Fondsmanager bei Robeco Boston Partners. Die Aktienmärkte der Vereinigten Staaten profitieren von der Schuldenkrise in Europa.
In Spanien muss die katholische Kirche keine Grundsteuern für deren Grundeigentum und Immobilien bezahlen. Jetzt wollen die spanischen Sozialisten die Kirche stärker in den Kampf gegen die Finanzkrise einbinden.
Von ihnen kann Südeuropa lernen: Esten, Slowaken und Isländer haken die Krise ab. Sie zeigen, dass Sparen und Reformen selbst einen massiven Wirtschaftseinbruch schnell beenden und wieder zu Wachstum führen können.
Der SPD-Vorsitzende Gabriel hat vor „unabsehbaren Folgen auch für Deutschland“ gewarnt, sollte Griechenland aus dem Euro ausscheiden. Der FDP-Generalsekretär Döring sagte ebenfalls der F.A.S., die Griechen hätten nun die „Wahl zwischen Euro und Drachme“.
Inzwischen fließt wieder so viel Geld in den Kauf von Wohnungsbeständen, dass Erinnerungen an die Jahre vor der Finanzkrise wach werden. Das Angebot nimmt stetig zu.
Die Commerzbank hat Investmentbankern ihre Boni verweigert, weil sie in der Finanzkrise Verlust angehäuft hatten. Jetzt entscheidet ein Gericht: Das geht nicht, die Bank muss 52 Millionen Euro nachzahlen.
Bernhard Langer leitet die quantitative Aktienstrategie von Invesco und legt für Kunden rund 20 Milliarden Dollar an. Er spricht über Hochfrequenzhandel, seine Anlagemodelle und warum jeder Fonds ein bisschen Quant ist.
Die Deutsche Bank und andere Geldinistitute ersteigern Wertpapiere, die einst als toxisch galten. Jetzt machen sie damit Gewinn.
Die Regierung in Dublin braucht dringend Geld. Nun ist sie auf die Idee verfallen, die Bürger für Wasser und Abwasser bezahlen zu lassen. Leicht ist das nicht.
Ohne Regeln kein Markt. Liberale Denker haben das in einem schmerzlichen Prozess gelernt. Der Staat muss den Wettbewerb und das Prinzip Haftung durchsetzen - nicht kollabierende Banken auffangen.
Europa will eine eigene Ratingagentur. Am Montag wurde bekannt, dass ein entsprechendes Projekt der Beratungsfirma Roland Berger zu scheitern droht. Jetzt probiert sich die Bertelsmann-Stiftung daran.
Die Erste Abwicklungsanstalt kommt mit dem Abbau von früheren WestLB- Vermögenswerten gut voran. Dennoch gibt es einen Verlust von 878 Millionen Euro. Grund ist ein Ereignis, das bei der Badbank-Gründung kein Thema war.
Von den harten Vorgaben der Europäischen Aufsicht profitieren die amerikanischen und japanischen Banken. Sie sind in der Bewältigung der Krise weiter und müssen anders als die Europäer nicht weiter schrumpfen. In den chinesischen Banken hingegen schlummern hohe Risiken.
Der Schlag der Pekinger Machtspitze gegen den erneuerten linken Maoismus ist nicht nur ein ideologischer Disput: Chinas Gesellschaft treibt immer mehr auseinander.
Die Aktienindizes sind seit der Finanzkrise gestiegen. Den besten Fonds sind aber weitaus höhere Wertzuwächse gelungen.
Ein europäischer Appell: In der Finanzkrise geht es um die Zukunft der Demokratie. Wir fordern Investitionen in Wachstum und Beschäftigung und eine Finanztransaktionssteuer.
Der Reformkurs sei „unaufhaltsam“, sagt Spaniens Arbeitsministerin Báñez. Die Gewerkschaften warnen vor einer „Verschärfung der sozialen Konflikte“, streiken weiter - und setzen Ministerpräsident Rajoy eine Frist.
Alarm in Griechenland: Die Finanzkrise hat auch für den Sport erhebliche Auswirkungen. Die Subventionen wurden gekürzt - weitere Sparmaßnahmen dürften folgen - und das im Olympiajahr.
Ben Bernanke, der Vorsitzende der amerikanischen Federal Reserve, warnt vor verfrühter Konjunkturzuversicht. „Es ist zu früh, den Sieg zu erklären“, sagt er in einem der seltenen Fernsehinterviews, die mehr Transparenz in die Geldpolitik bringen sollen.
Klare Worte von EZB-Präsident Mario Draghi: Es dürfe nicht sein, dass im Euroraum „ein, zwei Länder zahlen, der Rest ausgibt und das Ganze durch gemeinsame Eurobonds finanziert wird“. Die jüngsten Notmaßnahmen der EZB verteidigte er.
Vor drei Wochen pumpte die Europäische Zentralbank noch 500 Milliarden Euro in das Finanzsystem. Nun aber zeigt sich EZB-Präsident Draghi zuversichtlich: Der Scheitelpunkt der Schuldenkrise sei überwunden.
Rund um die Welt müssen Regierungen Haushalte konsolidieren. Hoffnung auf Besserung ist nicht in Sicht, da Geld für Beschäftigungsprogramme fehlt. Die interaktive Grafik zeigt die dramatische Lage in Teilen Europas und darüber hinaus.
Welche Banken haben sich beim jügsten Dreijahresgeschäft der Europäischen Zentralbank günstig Geld geliehen? Es waren nicht nur südeuropäische Banken. Auch die Deutsche Bank und die Commerzbank haben Milliardenbeträge abgerufen.
London und der Rest des Landes sind zwei völlig verschiedene Paar Schuhe. Jenseits der britischen Hauptstadt sind die Folgen der Finanzkrise längst noch nicht verarbeitet.
Am Dienstag beginnt in Cannes der wichtigste europäische Branchentreff. Dem deutschen Immobilienmarkt wird dabei besonders große Aufmerksamkeit zuteil.
In der Bundesbank rumort es: Der größte Posten in der Bilanz sind Forderungen von zuletzt knapp 500 Milliarden Euro gegenüber Notenbanken finanzschwacher Länder, die über das Target-Zahlungsverkehrssystem aufgelaufen sind. Ein Brief von Bundesbankpräsident Weidmann zeugt von großer Sorge.