Warum die Zinsen wirklich so niedrig sind
Sorgen die Notenbanken für die geringen Zinsen? Verantwortlich sind vor allem zwei andere Gründe. Ein Gastbeitrag.
Sorgen die Notenbanken für die geringen Zinsen? Verantwortlich sind vor allem zwei andere Gründe. Ein Gastbeitrag.
In ihrer ersten Ratssitzung ließ Christine Lagarde keine Zweifel, dass sich die Niedrigzinspolitik weiter hinziehen wird. Bleibt also alles beim Alten? Keineswegs!
Mit Spannung war der erste EZB-Zinsentscheid von Christine Lagarde erwartet worden. Nun ist klar: Die ultralockere Geldpolitik wird beibehalten. Zudem soll der Kampf gegen den Klimawandel eine größere Rolle spielen.
Die Debatte um die unerwünschten Nebenfolgen der ultralockeren Geldpolitik nimmt Fahrt auf – schließlich ist Wohnen in Deutschland ziemlich teuer geworden. Nun ist auch die Bundesbank involviert.
EZB-Chefin Christine Lagarde will im Namen des Klimaschutzes Geldpolitik betreiben. So viel Eigenmächtigkeit kann zum Problem werden.
Christine Lagarde, die neue Präsidentin der Europäischen Zentralbank (EZB), will Klimaschutz zu einem prioritären Anliegen der Notenbank machen. Darf sie das?
Die Kritik an der Geldpolitik ist auch in der breiten Öffentlichkeit angekommen, stellt der Chefvolkswirt der Privatbank Donner & Reuschel fest. Für 2020 erwartet er politisierte Börsen.
Ergo-Chef Markus Rieß über das Sparen in Nullzinszeiten, Roboter im Büro – und seine sieben Lebensversicherungen.
Die neue EZB-Präsidentin kommt gut an. „Ich bin sehr begeistert“, sagt Österreichs Notenbankchef Holzmann – und erzählt von einem Treffen im Taunus.
Nachdem Facebook mit Libra den Anfang machte, fordern nun Banken und Wirtschaft Digitalgeld. Die EZB bereitet sich bereits vor und auch BIZ-Chef Carstens begrüßt technische Innovation.
Was erwartet der Commerzbank-Chef von Christine Lagarde? Im F.A.Z.-Interview spricht Martin Zielke über die Aufbruchstimmung der neuen EZB-Chefin, den Kampf um Rendite – und die Frage, ob eine Fusion mit der Deutschen Bank ein Selbstzweck sein könnte.
Nicht nur in der Volksbankengruppe finden Bankaufseher oft schwerwiegende Sicherheitslücken, durch die Hacker Kundendaten oder Geld erbeuten könnten. Einigen IT-Vorständen kommt das nicht ungelegen.
Deutschlands Saldo aus dem Target-2-System war lange Gegenstand heftiger Debatten. Nun geht er zurück. Was sind die Gründe?
Warum die Zinsen derzeit so niedrig sind, ist ebenso spannend wie umstritten. Philip Lane ist seit Juni Chefvolkswirt der Europäischen Zentralbank. Er sieht vor allem drei Ursachen.
Den Negativzinsen zu entkommen ist gar nicht so schwer: Ein paar Prozent Rendite sind noch immer drin.
Die neue Präsidentin der EZB will die Geldpolitik stärker am Klimaschutz ausrichten. Doch im Rat der Notenbank ist man sich über die Wege keineswegs einig.
John Greenwood wirft der EU Protektionismus vor. Der Invesco-Chefvolkswirt sieht in der EZB-Geldpolitik eine Bedrohung des Finanzsystems. Für die Vereinigten Staaten hat er hingegen eine positive Prognose.
Ansage an Moody’s & Co: Der Bundesbank-Präsident verlangt eine andere Bewertung. Und nennt Gründe.
Bei „Maybrit Illner“ hatte man den Eindruck, diese Frage könnte etwas peinlich sein. Dennoch ist sie berechtigt. Aber was genau bedeutet ein solcher Crash überhaupt? Und wer druckt eigentlich das ganze Geld, von dem immer die Rede ist?
Die bei Banken und Investoren beliebten Pfandbriefe haben sich seit Jahrhunderten bewährt und sind ein deutscher Exportschlager. Jetzt gilt es, diese Finanzierungsform für neue Herausforderungen zu nutzen: Die Infrastruktur und den Klimawandel.
Das Vertrauen in den Euro ist laut EZB-Präsidentin Christine Lagarde mittlerweile so stark wie nie zuvor. Das solle auch so bleiben. Ihre Unterschrift wird künftig auf allen Euro-Scheinen sein, die neu gedruckt werden.
Die neue Chefin der Europäischen Zentralbank lobt den Euro. Bei Feierlichkeiten in Frankfurt gab Christine Lagarde zudem ein großes Versprechen ab.
Nun will auch die Frankfurter Volksbank Neukunden zur Kasse bitten, wenn sie ihr Geld bei dem Institut parken. Eine Folge der anhaltend expansiven Geldpolitik der EZB.
Die Notenbank sitzt einer Illusion auf: Die Kaufkraft des Geldes lässt sich nicht objektiv messen und ein Inflationsziel nicht erzwingen.
Nach acht Jahren Mario Draghi hat kürzlich Christine Lagarde die Führung in der Europäischen Zentralbank übernommen. Noch ist nicht klar, welchen Kurs sie inhaltlich verfolgen wird. Im Stil hat sie allerdings schon erste Zeichen gesetzt.
In ihrem ersten öffentlichen Auftritt als EZB-Präsidentin räumt Christine Lagarde unerfreuliche Nebenwirkungen der Geldpolitik ein – und fordert eine Stärkung der Binnennachfrage.
Bayerns Ministerpräsident schlägt vor, Sparern einen steuerlichen Ausgleich für Negativzinsen zu gewähren. Nicht nur der Finanzminister äußert sich zurückhaltend.
Die Debatte um die Nebenwirkungen der Geldpolitik bekommt neue Nahrung – mit einem Bericht der EZB zur Finanzstabilität.
Vor einigen Monaten sprach sich der CSU-Chef noch für ein Verbot aus. Jetzt setzt er auf Entschädigungen für Sparer und konkretisiert einen Vorschlag.
Das viele billige Geld der Europäischen Zentralbank hat nicht nur positive Effekte. Die Altersvorsorge leidet, auch Immobilienmärkte könnten destabilisiert werden. Diese Erkenntnis setzt sich zunehmend in der Notenbank durch.
So, nun ist es raus: Die ersten Banken verlangen Negativzinsen auf dem Tagesgeldkonto vom ersten Euro an. Vorbei die nette Zeit, als zumindest noch eine Grenze von 100.000 Euro von allen eingehalten wurde.
Deutschland, Frankreich und die Niederlande weisen im EZB-Rat stärker auf die negativen Begleiterscheinungen der unkonventionellen Geldpolitik hin. Wie reagiert die Präsidentin?
Was bedeutet das gewandelte Rollenverständnis der EZB für die Finanzpolitik? Und mit welcher Ratio erheben Staaten Steuern und gehen sie Schulden ein?
Bekannte Ökonomen streiten einmal mehr über grundlegende Aufgaben von Zentralbanken. Drei Beobachtungen bleiben am Ende dieser Debatte.
Klagen über negative Zinsen für Sparer sind in Deutschland besonders laut. Gibt es solche Konditionen in anderen Eurostaaten eigentlich nicht?
Einen Tag nach der ersten Sitzung des EZB-Rats mit seiner neuen Chefin Christine Lagarde nimmt die Debatte um die Strategie der Notenbank an Fahrt auf: Passt das Ziel der Euro-Notenbank noch in die Zeit?